Sakura Denbu 桜田麩

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Da jetzt überall die Kirschbäume blühen, möchte ich auch ein passendes Rezept dazu posten und zwar Sakura Denbu. Sakura heißt nämlich übersetzt Kirschblüte. Den Namen hat das Gericht wegen seiner rosa Farbe die an Kirschblüten erinnern soll. Sakura Denbu ähnelt optisch Zuckerwatte, sind aber süße Fischflocken die als Topping für Reis oder für Onigiri (Reisbällchen) oder Sushi verwendet werden. Süßer Fisch klingt im ersten Moment etwas komisch, schmeckt aber überraschend gut in Kombination mit Reis und eingelegtem Gemüse wie Umeboshi (eingelegte Aprikosen).

Für 2 Portionen:

  • 300g Fisch (Kabeljau)
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Sake
  • 1 TL Mirin
  • Kombu (Algen) optional
  • Lebensmittelfarbe

Den Fisch von Gräten befreien (oder schon fertiges Filet kaufen) und klein schneiden. Den Fisch in einen Topf mit ca. 200ml Wasser und einer Prise Salz geben (wer mag kann ein Stück Kombu mit dazu geben) und zum kochen bringen. Wenn das Wasser kocht wieder auf niedrige Hitze zurück schalten und den entstehenden Schaum abschöpfen. So bleibt der Fisch schön weiß. Den Fisch auf niedriger Hitze kochen bis er gar ist. Das Kochwasser kann man übrigens noch für Suppen benutzen.

Jetzt machen wir Sakura Denbu. Dazu lassen wir den Fisch auf einem Papiertuch abtropfen lassen und die überschüssige Flüssigkeit mit einem Küchtuch abtupfen. Nun kann man wenn man möchte die dunklen Stellen noch mit einem Messer entfernen, wenn man besonders helles Sakura Denbu möchte. Als nächstes befeuchtet man ein Baumwolltuch und legt es beiseite. Dies kann man später beim Kochen noch gebrauchen.

Nun erwärmt man einen Topf auf niedriger Hitze. Gebt den Sake, Zucker, Mirin und das Salz in ein Glas und vermengt alles, bis sich der Zucker und das Salz aufgelöst haben. Gebt die Flüssigkeit nun über den Fisch. Vermengt alles gut miteinander. Mit 2-4 Stäbchen kann man die Zutaten besonders gut vermengen. Optional kann man jetzt ein paar Tropfen rote Lebensmittelfarbe zu dem Fisch geben.

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Der Fisch kann im Topf schnell anbrennen da man kein Öl verwendet. Daher müsst ihr mit den Stäbchen den Fisch nun in kurzen Abständen immer wieder vermengen. Nach einer Weile ist die Flüssigkeit fast komplett weg und der Fisch bekommt durch Vermengen eine fluffige Konsistenz.

Wenn man merkt, dass der Topf zu heiß wird und der Fisch anfängt zu klumpen, stellt man ihn auf das feuchte Küchentuch was man bereit gelegt hat.

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Wenn ihr alles richtig gemacht habt ,sollte euer Sakura Denbu nun so aussehen.

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Sakura Denbu über Reis mit schwarzem Sesam und Erbsen

Das Sakura Denbu kann man nun als Topping für Reis, Onigiri aber auch zum Füllen für Sushi z. B. mit Avocado und Ei benutzen. Es schmeckt leicht süß und hat eine tolle Textur. Das Rezept habe ich bei Just Bento gefunden.

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Anbei noch ein Foto passend zur Kirschblütenzeit.

Sarah

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5 Gedanken zu „Sakura Denbu 桜田麩

  1. Anna sagt:
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    Es sieht auf jeden Fall super schön aus 🙂 Das dürften auch die putzigsten Onigiri werden, wenn man noch Gesichter drauf macht 😉

  2. Ramona sagt:
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    sobald ich mirin besorgt habe sollte ich es auch probieren (da ich ein großer fischliebhaber bin 😀 ) die Kirschblütenfarbe verleiht dem ganzen noch einen hübschen abschluss

  3. Sarah sagt:
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    @Anna, Onigiri habe ich damit auch schon gemacht, leider sind dei Fotos zu dunkel geworden, dass ich es irgendwann zubereiten muss. 😉

    @Ramona, Mirin brauchst du dafür nicht zwingend, obwohl ich das Rezept auch noch mal mit Mirin ausprobieren werde, jetzt wo ich welchen habe. Ist auf jeden Fall authentischer!

  4. Tsurara sagt:
    Avatar

    Ginial das werde ich auf jeden fall ausprobieren und gleich an eine Freundin weiter leiten xDdie liebt japanisches essen genauso wie ich ?

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