Sau­cen

Ments­uyu und Tents­uyu

Ments­uyu ist eine Dipp-Sau­ce oder Sup­pen­grund­la­ge für japa­ni­sche Nudeln, wie Udon und Soba. Tents­uyu wird zu Tem­pura gereicht. Bei­de Sau­cen bestehen aus Dashi, Soja­sauce und Mirin. Ments­uyu wird heiß über die Nudeln gegos­sen, wäh­rend Tents­uyu gekühlt mit gerie­be­nen Ret­tich ser­viert wird.

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Selbst­ge­mach­te Tents­uyu-Sau­ce zu Soba Nudeln


Teriya­ki

Teriya­ki ist eine süße, etwas dick­flüs­si­ge­re Sau­ce und wird ger­ne zum Mari­nie­ren von Gemü­se, Fisch und Fleisch benutzt. Sie besteht aus Soja­sauce, Mirin, Sake und Zucker oder Honig. Gege­be­nen­falls kön­nen auch Papri­ka und Ing­wer zur Zube­rei­tung ver­wen­det wer­den. Die Sau­ce wird dabei erhitzt bis sie ein­dickt. Der Zucker soll­te dabei nicht kara­mel­li­sie­ren.

1200px-Chicken_teriyaki_at_a_potluck_2015-04-12Quel­le: “Chi­cken teriya­ki at a pot­luck 2015–04-12” by Cris­co 1492


Pon­zu

Pon­zu wird aus Soja­sauce, Dashi und Zitrus­früch­ten ggf. Mirin und Reis­essig her­ge­stellt. Als Früch­te kön­nen Yuzu, Dai­dai, Zitro­nen oder Limet­ten ver­wen­det wer­den. Pon­zu wird tra­di­tio­nell als Dipp bei Shabu-Shabu, aber auch ger­ne zu Fisch oder frit­tier­ten Spei­sen gereicht.

Yuzu_oranges_(6459456959)Quel­le: Niki­ta from Rus­si­an Fede­ra­ti­on

800px-Chicken_karaage_and_ponzu_sauce_by_VirtualErn_in_EmeryvilleQuel­le:  Vir­tua­lErn aus Japa­ne­se restau­rant Sushi and Sake at Drun­ken Fish, Miyo­zen, and Koryo Japa­ne­se Dining in Eme­ry­vil­le, Cali­for­nia.


SOJASAUCE (SHŌYU)

Soja­sauce ist Bestand­teil vie­ler japa­ni­sche Rezep­te. Sie wird aus Was­ser, Soja­boh­nen und Salz her­ge­stellt. Manch­mal wird noch Getrei­de hin­zu­ge­fügt. Man unter­schei­det übri­gens zwi­schen der hel­len chi­ne­si­schen Soja­sauce, der dunk­len chi­ne­si­schen Soja­sauce und der japa­ni­schen Soja­sauce. Die hel­le chi­ne­si­sche Sau­ce ist recht mild im Geschmack und wird gern zum Kochen ver­wen­det. Die dunk­le chi­ne­si­sche Soja­sauce ist dick­flüs­si­ger und wür­zi­ger und wird zum Mari­nie­ren ver­wen­det. Die japa­ni­sche Soja­sauce (Shōyu) ist wür­zig aber nicht zu sal­zig. Man ver­wen­det sie als Grund­la­ge für ande­re Sau­cen, zum Kochen oder direkt zum Dippen am Tisch. Japa­ni­sche  Soja­sauce ohne Wei­zen nennt man Tama­ri.

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Usu­ta sōsu

Die­se Sau­ce bezeich­net die japa­ni­sche Worces­ter­shire­sauce. Hier­bei gibt es drei unter­schied­li­che Sau­cen, die etwas dünn­flüs­si­ge­re Vari­an­te für Yak­i­so­ba, die dick­flüs­si­ge für Oko­no­miya­ki und die sehr dick­flüs­si­ge Vari­an­te für Ton­katsu. Die­se Sau­ce wird ger­ne auch Bull-Dog Sau­ce bezeich­net, wobei hier die Mar­ke mit gemeint ist. Sie besteht übri­gens aus Soja­sauce, Dashi, Reis­essig, Zucker, Früch­ten und Gemü­se.

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Ton­katsu Sau­ce der Mar­ke Bull-Dog 
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Takoya­ki (Teig­bäll­chen mit Okto­pus) mit Ton­katsu Sau­ce und Mayon­nai­se


Japa­ni­sche Mayon­nai­se

Die japa­ni­sche Mayon­nai­se z. B. von der Mar­ke Kew­pie ist etwas mil­der und aro­ma­ti­scher als unse­re euro­päi­sche Mayon­nai­se da sie mit Reis­essig anstatt nor­ma­lem Essig her­ge­stellt wird. Sie eig­net sich sehr gut zum anma­chen von Salat­dres­sings und Dips z. B. Goma-Ae.

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Abge­pack­te Kew­pie Mayon­nai­se

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 Die Tül­le der Mayon­nai­se­fla­sche ist viel schma­ler als euro­päi­sche. Damit lässt sie sich fei­ner dosie­ren und Spei­sen las­sen sich mit fei­nen Lini­en gut ver­zie­ren.

Sarah