Unsere Japanreise 2017 – Teil 3 (Yokohama/Atami)

In dem dritten Teil unserer Japanreise nehme ich euch mit nach Yokohama und Atami. Dort haben wir uns mit Freunden getroffen, haben zusammen gekocht und einen „Road Trip“ ins Hinterland nach Hakone unternommen. Außerdem waren wir Shoppen, shoppen, shoppen …  Teil 1 und Teil 2 unserer Japanreise könnt ihr hier und hier nachlesen.

Mit dem Regionalzug sind wir Vormittags von Tokyo nach Yokohama gefahren. Die Zugfahrt dauerte ungefähr 1-2 Stunden. Mittags in Yokohama angekommen, sind wir in den China Town essen gegangen. Das Mittagsmenu war unschlagbar günstig. Wir haben für die Thuna-Sashima Bowl und Getränke ca. 9 Euro pro Person bezahlt. Der Grüntee kam übrigens in einer 1,5 Liter  Karaffe mit Eis. 

Das Restaurant war eine Art Imbiss Kette und sehr gut besucht. Leider gab es hier hauptsächlich Fleisch, kaum Fisch und kein vegetarisches Gericht.

Später haben wir den Hafen besichtigt. Das Wetter war mittlerweile aber so schlecht, dass wir beschlossen einkaufen zu gehen.

Auf dem Weg zum Kaufhaus haben wir einige Oldtimer auf der Straße gesehen.

Es stelle sich heraus, dass an diesem Tag eine Oldtimer Rally statt fand. Die Fahrer haben sich sicherlich auch besseres Wetter gewünscht.

Trotz des Regens und kühlen Temperaturen hatten die Teilnehmer gute Laune.

Schließlich sind im Kaufhaus „Sogo“ angekommen. Wenn ihr in Yokohama seid und ihr wollt shoppen gehen, dann geht ins Sogo!  Das Kaufhaus hat 10 (!) Stockwerke und man findet dort Kleidung, Haushaltswaren und Restaurants.  Im Untergeschoss ist  die Feinkostabteilung.  Es war der Himmel auf Erden. 

An den vielen Ständen konnte man sich durch viele Leckereien probieren oder seinen Wocheneinkauf erledigen.

Oben seht ihr gemischten Reis mit Bohnen oder Gemüse. In den Plastikbechern auf dem mittleren Foto sind Tofuspezialitäten soweit ich das beurteilen konnte.  Auf dem unteren Foto seht ihr Tamagoyaki (jap. Omelette), dass wir später auch mitgenommen habe. Es war sehr, sehr lecker!

Den den zig verschiedenen Umeboshi Sorten (eingelegte Umefrüchte) gab es auch einen Stand mit vielen Tsukemono (eingelegtes Gemüse). Wir haben eine Auswahl mitgenommen.  Diese seht ihr später. 

Hähnchen-Spieße und andere leckere Sachen. 

Der Aal (unagi) war sehr teuer. Für eine Schachtel zahlt man umgerechnet ca. 20 -25 Euro.

Natürlich gab es auch fertige Bentos… 

… und JEDE erdenkliche Sorte an Onigiris (Reisbällchen)! Ihr könnt euch vorstellen, dass mir teilweise die Kinnlade runtergefallen ist bei so vielen leckeren Sachen.

In der Frischwarenabteilung haben wir für das Abendessen eingekauft.

Schaut euch mal diese riesen Äpfel und Nashi-Birnen an! Sie waren so groß wie Paprika.

Es gab eine gute Auswahl an Pilzen z. B. Shiitake, Enoki.

Ich glaube das sind essbare Blüten?

Die Karotten sehen makellos und unwirklich aus. Ich will nicht wissen wie viele Karotten dafür aussortiert und weggeworfen wurden. Der Qualitätsanspuch an die Lebensmittel war sehr hoch in diesem Supermarkt. Trotzdem war es ein Erlebnis diese „perfekten“ Lebensmittel zu sehen.

Auf dem oberen Foto seht ihr japanische Maronen und unten frischen Bambus. Vorweg: der frische Bambus schmeckt ganz anders wie der in den Konserven! Später mehr dazu.

Da wir Sukiyaki (jap. Fondue) die nächsten Tage ausprobieren wollten, haben wir Wagyu Rind gekauft.

