Okonomiyaki お好み焼き

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Okonomiyaki nennt man auch japanische Pizza, weil man ihn mit allen möglichen Zutaten belegen kann. Ich habe Okonomiyaki nach Kansai Art gemacht. Es gibt noch Okonomiyaki nach Hiroshima Art mit gebratenen Nudeln auf dem Pfannkuchen.

Für zwei Okonomiyaki (2 Personen):

  • Dashi
  • 2 Eiern (M)
  • 100g Chinakohl
  • 1/2 Zucchini, 1/2 Karotte
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 180g Mehl
  • Frühlingszwiebeln
  • Mayonnaise (japanische von Kewpie)
  • Okonomiyaki-Sauce (Worcestersauce)
  • Nach belieben 50g geriebene Yamswurzel, Garnelen oder Schinken
  • Nach belieben Aonori, Beni Shoga und Katsuobushi
  • Belag eurer Wahl z. B. Rucola, Kiri-Mochi, Speck …

Als erstes stellt ihr Dashi selber her. Ihr könnt hierfür auch ein Instantpulver nehmen, aber ich bereite es immer frisch zu. Das erspart einem auch die Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker. Hier findet eine Anleitung wie man Dashi zubereitet. Ihr benötigt aber nur 8-10 EL Dashi. Halbiert oder viertelt das Rezept und friert den Rest nach Bedarf ein. Stellt das Dashi erst mal zur Seite.

Vermengt die Eier und das Mehl miteinander. Gebt 8-10 EL Dashi hinzu. Den Rest Dashi könnt ihr im Kühlschrank für andere Rezepte aufbewahren. Er hält sich dort ein bis zwei Tage.

Schneidet die Frühlingszwiebeln, Chinakohl, Karotte und Zucchini  in kleine Stücke. Mengt sie unter den Teig. Zerdrückt die Knoblauchzehen und gebt auch diese hinzu sowie ein wenig Salz und Pfeffer. Vermengt den Teig gut. Gebt die gemahlene Yamswurzel, Garnelen oder Schinken noch hinzu falls ihr wollt.

Gebt die Hälfte des Teiges in eine erhitze Pfanne und backt das Okonomiyaki mit ein wenig Öl bei mittlerer Hitze aus beiden Seiten aus. Wiederholt dies bei der anderen Hälfte.

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Im Asiamarkt findet ihr spezielle Okonomiyaki Sauce sowie japanische Mayonnaise.

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Die japanische Mayonnaise hat eine schmale Tülle mit der man feinere Bahnen ziehen kann.

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Zudem schmeckt sie etwas milder wie ich finde. Gebt beides in feinen Bahnen über das Okonomiyaki. Ihr könnt nach belieben auch noch Bonitoflocken, Aonori oder Beni Shoga darüber geben. Auch Kiri-Mochi, Spiegel-Eier udn sogar gebratener Speck sind möglich. Mein Tipp: etwas Rucola und einen Spritzer Zitrone.

Okonomi bedeutet „Geschmack“ oder „Belieben“ im Sinne von „was du willst“. Yaki bedeutet „gebraten“ oder „gegrillt“. Okonomiyaki kann kann man also nach belieben belegen. Mögliche Zutaten sind z. B. Tintenfischringen, Speck oder Kiri-Mochi.

Sarah

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6 Gedanken zu „Okonomiyaki お好み焼き

  1. Die Böse Hexe des Westens sagt:

    Uuuuhh, bei dem Photo auf Nekobento scheint dieses Ding ja geradezu mit Worcestershiresauce ertränkt worden zu sein…
    Ich mag ja eigentlich Eierkuchen, aber ich glaube, ich bleibe dann doch bei meinen Apfelpfannkuchen 🙂

  2. rumiko sagt:

    Hallo,Sarah.
    Ich sehe,dass das sehr gut gebraten ist 🙂

    Bitte probiere einmal mit Okonomiyakisoße zu essen.
    (Leider ist es sehr Teuer in Deutschland)

    Mit Negi(Früwiebeln)essen wir auch gerne.
    In einiges Kansai-Okonomiyaki Restaurant ißt man Negiyaki,
    das ist Okonomiyaki sehr viele Negi darauf.

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