Taki­ko­mi Gohan mit Bam­bus 炊き込みご飯

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Taki­ko­mi Gohan ist ein recht bekann­tes Gericht in Japan. Die­ses Gericht ist vor allem des­halb beliebt, weil es schnell und ein­fach zuzu­be­rei­ten ist und sich sowohl als Bei­la­ge und als Haupt­mahl­zeit eig­net. Taki­ko­mi bedeu­ted “zusam­men gekocht”. Gohan bedeu­ted Reis. Also Zuta­ten die mit dem Reis zusam­men gekocht wer­den.

Taki­ko­mi Gohan kann man mit vie­len ver­schie­de­nen Zuta­ten zube­rei­ten. Im Früh­jahr sind Bam­bus­spros­sen und Karot­ten beliebt. Im Herbst sind Pil­ze und Maro­nen beliebt. Hier ist mei­ne Früh­lings­va­ri­an­te mit Bam­bus, Karot­ten und Tofu. Die Fleisch­esser unter euch kön­nen das Tofu auch durch gebra­te­nes Hähn­chen­brust­fi­let erset­zen.

Zuta­ten für 4 Per­so­nen

  • Ein Glas Bam­bus Streifen/Sprossen (ca. 150g)
  • 2–3 Karot­ten
  • 100g gebra­te­ner Tofu oder Abu­r­aa­ge
  • 2 Tas­sen japa­ni­schen Kurz­korn­reis
  • je ein EL Soja­sauce, Sake und Mirin

Japa­ni­schen Reis bekommt ihr im Asi­a­laden, manch­mal auch im Super­markt. Er ist oft als “Sushi-Reis” dekla­riert. Ich bevor­zu­ge Reis der Mar­ken Shi­n­ode und Koto­bu­ki. Gute Erfah­run­gen habe ich auch mit dem Milch­reis der Mar­ke Ory­za gemacht. Wich­tig ist, dass es ein Kurz­korn­reis ist. Nehmt bit­te kei­nen Lang­korn­reis, Bas­ma­ti­reis, Risot­to­reis oder Jas­min­reis. Das ist nicht das glei­che. 

Abu­r­aa­ge ist frit­tier­ter Tofu. Ihr könnt ihn im Inter­net z. B. bei Dae Yang oder Shoch­i­ku bestel­len. Er wird oft in Kon­ser­ven oder Plas­tik­tü­ten ver­packt. Gut sor­tier­te Asi­a­lä­den haben manch­mal auch Abu­r­aa­ge im Sor­ti­ment.

Als ers­tes wascht ihr den Reis wie gewohnt. Ich habe hier eine Anlei­tung falls ihr noch nie Kurz­korn­reis zube­rei­tet habt. Es ist wich­tig, dass sie Stär­ke aus­ge­wa­schen wird, da ihr sonst Milch­reis habt. 😉

Nun gebt ihr den Reis in einen gro­ßen Topf oder bes­ser noch in einen Reis­ko­cher, falls ihr einen habt. Gebt so viel Was­ser dar­über, dass der Reis damit etwas einen Fin­ger hoch bedeckt. ist. Gebt dann die Soja­sauce, Sake und Mirin dazu.

Schnei­det die Karot­ten in Juli­en­ne Strei­fen. Den Tofu und die Abu­r­aa­ge wickelt ihr in Küchen­tuch ein und lasst es abtrop­fen bevor ihr es auch in mund­ge­rech­te Strei­fen schnei­det.

Gebt die Karot­ten, Tofu/Aburaage und die Bam­bus­spros­sen (ohne Flüs­sig­keit aus dem Glas) zu den Reis und kocht ihn wie gewohnt auf.

Taki­ko­mi Gohan könnt ihr mit Soja­sauce und ggf. Furi­ka­ke als Haupt­mahl­zeit essen. Es ist aber auch eine tol­le Bei­la­ge zu Fisch, Fleisch oder Reis­ku­chen und Gemü­se. Auch als Ben­to eig­net sich Taki­ko­mi Gohan her­vor­ra­gend. Das Gericht ist übri­gens vegan.  

Sarah

4 Gedanken zu „Taki­ko­mi Gohan mit Bam­bus 炊き込みご飯

  1. Bentomaniac sagt:

    Da hat­ten wir wohl einen ähn­li­chen Gedan­ken, was das Essen betrifft 😀
    Mit Bam­bus habe ich es noch nie aus­pro­biert … wer­de ich aber mal machen, sieht sehr lecker aus ^^

  2. Sarah sagt:

    Hast du Taki­ko­mi Gohan auch vor kur­zem gekocht? 🙂 Mit Pil­zen schmeckt es auch sehr lecker, aber ich mag zur Zeit lie­ber die Vari­an­te mit Bam­bus und Tofu.

  3. Bentomaniac sagt:

    Ja, ich hab mich nach “Coo­king with Dog” gerich­tet ^_^ Aber ich hab mir wie­der Tofu gekauft — und freue mich schon, wenn ich dei­ne Vari­an­te pro­bie­ren kann (≧∇≦)

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