Wir haben in Japan kein Fleisch gegessen. Die Qualität der Fleischabteilung hat uns aber beeindruckt. Das Fleisch war ganz fein marmoriert. Die höchste Qualitätsstufe für Wagyu Rind ist übrigens A5 (siehe Foto). Wir haben A4 gekauft, da unsere Freunde weniger fettes Fleisch für Sukiyaki bevorzugten.

Wir haben für das Sukiyaki auch Fisch eingekauft. Die Fischabteilung hatte eine riesige Auswahl. Auf dem runden Teller seht ihr Fugu.

Ich kann die Fisch nicht alle benennen, aber es war alles da was das Fischliebhaberherz begehrt: Dorade, Makrele, Thunfisch ….

Oben seht ihr fertiges Sashimi, in der Mitte Fischroggen und auf dem unteren Foto seht ihr Uni (Seeigel). Etwas Seeigel haben wir auch mitgenommen.

Das ist die Tofu Kühltheke. Was für eine Auswahl!

Wie in anderen Supermärkten gab es auch alle anderen Lebensmittel zu kaufen. Die Verpackung von den Süßigkeiten fand ich sehr schön.

Am Abend wurden wir bei unseren Freunden zu Hause in Yokohama zum Essen eingeladen.

Es gab Sashimi, Sushi und das Tsukemono und Tamagoyaki aus dem Sogo.

Außerdem haben wir Gyoza (Teigtaschen) selbstgemacht. Sie waren mit Fleisch oder mit Shrimps gefüllt.

Das Tsukemono war sehr vielfältig. Es gab eingelegte Radischen, Gurken, Zwiebelchen, Ingwer und Rettich. Der Geschmack variierte von scharf, mild bis süß. Am besten haben mir die Zwiebelchen geschmeckt. Sie waren milder als deutsche Gemüsezwiebeln und süßlich eingelegt. 

Hier seht ihr das besagte Tamagoyaki. Es hat süßlich, aber trotzdem herzhaft geschmeckt. Wirklich sehr lecker. 

Für das Sushi hatten wir zwei Sorten Thunfisch: O toro und Chu toro (viel fett und weniger fett). Außerdem gab es noch Jakobsmuschel und eine andere Sorte Fisch (ich glaube es war eine Dorade).

Wir haben daraus Temaki Sushi, also handgerolltes Sushi gemacht. Ein Träumchen. 

Später gab es noch Mango und Weintrauben sowie Kekse mit Käsekuchengeschmack.

 

Den Abend haben wir bei Bier und dem besten Sake den wir bisher getrunken haben ausklingen lassen. Später habe ich sogar noch ein Geschenk bekommen. Aber davon berichte ich euch in einem späteren Beitrag. 

Am späten Abend fuhren wir mit der S-Bahn zurück in unser Hotel.

Der nächste Tag startete leider wieder mit Regen.

 

In der Nähe von unserem Hotel gab es einen kleinen aber schönen Park. Bei schönem Wetter hätten wir dort bestimmt mehr Zeit verbracht.

Da auch für den Rest des Tages Regen angesagt war und ich mittlerweile ziemlich durchgefroren war, beschlossen wir wieder ins Sogo zu gehen und dort die anderen Stockwerke zu erkunden. 

Es gab viele schöne Sachen aus Keramik.

Oben seht ihr Reisformen aus Holz. Die Bento Boxen auf dem unteren Foto sind aus Bambus. Wir haben die rechteckige mit den roten Gummiband plus passende Stäbchenbox gekauft. 

Ohrringe und Haarspangen mit Schleifen und Plüsch scheinen gerade sehr angesagt zu sein.

Es gab auch eine Kimonoabteilung mit Zubehör und Schuhen.

Die Origami Tasche und die Schürze fand ich echt cool. Aber beides sollte jeweils über 120 Euro kosten. Das fand ich dann doch ganz schön happig.

In einer Ecke gab es ganz viele niedliche Figuren, meist aus Pappmaché.

Bei den Hashioki (Stäbchenbänken) habe ich noch mal zugeschlagen. Ich habe den blauen Fuji und das rosa Kirschblatt mit dem Häschen mitgenommen.

So viel shoppen macht natürlich hungrig. Also ging es noch mal in das Untergschoss zu den Feinkostständen. 

