Bibim­bap 비빔밥

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Bibim­bap ist ein belieb­tes korea­ni­sches Gericht. Ähn­lich wie bei japa­ni­schen Don­bu­ri Gerich­ten besteht es aus einer Scha­le Reis mit ver­schie­de­nen Top­pings.

Eigent­lich gehö­ren Rind­fleisch­strei­fen in die­ses Gericht. Ich habe es durch Räu­cher­to­fu ersetzt. Dazu gab es im Uhr­zei­ger­sinn bei der “12” ange­fan­gen: gebra­te­ne Shii­ta­ke, gebra­te­nen Tofu, Salat, Mung­boh­nen­keim­lin­ge, gebra­te­ne Karot­ten, gebra­te­ne Zwie­beln, Spi­nat mit Sesam und natür­lich Kim­chi (scharf ein­ge­leg­ter Chi­na­kohl). Zum Schluss kommt noch ein gebra­te­nes Ei (Sun­ny Side up) dar­über. Das gan­ze mixt man mit dem Reis der dar­un­ter liegt und gibt eine schar­fe Sau­ce (Gochu­jang) dar­über.

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Mugicha 麦茶

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Heu­te möch­te ich euch ein japanisch/koreanisches Getränk vor­stel­len. Mugicha (korea­nisch Bori­cha 보리차) ist ein Getränk aus gerös­te­ter, geschäl­ter Gers­te die mit hei­ßem Was­ser auf­ge­kocht wird. In Japan und Korea ist Mugicha auf Eis im Som­mer sehr beliebt! Ich mag den leicht süß/herben Gers­ten­ge­schmack und habe einen güns­ti­gen Weg gefun­den Mugicha sel­ber her­zu­stel­len.

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Kim­chi 김치 + Kim­chi Fried Rice

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Viel­leicht habt ihr Kim­chi schon ein­mal in einem korea­ni­schen oder japa­ni­schem Restau­rant geges­sen. Kim­chi ist ein­ge­mach­tes Gemü­se (ähn­lich wie Sauer­kraut) und gehört in Korea zusam­men mit Reis und Sup­pe zu jeder Mahl­zeit dazu. Es gibt zahl­rei­che Kim­chi Rezep­te und je nach Regi­on wird es eher schär­fer oder sal­zi­ger zube­rei­tet. Kim­chi ist im Prin­zip das Gegen­stück von Tsuke­mo­no in der korea­ni­schen Küche.

Der Vor­teil an Kim­chi ist, dass es sich sehr lan­ge hält und ein guter Lie­fe­rant für Vit­amin C ist. Mein Kim­chi hat­te ich eine Woche vor Ostern zube­rei­tet. Vor zwei Wochen war es dann auf­ge­braucht ( ca. 10 Wochen) nach und noch bis zum Schluss genieß­bar. 🙂 Mehr Infos zur Lage­rung sowie Zube­rei­tung und Rezep­te mit Kim­chi erfahrt ihr in die­sem Bei­trag.

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Taki­ko­mi Gohan mit Bam­bus 炊き込みご飯

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Taki­ko­mi Gohan ist ein recht bekann­tes Gericht in Japan. Die­ses Gericht ist vor allem des­halb beliebt, weil es schnell und ein­fach zuzu­be­rei­ten ist und sich sowohl als Bei­la­ge und als Haupt­mahl­zeit eig­net. Taki­ko­mi bedeu­ted “zusam­men gekocht”. Gohan bedeu­ted Reis. Also Zuta­ten die mit dem Reis zusam­men gekocht wer­den.

Taki­ko­mi Gohan kann man mit vie­len ver­schie­de­nen Zuta­ten zube­rei­ten. Im Früh­jahr sind Bam­bus­spros­sen und Karot­ten beliebt. Im Herbst sind Pil­ze und Maro­nen beliebt. Hier ist mei­ne Früh­lings­va­ri­an­te mit Bam­bus, Karot­ten und Tofu. Die Fleisch­esser unter euch kön­nen das Tofu auch durch gebra­te­nes Hähn­chen­brust­fi­let erset­zen.

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Hana­mi Dan­go 花見団子

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Blüht bei euch auch gera­de die Kirsch­blü­te? In Japan ist das bestau­nen der Kirsch­blü­te (Hana­mi花見 — Blü­ten betrach­ten) ein gro­ßes Ereig­nis und wird mit Pick­nick und Sake gefei­ert. Ger­ne wer­den auch die­se klei­nen Reis­ku­chen am Spieß geges­sen. Die Far­ben ste­hen für die ver­schie­de­nen Tei­le des Kirsch­bau­mes. Rosa steht für die Blü­ten, Weiß für die Zwei­ge und Grün für die Blät­ter.

