Zaru Soba ざるそば

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Soba sind japanische Buchweizennudeln. Man kann sie warm in einer Suppen (Kake Soba) oder wie in diesem Rezept kalt mit Dip essen. Das Rezept habe ich bei Amato gesehen und es hat mich spontan angesprochen da sie an warmen Sommertagen sehr erfrischend schmecken. Ich habe dazu noch Ebi Fry als Topping gegeben. Dies nennet man dann ‚Tempura Zaru-soba“.

Für 2 Personen:

  • 4 Bündel Soba
  • ggf. Nori, Frühlingszwiebeln, Kräuter eurer Wahl z. B. Shiso

Für den Dip:

  • 1 Stück Kombu
  • 5 Shiitake
  • Handvoll Mischpilze
  • 3 EL Sojasauce
  • 2-3 EL Mirin
  • 1 TL Zucker

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Soba findet ihr abgepackt in Asialäden. Sie sind sehr dünn geschnitten und meist zu Bündeln zusammen gebunden. Es gibt sie auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Grüner Tee, Sakura (Kirschblüte) oder Yuzu (Zitrusfrucht).

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Rechts Yuzu Soba (Zitronengeschmack) und links Sakura Soba (Kirschblütengeschmack) mit Naruto Maki (Fischkuchen). Das Yuzu hat man leicht herausschmecken können, die Kitschblüte leider nicht.

Als erstes stellt ihr den Dip her. Der Dip gibt den Soba erst den eigentlichen Geschmack. Dazu gebt ihr das Kombu, die Shiitake und die Mischpilze in 300 ml Wasser und stellt dies über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag gebt ihr den Sud mit den Pilzen und Kombu in einen Topf und bringt ihn bei mittlerer Hitze zum kochen.

Nehmt nun die Pilze und den Kombu heraus und gebt die Sojasauce, das Mirin und den Zucker hinzu. Kocht alles noch einmal kurz auf und lasst dies abkühlen. Der Dip hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage.

Nun zu den Nudeln. Gebt die Soba in kochendes, ungesalzenes Wasser. Wenn die Nudeln kochen gebt noch eine Tasse kaltes Wasser darüber. Kocht die Nudeln 4-5 Minuten bzw. je nach Packungsangabe. Rührt zwischendurch um, damit die Nudeln nicht am Topfboden kleben bleiben. Sie sollten etwas fester als „al dente“ sein.

Lasst die Soba nun in einem Sieb abtropfen. Schreckt die Nudeln nun mit viel kaltem Wasser ab. Bewegt die Nudeln im Sieb damit die Stärke abgewaschen wird. Ggf. können die Soba jetzt wieder erwärmt werden wenn ihr sie warm essen wollt. Für dieses Rezept, könnt ihr die Soba nun mit Kräutern und Nori eurer Wahl servieren.

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Mit den Stäbchen werden die Soba nun den Dip getunkt und gegessen.

Soba sind ein wichtiger Bestandteil der japanischen Kultur. Man isst sie traditionell an Silvester um sich ein sorgenfreies neues Jahr zu wünschen oder auch zum Umzug als Symbol für eine lange Nachbarschaft. In Japan gibt es viele verschiedene Soba Rezepte. Zusammen mit Udon, Ramen und Somen sind Soba beliebte Nudelsorten in Japan. Durch den hohen Anteil von Buchweizen, soll Soba übrigens sehr gesund sein und viel pflanzliches Eiweiß sowie die Vitamine B1 und B2 enthalten. Dieses Rezept ist übrigens vegan und fast fettfrei.

Sarah

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