Yas­ai no asa­zu­ke 野菜のあさづけ

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Ich möch­te ein lecke­res Rezep­te für Tsuke­mo­no vor­stel­len. Tsuke­mo­no sind japa­ni­sche Pick­les. Man isst Tsuke­mo­no in Japan zu fast jeder Mahl­zeit. Vie­le von euch ken­nen wahr­schein­lich Gari, den Ing­wer den man zu Sushi isst. Auch Gari ist eine Art von Tsuke­mo­no. Tsuke­mo­no eig­net sich per­fekt für Ben­to, da man es in grö­ße­ren Men­gen für die gan­ze Woche zube­rei­ten kann. In die­sem Rezept lässt man das Gemü­se über Nacht zie­hen. Yas­ai heißt auf japa­nisch Gemü­se und Asa­zu­ke bezeich­net die Art des Ein­le­gens in Salz­la­ke über Nacht.  Man kann dafür Gemü­se nach Wahl neh­men.

Zuta­ten für ein Glas Yas­ai no asa­zu­ke :

  • eine klei­ne Karot­te
  • 4 Blät­ter Chi­na­kohl
  • 13 Ret­tich
  • eine hal­be Gur­ke
  • 5cm Kom­bu
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Mirin
  • 500ml Was­ser
  • 50ml Reis­essig

Ihr könnt auch ande­res Gemü­se eurer Wahl neh­men. Es soll­te aber eine gute Mischung aus wei­chem und kna­cki­gem Gemü­se wie z. B. Papri­ka und Chi­na­kohl sein.

Schält die Karot­te und den Ret­tich, ent­fernt das Gehäu­se von der Gur­ke und der Papri­ka. Schnei­det alles in klei­ne Stü­cke und gebt das Gemü­se in 1–2 Plas­tik­tü­ten (wie­der­ver­schließ­bar).

Erhitzt nun den Kom­bu in dem Was­ser und gebt die ande­ren Zuta­ten hin­zu. Das Was­ser bit­te nur erwär­men, nicht kochen las­sen.

Lasst die Mischung abküh­len und gebt sie in die Beu­tel mit dem Gemü­se. Ver­schließt die Plas­tik­beu­tel luft­dicht und kne­tet das Gemü­se dar­in, damit es die Lake gut auf­nimmt. Dadurch wird es weich. Rollt die Beu­tel vor­sich­tig zusam­men damit das Gemü­se ein wenig gepresst wird — aber nicht zu stark sonst wird es zu weich wer­den.

Lasst das Gemü­se über Nacht im Kühl­schrank in den Plas­tik­beu­teln zie­hen. Am nächs­ten Tag ist das Tsuke­mo­no fer­tig. Nehmt es ein­fach aus der Tüte und würzt es nach belie­ben even­tu­ell noch mit Soja­sauce.

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Ihr könnt Tsuke­mo­no auch im Weck­glas lagern statt im Plas­tik­beu­tel. Wenn ihr es im Glas lagern kne­tet das Gemü­se gut durch, damit es schön weich wird.

Das Rezep­te habe ich bei Ama­to von Waga­shi Mani­ac gefun­den, aber sie etwas auf mei­nen Geschmack abge­wan­delt.

Sarah

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