Wir hatten die Qual der Wahl …

… und wenn ich die Fotos sehe, bekomme ich schon wieder Hunger. 

Wir haben uns für verschiedenes Sushi entschieden. Ob ihr es glaubt oder nicht, jede Box hat ca. 7 Euro gekostet, was ich für diese Qualität sehr günstig finde.

Zum Nachtisch haben wir uns Aal und Yomogi Mochi mit Anko Füllung (Beifuss Reiskuchen mit süßer Bohnen Fülliung) gegönnt. Es war einfach nur lecker!

Aber für einen zweiten Nachtisch aus dem 7 Eleven war natürlich noch Platz. 

Am Nachmittag sind wir mit dem Zug nach Atami weiter gefahren. Atami ist eine kleine Stadt an der Küste, südlich von Yokohama. Dort haben wir ein paar Tage in der Ferienwohnung zusammen mit unseren Freunden gewohnt.

Wir haben auf einem Futon in dem Tatami Zimmer geschlafen. Es war sehr bequem und wir haben wunderbar geschlafen.

Zum Abendessen gab es übrigens wieder Reis, Tsukemono, Sashimi und Tamagoyaki – die Reste vom Vortag.

Diesmal haben wir noch eine Miso Suppe dazu gemacht, da wir alle recht durchgefroren waren. Japanische Häuser haben standartgemäß nämlich keine Heizung, sondern nur eine Klimaanlage mit Heizfunktion. Der Seeigel auf dem unteren Fotos hat übrigens einen starken, fast bitteren Eigengeschmack.

Resteessen Deluxe auf japanisch. 

Am nächsten Tag erwartete uns dieser sensationelle Ausblick aus dem Fenster des Wohnzimmers.

Das Wetter nutzen wir sogleich für einen Road-Trip durch die Serpentinen des Hinterlandes. Wir hatten großes Glück. Dies war einer der wenigen Tage unseres Urlaubs an dem wir Sonnenschein hatten. Auf einem Parkplatz machten wir halt. Und dann sahen wir ihn. Den höchsten Berg Japans

Den Mt. Fuji. Der Ausblick war genial. Was für ein Glück!!! An jeden anderen Tag unseres Urlaubs hätten wir wahrscheinlich nur Wolken gesehen.

Nach so viel Natur, war es an der Zeit für das zweite Frühstück.  Für mich gab es Dorayaki mit Anko und Sahne (jap. Pfannkuchen).

Und die Herren gönnten sich ein Grüntee-Eis von Häagen Dazs aus dem Conbini.

Für später haben wir bei einer Bäckerei eine Sahne Roulade gekauft. Das Geschäft verkauft fast ausschließlich diese eine Sorte an Sahne Rouladen.

Der Kuchen nennt sich übrigens Italian Roll und ist mit Marmelade und Maronenstückchen gefüllt.

Ich habe in dem Geschäft allerdings noch Kastenkuchen und Kekse gesehen.

Es gab sogar (selbstgemachte?) Schlüsselanhänger und Bügelperlenfiguren. Passt irgendwie nicht in eine Bäckerei, aber warum nicht?

Nach einem Zwischenstop beim japanischen TÜV fuhren wir Mittagessen. Es gab Ramen in einer Restaurant Kette.

Obligatorisch bekamen wir feuchte Handtücher (Oshibori) und Eiswasser.

Für uns gab es Ramen mit Gemüse, Ei und ohne Fleisch für unsere Begleitung mit Fleisch. Es war gut und günstig.

Weiter ging es in die Region Hakone wo wir an einem See hielten und ein altes Passagierschiff entdeckten.

In einem Supermarkt kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten ein. Selbst dort gab es Bentos und viele fertige Lebensmittel zu kaufen.

Falls ihr in Japan seid solltet ihr übrigens Frischhaltefolie kaufen. Es hört sich trivial an, aber die japanische Frischhaltefolie ist einfach toll. Lässt sich einfach abreißen, ist doppelt so dick und man kann sie einfrieren und in der Mikrowelle benutzen.

Ich musste mich beherrschen den Koffer nicht jetzt schon voll zu packen. Wir wollten ja noch nach Kyoto!

