Sus­hi­bar Tats­u­mi in Kon­stanz

Neu­lich waren wir in Kon­stanz in der Sus­hi­bar Tats­u­mi essen. Das Tats­u­mi wur­de uns von Freun­den emp­foh­len, die län­ger in Japan gelebt haben bzw. Japa­ner sind. Wir waren sehr gespannt und wur­den nicht ent­täuscht.

Bun­tes trei­ben und lecker essen — reser­vie­rung ist ein muss

Wir waren an einem Sams­tag Abend im Tats­u­mi und hat­ten schon vor Wochen reser­viert. Eine Reser­vie­rung ist auch nötig, denn das Restau­rant hat neben der eigent­li­chen Sus­hi­bar, etwa 20–30 Sitz­plät­ze, die sich unter der Woche bestimmt eben­so schnell fül­len.

Das Restau­rant ist etwas ver­steckt in einem Hin­ter­hof an der Woll­ma­ti­ger Stra­ße 70b gele­gen. Das Ambi­en­te ist sehr tra­di­tio­nell japa­nisch ein­ge­rich­tet und hat uns gut gefal­len. Es herrscht ein bun­tes Trei­ben, da das Tats­u­mi auch Sushi aus­lie­fert und die Leu­te sich durch das klei­ne Restau­rant quet­schen muss­ten und ihr Lie­fe­rung abzu­ho­len. Die Tische sind teil­wei­se auch etwas eng gestellt.

Da alle auf­ein­an­der Rück­sicht genom­men haben, war die Stim­mung recht gesel­lig. Gäs­te ohne Reser­vie­rung haben auf Stüh­len am Ein­gang gedul­dig auf einen frei­en Tisch gewar­tet. Auf der Web­sei­te des Tats­u­mi seht ihr ein paar Fotos vom Inte­ri­eur und könnt euch außer­dem die Spei­se­kar­te als PDF run­ter­la­den.

Als Vor­spei­se hat­te mein Freund  Kai­sou-Salat aus Algen, Lachs, Krebs­flei­sch­imi­tat, Gar­ne­len und Fisch­rog­gen. Der Salat war wirk­lich sehr lecker. Das nächs­te Mal wer­den wir den wie­der bestel­len! 

Ich hat­te als Vor­spei­se Age­da­shi Tofu. Die­ses Gericht ken­ne ich bereits und habe es sel­ber schon ein­mal gekocht. Bei Age­da­shi Tofu, wird der Tofu frit­tiert und in einer herz­haf­ten Brü­he mit gerie­be­nen Ret­tich ser­viert. Der Tofu war nicht so zart wie erhofft, dafür fiel er aber auch nicht so schnell aus­ein­an­der, wie mein Sei­den­to­fu. Ich den­ke der Koch hat wei­chen Baum­woll­tofu ver­wen­det. Die Brü­he war dafür geni­al! Schön herz­haft — umami eben. 

Mein Freund hat­tet die Suship­lat­te “Tokyo” für eine Per­son. Die­se war sehr üppig. Am bes­ten hat ihm der Aal und die Dora­deroy­al geschmeckt. Die Plat­te kos­tet übri­gens 28 Euro was ich für Sushi voll­kom­men okay fin­de.

Ich habe mir mein Sushi selbst zusam­men gestellt. Die Futo­ma­ki “Ebi-Ten-Maki” mit frit­tier­ter Gar­ne­le, war super knusp­rig! Wahn­sinn! Die Nigi­ri mit Dora­deroy­al habe ich auch zum ers­ten Mal geges­sen, und sie hat mir eben­falls sehr gut geschmeckt. Von der Jakobs­mu­schel war ich lei­der etwas ent­täuscht. Sie wur­de mit Limet­ten­schnit­zer ser­viert. Der Limet­ten Geschmack hat mir lei­der zu sehr domi­niert. 

Auf der Kar­te habe ich zudem mei­ne Lieb­linsgs­or­te “Saba” Makre­le ver­misst. Die Dora­deroy­al und die Ebi-Ten-Maki haben mich aber voll über­zeu­gen kön­nen. 

Zum Abschluss haben wir uns noch einen Nach­tisch gegönnt. Da wir schon sehr satt waren, kam es uns gera­de recht, dass der Nach­tisch nicht so üppig war. Ich habe 4 Euro für ein Dai­fu­ku mit Obst­gar­ni­tur bezahlt. Das fin­de ich etwas hap­pig, aber es war recht lecker.

Mein Freund hat­te ein Sesameis mit Früch­ten. Ich war etwas skep­tisch, da ich schon Sesameis geges­sen habe, dass mir nicht so gut geschmeckt hat. Die­ses Eis hat uns aber über­zeu­gen kön­nen. Am Anfang schmeckt es fats wie Scho­ko­la­den­eis. Am Ende kommt dann der Sesam­ge­schmack dezent zur Gel­tung. Beim nächs­ten Besuch wer­de ich das Eis auch bestel­len.

Zum Essen hat­ten wir uns übri­gens eine Kan­ne Jas­min­tee geteilt. Zum Nach­tisch gab es dann Espres­so für den Herrn und für mich ein Cal­pis. Das hat­te ich schon län­ger nicht mehr getrun­ken.

Unterm Strich war es ein gelun­ge­ner Abend für uns und wir wer­den bestimmt nicht das letz­te Mal im Tats­u­mi gewe­sen sein. Die Prei­se sind zwar etwas geho­ben und wir haben ca. 70 Euro an dem Abend aus­ge­ge­ben, aber es war sehr lecker. Bis jetzt ist das Tats­u­mi die bes­te Adres­se, wenn man Sushi am Boden­see essen möch­te. Auch Gerich­te wie Cur­ry Reis oder Yaki­to­ri ste­hen auf der Kar­te. Über einem Moni­tor konn­te man den Koch übri­gens Life bei der Zube­rei­tung zuse­hen. Wenn es inter­es­siert, die Toi­let­ten sind mit japa­ni­schen Extras aus­ge­stat­tet. 

Sarah

2 Gedanken zu „Sus­hi­bar Tats­u­mi in Kon­stanz

  1. Sylvia sagt:

    Das sieht alles sehr lecker aus. Dei­ne Fotos sehen aber auch sehr pro­fes­sio­nell aus. 🖒

  2. Sarah sagt:

    Dan­ke schön Syl­via. Ich fin­de die Fotos wegen der Dun­kel­heit lei­der etwas ver­rauscht, aber ich woll­te im Restau­rant das Essen “nur mal schnell abknip­sen”. 😉 Wir wer­den aber bestimmt noch ein­mal dort hin­ge­hen und dar­über berich­ten.

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