Zōni – japanische Neujahrssuppe 雑煮

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Zu Neujahr gab es neben dem Osechi auch Zōni. Das ist eine Suppe aus Dashi (Fischbrühe) mit Mochi (Reiskuchen) die es in Japan bei vielen Familien an Neujahr zu essen gibt. Ich habe zum ersten Mal Zōni gemacht. Wichtig ist, dass die Brühe schön stark ist.

Für 2 Portionen:

  • 2 Kiri-Mochi (ich habe Genmai Kiri-Mochi genommen)
  • 2 Shiitake
  • 1 Fühlingszwiebeln
  • 1 Taro
  • 1/2 Karotten
  • ggf. Kamaboko (Fischkuchen)
  • ggf Zitrone
  • ggf. Rettich
  • ggf. Blattspinat oder Mangold
  • Dashi

Als erstes schält ihr die Taro, Rettich und die Karotten. Schneidet die Taro in Halbmonde. Aus den Karottenscheiben macht ihr mit Hilfe von Plätzchenformen Karottenblumen. Den Rettich könnt ihr auch zu Blumen oder Halbmonden schneiden. Schneidet die Frühlingszwiebeln und den Spinat in Stücke.

Kocht nun die Karottenscheiben, Spinat, Rettich und die Taro bis sie bissfest sind. Legt die Zutaten beiseite.

Gebt zeitgleich die Mochi in eine Pfanne und bratet sie an bis sie außen knusprig braun sind und innen weich. Wenn ihr euch nicht sicher seid, könnt ihr mit einem Stäbchen vorsichtig in das Mochi stechen.

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Nun stellt ihr das Dashi her. Dazu findet ihr hier eine Anleitung. Ihr benötigt nur 400ml, daher könnt ihr das Rezept halbieren. Wenn ihr Dashi hergestellt habt, gebt noch 1 EL Sojasauce in die Brühe.

Bei den Shiitake schneidet ihr nun die Stiele ab. Sie sind zu zäh zum essen. Gebt nun das Mochi, die Shiitake, Möhre, Taro, Rettichund  das Kamaboko (in Scheiben geschnitten) und den Spinat in die heiße Brühe. Gebt ein Stückchen Zitronenschale und die kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln darüber.

Taro, Mochi, Kombu und Katsuobushi bekommt ihr in Onlineshops wie z. B. Shochiku oder Makrobiotik-Versand.

Am besten ihr genießt die Suppe wenn sie noch ganz heiß ist. Sie wärmt gut durch. Wer mag kann die Frühlingszwiebeln auch mit kochen. Statt Spinat könnt ihr auch Chinakohl oder Mangold verwenden. Ich habe den Spinat weggelassen und die Taro durch Rettich ersetzt. Es hat auch so sehr gut geschmeckt. Vor allem die  Genmai Kiri-Mochi vom Makrobiotik-Versand kann ich für das Rezept sehr empfehlen. Alternativ könnt ihr übrigens auch normale Misosuppe anstatt Dashi Brühe pur verwenden. In manchen Regionen Japans bereitet man Zoni mit Miso und sogar mit Azuki Bohnen. Ich habe Shiro-Miso verwendet.

Sarah

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