Wir fuhren weiter und machten an einem Aussichtspunkt halt. Es hatte sich leider wieder zugezogen, daher hatten wir keine so gute Sicht.

Zurück in der Ferienwohnung gab es Kaffee und die Italian Roll. Es war sehr lecker und der Teig war schön saftig. Für meinen Geschmack hätten sie noch mehr Marmelade rein machen können.

Ich trinke kaum Milch, aber diese Milch hat es mir angetan. Ihr habt richtig erkannt, sie hat einen Fettgehalt von 4,4 Prozent. Der Geschmack ist richtig sahnig und süß. Am liebsten habe ich sie pur getrunken. 

In der Wohnung fand ich einige schöne Bildbände über Gärten auf dem Tisch. Ich bin fasziniert was die Japaner aus kleinen Grünflächen zaubern können und jeden noch so kleinen Quadratmeter in der Großstadt nutzen.

Später haben wir den Kachelofen angemacht. Nun wurde uns endlich richtig warm.

Derweil haben wir das Abendessen vorbereitet. Heute gab es das vorweg genommene Sukiyaki, für das wir das Rindfleisch und den Fisch im Sogo tags zuvor gekauft hatten.

Alle Zutaten wurden kleingeschnitten und auf Tellern angerichtet. Hier seht ihr Tofu, Pilze, den frischen Bambus und auf dem oberen Foto Shiitakeilze und Sprossen.

Das Fleisch und der Fisch sind hauchdünn geschnitten. Links im Bild seht ihr Reisnudeln.

Nach Belieben konnte man nun seine Lieblingszutat in der flachen beheizten Brühschüssel auf dem Tisch köcheln lassen.

Zu Shabu-Shabu dürfen die Dip Saucen nicht fehlen. Es gibt  Sesamsauce und Ponzu Sauce (Sojasauce mit Ponzu-Zitrus Frucht). Manche Japaner verquirlen auch ein rohes Ei und dippen darin die Zutaten. Das ist aber nicht jedermanns Sache.

Das Fleisch und den Fisch zieht man nur kurz durch die Brühe. Nach wenigen Sekunden ist es gar.

Wie beim Raclette oder Fondue kann man sich ständig kleine Portionen auftuen und den ganzen Abend davon essen. Es war sehr, sehr lecker.

Der frische Bambus hat mir übrigens besser geschmeckt wie der aus den Konserven. Er schmeckt viel milder und fast blumig. Die Lauchzwiebeln waren auch super lecker. Ich hätte mich reinlegen können. Im Laufe des Abends wurde die Dashi-Brühe (Fisch-Brühe) durch die vielen Zutaten immer aromatischer . 

Zum Schluss haben wir die Brühe zusammen mit Udon und Ramen Nudeln als Suppe gegessen.

Das Bier was uns in Japan am besten geschmeckt hat war übrigens das Premium Malts von Suntory

Den Abend haben wir übrigens gemütlich bei einer Runde Doppelkopf ausklingen lassen. Kennt ihr das Kartenspiel? Wir spielen es öfters mit Freunden. Ich habe an diesem Abend übrigens die Partie gewonnen. Yay!  (Ich verliere sonst sehr oft …)

Der nächste Morgen. Das Wetter hatte sich wieder verschlechtert und versprach nicht besser zu werden. Was macht man bei solch einem Mistwetter in Japan?

Man geht in die japanischen Thermalbäder, die sogenannten Onsen.

Das Onsen hieß Hiraturu und liegt direkt am Meer. Wir gingen hier erst mal Mittagessen, bevor wir in ein anderes Onsen zum Baden fuhren. Gegessen wurde an niedrigen Tischen im japanischen Stil. Grünen Tee gab es zum Mittagstisch kostenlos dazu.

Von unserem Sitzplatz aus hatten wir direkten Blick auf das aufgepeitschte Meer.

Wir bestellen alle das Sashimi Teshoku (Mittagstisch mit rohem Fisch) für umgerechnet 13 Euro.

Das Essen war wirklich gut. Es gab Reis, Fisch, eingelegtes Gemüse, eine Suppe und Nachspeise. Der Hering links vorne war sehr lecker. Dahinter auf dem Blatt garniert seht ihr Seeschnecke. Das Fleisch ist recht zäh, aber gut. Der geraspelte Rettich schmeckt wunderbar zu dem rohen Fisch.

