Restaurantbericht: Zeughaus in Überlingen

Durch einen Zufall waren wir im Zeughaus in Überlingen Sushi essen. Wir wollten eigentlich ins Tatsumi nach Konstanz fahren, aber eine Verkehrsperrung und kilometerlanger Stau zwangen uns nach einer Alternative für den Abend zu suchen.

Überlingen ist eine kleine Stadt am Bodensee und eine halbe Stunde von Friedrichshafen entfernt. Durch den Stau haben wir aber über eine Stunde gebraucht (!) um dort hin zu kommen. Wir hätten wahrscheinlich noch mal eine Stunde gebraucht um nach Konstanz zu kommen. Das war uns dann einfach zu lang. Wir hatten schließlich Hunger. 

Das Restaurant liegt direkt an der Promenade bzw. am See. Beim Namen „Zeughaus“ denkt man erst einmal nicht an ein japanischen Restaurant. Innen ist das historische Gebäude aber komplett umgebaut und im japanischen Stil eingerichtet. Neben einer normalen Karte, gibt es auch eine separate Sushi Karte.

Mir ist aufgefallen, dass es auf der normalen Karte, neben japanischen Speisen wie Shabu-Shabu, Tonkatsu, Edamame oder Seetangsalat auch nicht so japanische Speisen gab z. B. gebratene Ente, argentinisches Rumpsteak oder Pasta. Das hat mich etwas stutzig gemacht. Man versucht hier neben Sushi auch eine kleine Auswahl an internationalen Speisen anzubieten. Für mich passte das nicht so recht ins Bild.  Wir haben uns mit unserer Begleitung typisch japanisch durchgefuttert.

Als Vorspeise gab es Misosuppe.

Für die „Fleischesser“ gab es Yakitori Spieße (Hähnchenspieße mit Marinade).

Als Hauptgang haben wir alle Sushi bestellt. Man kann einzelne Rollen und Nigiri bestellen, aber auch ein menu-Set. Ich hatte eine Inside-Outside Rolle gefüllt mit Avocado und frittierter Garnele. Dazu gab es Nigiri mit Omelette, Jakobsmuschel, Makrele, Zander und Thunfisch.

Das Sushi war wirklich nicht schlecht und hat sehr frisch geschmeckt.

Mein Mann hatte eine ähnliche Zusammenstellung – Avocadomaki und Aal haben seinen Teller ergänzt.

Unsere Begleitung war auch ganz angetan vom Sushi. Die Preise fand ich ebenfalls in Ordnung.

Auch beim Nachtisch hat man wieder die Auswahl zwischen typisch japanisch und internationalem Potpourri (Wiener Apfelstrudel, gebackene Banane…)

Ich und mein Mann haben Dango mit Bananenröllchen mit Vanillesauce bestellt. Das Dessert war lecker, aber Dango waren das sicher nicht, sondern vietnamesische frittierte Teigbällchen. 

Unsere Begleitung hatte da schon eine japanischere Nachspeise, nämlich Matcha Eis. Das war auch sehr lecker.

Als Fazit kann ich sagen, dass das Essen vor allem das Sushi im Zeughaus sehr lecker ist. Das Ambiente finde ich sehr schön, vor allem im Sommer kann ich mir gut vorstellen, draußen an der Promenade zu sitzen. Ein authentisch japanisches Restaurant wie das Tatsumi ist das Zeughaus aber nicht. Die teils internationale Karte ist aber von Vorteil wenn man mit Leuten essen geht, die gerade kein Sushi essen möchten oder Lust auf ein Steak haben.

Sarah

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