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Ben­to mit Grün­kern­brat­lin­gen

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Im Janu­ar haben mein Freund ich ich Grün­kern für uns ent­deckt. Grün­kern ist halb­reif geern­te­ter Din­kel. Er hat einen tol­len aro­ma­ti­schen Eigen­ge­schmack. Dar­aus haben wir vega­nes Chi­li con Grün­kern zube­rei­tet. Aus dem Rest Grün­kern, der nicht in das Chi­li gewan­dert ist, habe ich die­se Grün­kern­brat­lin­ge gemacht.

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Kuro Mame ama-ni 黒豆

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Kuro Mame ama-ni (auch Kuro Mame kan­ro­ni genannt) sind süß ein­ge­leg­te schwar­ze Boh­nen. Die­se Boh­nen wer­den in vie­len japa­ni­schen Süß­spei­sen wie Mochi, Kuchen oder Kan­ten-Gelees ver­wen­den. Sie sind aber auch eine belieb­te Bei­la­ge z. B. beim Neu­jahrs­ben­to Ose­chi Ryo­ri. Die Her­stel­lung ist etwas zeit­in­te­siv (2 Tage Kochen), aber dafür hat man gleich einen Vor­rat für meh­re­re Mona­te.

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Kaga­mi Mochi 鏡餅

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Kaga­mi Mochi (Spie­gel-Reis­ku­chen) ist eine Deko­ra­ti­on des japa­ni­schen Neu­jahrs­fes­tes (Sho­gatsu 正月). Zwei Reis­ku­chen wer­den auf­ein­an­der gesetzt. Dar­auf kommt eine Dai­dai, eine japa­ni­sche Bit­ter­oran­ge. Das Kaga­mi Mochi stellt man um Neu­jahr auf den Haus­al­tar und wird im neu­en Jahr geges­sen. Die­ses Jahr habe ich auch end­lich Kaga­mi Mochi zube­rei­tet. Es ist ganz ein­fach und beson­ders gegrillt schmeckt Mochi sehr lecker!

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Ben­to Dai­suki Tref­fen in Mün­chen

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Letz­ten Sams­tag bin ich zum Ben­to Dai­suki Tref­fen nach Mün­chen gefah­ren. Mit aus dem Forum dabei waren Eko­la­bi­ne mit Beglei­tung sowie Maga­ta­ma-San mit Beglei­tung. Zu fünft haben wir einen schö­nen Tag in Mün­chen ver­bracht. Wir waren im Kat­zen­ca­fe Kat­zen­tem­pel, Neo Tokio Shop, Item-Shop und zum Abschluss im Restau­rant Ohay­ou. Hier ein klei­ner Bericht mit vie­len schö­nen Fotos!

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Spa­ghet­ti Napo­ri­tan ナポリタン

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Spa­ghet­ti Naporitan/Napolitan ist ein Gericht, dass aus Yoko­ha­ma stammt und von Shi­ge­ta­da Irie, dem Chef des New Grand Hotel erfun­den wur­de, als er Spa­ghet­ti mit Toma­ten­sauce bei den Ratio­nen des Mili­tärs sah. Er wan­del­te es ab und füg­te noch grü­ne Papri­ka, Pil­ze und Ton­katsu Sau­ce hin­zu. Spa­ghet­ti Napo­ri­tan ist nicht zu ver­wech­seln mit Spa­ghet­ti Napo­li.

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Kōha­ku Nama­su 紅白なます

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Kōha­ku Nama­su ist eine Art von Tsuke­mo­no, japa­ni­sche Pick­les. Man isst Tsuke­mo­no in Japan zu fast jeder Mahl­zeit. Kōha­ku Nama­su wird vor allem ger­ne an Neu­jahr in Japan geges­sen. Kōha­ku bedeu­ted “rot-weiß”, die­se Kom­bi­na­ti­on steht in Japan für Glück. Daher wer­den bei fest­li­chen Anläs­sen ger­ne rot-wei­ße Spei­sen ser­viert. Tsuke­mo­no eig­net sich per­fekt für Ben­to, da man es in grö­ße­ren Men­gen für die gan­ze Woche zube­rei­ten kann.
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