Tema­ri Sushi 手まり寿司

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Heu­te stel­le ich euch wie ver­spro­chen mein Rezept für Te-Mari Sushi vor. “Te” heißt über­setzt Hand und “Mari” heißt Ball. Te-Mari Sushi sind also klei­ne Sushi-Bäll­chen die mit Fisch oder Gemü­se belegt wer­den kön­nen. Ich mag die Form lie­ber als die der Nigi­ri-Sushi.

Für 2 Per­so­nen:

  • 1 Tas­se japa­ni­schen Reis (ca. 300g)
  • Reis­essig
  • Nori (getrock­ne­te Algen­blät­ter)
  • Soja­sauce
  • Was­a­bi (japa­ni­scher Meer­ret­tich)
  • Gari (ein­ge­leg­ter Ing­wer)
  • Salz
  • Zucker
  • Belag nach Wahl z. B. gekoch­te Gar­ne­le, Gur­ke, Ruco­la, Shi­so

Als ers­tes kocht ihr den Reis. Hier fin­det ihr eine Anlei­tung wie man japa­ni­schen Reis kocht.

Wäh­rend der Reis abkühlt kann man schon ein­mal den Reis­essig anrüh­ren. Pro Tas­se Reis nimmt man 5 EL Reis­essig und gibt 1 TL Salz und 2 TL Zucker dazu und ver­rührt dies bis die Zuta­ten sich auf­ge­löst haben. Den Reis­essig gibt man nun über den noch war­men Reis und ver­mengt ihn mit einem Holz­löf­fel (Shamo­ji).

Nun schnei­det man die Zuta­ten mit dem man die Te-Mari Sushi bele­gen möch­te in klei­ne, dün­ne Schei­ben damit sie hal­ten. Zur Not kann man auch Nori-Strei­fen zurecht­schnei­den und damit die Zuta­ten um den Reis­ball bin­den. Dies kann sehr deko­ra­tiv aus­se­hen erfor­dert aber etwas Geduld.

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Wenn der Reis abge­kühlt ist formt mit den Reis in mund­ge­rech­te Reis­bäll­chen. Am bes­ten nehmt ihr dazu eine Klar­sicht­fo­lie zur Hil­fe in die ihr die Por­ti­on Reis ein­wi­ckelt. So blei­ben die Hän­de sau­ber. Nun gibt man einen Klecks Was­a­bi auf die Reis­bäll­chen. Das Was­a­bi hilft, dass der Fisch oder das Gemü­se haf­ten bleibt. Als nächs­tes legt man nun den Fisch, oder die Gemü­se­schei­ben auf die Te-Mari. Drückt die mit Hil­fe der Klar­sicht­fo­lie noch etwas an. Deko­rie­ren könnt ihr die Tema­ri mit Gur­ke, Kavi­ar oder auch Shi­so Blät­tern. Da könnt ihr krea­tiv sein.

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Ser­viert das Sushi mit Gari, Was­a­bi und Soja­sauce. Ich ver­wen­de mitt­ler­wei­le am liebs­ten das Was­a­bi der Mar­ke Arche. Die­se ist sehr mild und aro­ma­tisch. Mein Reis­essig ist aus dem Asia­markt von der Mar­ke Miz­kan. Zum Sushi passt übri­gens eine Miso­sup­pe sehr gut. Dazu trinkt man am (japa­ni­sches) Bier oder grü­nen Tee. 

Te-Mari Sushi eig­nen sich super fürs Ben­to, da sie nicht zu hoch sind. Ver­wen­det für das Ben­to aber kei­nen rohen Fisch, es sei denn ihr habt ihn am glei­chen Tag zube­rei­tet und die Kühl­ket­te wird in der Box nicht unter­bro­chen. Bes­ser ist hier Räu­cher­lachs oder eine Gemü­se­va­ri­an­te.

Sarah

5 Gedanken zu „Tema­ri Sushi 手まり寿司

  1. Lena sagt:

    Oh…das hört sich aber lecker und ein­fach an!!
    Muss ich unbe­dingt mal aus­pro­bie­ren!
    Nur was ist eigent­lich Gari?

    LG von
    Lena

  2. Sarah sagt:

    Schön wenn die der Bei­trag gefal­len hat. Das freut mich!!!

    Gari ist ein­ge­leg­ter Ing­wer. Er schmeckt recht scharf im ers­ten Moment und ist dafür gedacht den Geschmack zwi­schen den ver­schie­de­nen Sus­h­is­or­ten zu neu­tra­li­sie­ren.

  3. Zela sagt:

    Grüss dich, mensch das ist mal die Idee. Bei den Nigi­ri hab ich mit dem Stäb­chen- Essen immer Pro­ble­me, wenn ich abbei­ße zer­drück ich das Sushi oder fällt irgend­wie aus­ein­an­der oder sowas xD … aber da mach ich ein­fach die Tema­ri mal, die sind dann sicher mit einem Habs im Mund. xD
    Will am Wochen­en­de wie­der­mal seber Sushi machen und wer­de auch mal dein Sushi- Reis- Rezept tes­ten, bin noch nicht so rich­tig zufrie­den mit dem Reis den ich bis­her immer gemacht hab. :o)
    lg
    zelakram.blogspot.com

  4. Sarah sagt:

    Hi Zela, bei mir sind die Tema­ri immer so groß, dass man zwei Bis­sen braucht um sie zu essen, aber man kann sie natür­lich auch mund­ge­recht zube­rei­ten. Ich bin nur immer zu faul vie­le klei­ne Tema­ris zu for­men, also wer­den sie immer etwas grö­ßer. Das glei­che gilt auch für mein Sushi.

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