Tema­ki Sushi 手巻き

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Sicher­lich ken­nen vie­le von euch Tema­ki Sushi. Bei Tema­ki Sushi wird das Nori zu einer Tüte gerollt und mit den Zuta­ten gefüllt. Ich habe Räu­cher­lachs, Tem­pura, Gur­ke, Mayon­nai­se (von Kew­pie) und Kavi­ar genom­men. Es ist leich­ter her­zu­stel­len als es aus­sieht. 😉

Für 2 Per­so­nen braucht man:

  • 1 Tas­se japa­ni­schen Reis (ca. 300g)
  • Reis­essig
  • Nori (getrock­ne­te Algen­blät­ter)
  • Soja­sauce
  • Was­a­bi (japa­ni­schen Meer­ret­tich)
  • Gari (ein­ge­leg­ter Ing­wer)
  • Salz
  • Zucker
  • Fül­lung eurer Wahl z. B. Räu­cher­lachs, Avo­ca­do, Tem­pura und Ome­lette

Als ers­tes kocht ihr den Reis. Hier fin­det ihr eine Anlei­tung wie ihr japa­ni­schen Reis kocht.

Wäh­rend der Reis abkühlt kann man schon ein­mal den Reis­essig anrüh­ren. Pro Tas­se Reis nimmt man 5 EL Reis­essig und gibt 1 TL Salz und 2 TL Zucker dazu und ver­rührt dies bis die Zuta­ten sich auf­ge­löst haben. Den Reis­essig gibt man nun über den noch war­men Reis und ver­mengt ihn mit einem Holz­löf­fel (Shamo­ji).

Wäh­rend der Reis wei­ter abkühlt kann man die Zuta­ten zuschnei­den. Ich habe mich für Räu­cher­lachs mit Gur­ke und Tem­pura als Fül­lung ent­schie­den. Dazu schnei­det ihr den Räu­cher­lachs und die Gur­ke in lan­ge Strei­fen. Aus zwei Eiern stellt ihr ein japa­ni­sches Ome­lette her, ein Tama­go­ya­ki. Hier geht es zum Rezept. Es ist ganz ein­fach, erfor­dert aber ein biss­chen geschickt beim wen­den des Ome­lettes. Das Ome­lette lasst ihr etwas abküh­len und schnei­det es in lan­ge Strei­fen. Für das Tem­pura fin­det ihr hier das Rezept. Ich habe Zuc­chi­ni Tem­pura ver­wen­det.

Für Tema­ki Sushi, benutzt ihr ein hal­bes Nori-Blatt zum Befül­len und Rol­len. Das Nori Blatt legt ihr mit der rau­en Sei­te nach oben. Nun legt ihr links auf das Nori ca. 2 EL des Rei­ses und ver­teilt ihn mit den Hän­den. Spart das obe­re und unte­re Ende um 2cm ca. aus, damit der Reis beim Rol­len nicht her­aus quillt. Hier sieht man es sehr gut. Am bes­ten man macht vor­her sei­ne Hän­de nass, damit der Reis nicht an den Hän­den klebt. Ich stel­le immer ein Schäl­chen Was­ser dane­ben. Nun legt man die Zuta­ten dia­go­nal auf den Reis. Für Tema­ki ver­wen­det man meh­re­re Zuta­ten nach belie­ben.

Nun rollt ihr das Tema­ki Sushi von links unten ein­mal im Halb­kreis auf bis eine Tüte ent­steht. Die Naht könnt ihr mit ein paar Reis­kör­nern zusam­men kle­ben. Es ist eigent­lich recht ein­fach, erfor­dert aber etwas Übung. Auf You­tube gibt es ein paar gute Anlei­tung wo man sieht, wie gerollt wird. Ich fin­de Tema­ki ist weni­ger Zeit­auf­wen­di­ger als Hoso-Maki oder Futo­ma­ki, da das Rol­len etwas schnel­ler geht.

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Ser­viert das Sushi mit Gari, Was­a­bi und Soja­sauce. Ich ver­wen­de mitt­ler­wei­le am liebs­ten das Was­a­bi der Mar­ke Arche. Die­se ist sehr mild und aro­ma­tisch. Mein Reis­essig ist aus dem Asia­markt von der Mar­ke Miz­kan. Zum Sushi passt übri­gens eine Miso­sup­pe sehr gut. Dazu trinkt man am (japa­ni­sches) Bier oder grü­nen Tee. 

Sarah

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