Nach dem Essen fuhren wir zum anderen Onsen, dass in den Bergen bei Atami liegt. Schon das Außengelände ist wunderschön angelegt.

Wir durften sogar einen Blick in die Zimmer werfen. Eine Nacht kostet hier bestimmt ein kleines Vermögen. Die Ausstattung der Zimmer war sehr hochwertig.

Es ist für alles gesorgt und sehr schön angerichtet.

Jedes Zimmer hat einen privaten Onsen oder Yakuzi, indem das heiße Quellwasser hoch gepumpt wird.

Das Haus war komplett mit Holz und Tatami Matten eingerichtet. Wir tauschten Straßenschuhe gegen Holzsandalen und erkundeten den eigentlichen Onsenbereich.

 

Egal ob Onsen oder Tempel, man findet überall Getränkeautomaten. Wir bedienten uns.  Ich nahm mir ein Calpis mit (Limonade auf Milchbasis – ähnlich wie Yakult vom Geschmack)

Das Onsen ist nach Männlein und Weiblein getrennt.

Da ich der einzige Gast war, konnte ich Fotos machen. Neben Kosmetikprodukten gab es auch eine Sitzmöglichkeit mit Massagebereich. Alles war im Preis mit inbegriffen.

Ich möchte euch an dieser Stelle noch eine japanische Toilette zeigen. In japanischen Toiletten zieht man extra Toiletten Pantoffeln an (außer in öffentlichen Bereichen), auch wenn man sich in privaten Haushalten befindet, in denen man bereits Hausschuhe trägt. Die Toiletten haben einige Besonderheiten wie z. B. Spülgeräusche, Spray und Bidetfunktionen sowie ein integriertes Waschbecken. Dort läuft das Wasser hinein, dass gleichzeitig den Spültank auffüllt. Das coolste ist aber die beheizbare Toilettenbrille. 

Auf den Plakaten wird erklärt wie das heiße Thermalwasser aus der Erde gefördert wird und auf angenehme 42 Grad abgekühlt (!!) wird. Außerdem gibt es einige Verhaltensregeln die man im Onsen beachten sollte.

Das Allerwichtigste ist, dass man sich vor dem Baden wäscht. Das Wasser in der Wanne fließt zwar stetig nach, aber die Japaner baden nicht im Onsen zur Reinigung sondern zur Entspannung. Auch hier stehen einige Dusch-Wasch- und Peelingoptionen bereit.

Die umgedrehte Schüssel, die ihr vorne seht, kann man mit Wasser befüllen und anschließend über sich drüber gießen. Man sollte jedoch nicht seine Haare mit dem Wasser in Berührung bringen. Man hält es nur einige Minuten in dem heißen Bad aus. Das kalte Calpis aus dem Automaten war sehr erfrischend .

Zur Abkühlung kann man im kalten Außenbereich umherlaufen und den Ausblick auf das Meer genießen. Das baden im Außenbereich war übrigens eines der schönsten Erlebnisse für mich in Japan. Diese Ruhe und Stille war wunderbar. Von oben hat es geregnet und gestürmt. Doch durch das heiße Bad hat man hat sich warm und wohlig gefühlt. 

Am Abend haben wir Pasta mit Thunfisch und Tomatensauce gekocht. Dazu gab es Tofuschnitten (die habe ich mir gewünscht – ich liebe Tofu!)

Den Abend haben wir entspannt ausklingen lassen. Die Chips auf dem oberen Foto kann ich sehr empfehlen. Der Ausblick am Abend war sehr beeindruckend. Die Lichter am Horizont sind übrigens Yokohama und Tokyo. In besonders klaren Nächten kann man sogar den Tokyo Tower sehen. 

Am nächsten morgen sind wir mit den Shinkansen, dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug nach Kyoto weiter gefahren. Unsere letzte Reisestation. Davon berichte ich euch in meinem nächsten Reisebericht.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und ich konnte euch einige Eindrücke aus Yokohama und Atami mitgeben. Der Beitrag ist bisher mein längster, aber ich wollte euch keines der Shopping- und Foodfotos vorenthalten.  Ich wünsche euch ein schönes (Faschings) Wochenende trotz der eisigen Temperaturen.

Sarah

 

 

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