O-Mamori 御守り

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O-Mamori sind kleine bestickte Stoffbeutel. In Japan kann man sie in Shintō-Schreinen und buddhistischen Tempeln kaufen. Sie dienen als Glücksbringer für unterschiedliche Lebenslagen, werden aber auch gerne als Souvenir (Omiyage) von Reisen mitgebracht.

In den Stoffbeuteln sind oft Papierstreifen mit Schriftzeichen (O-Fuda genannt). Ein O-Mamori darf man nicht öffnen – dies soll Unglück bringen. Angeblich verlieren sie nach einem Jahr ihre Wirkung. Üblicherweise kauft man O-Mamori an Neujahr in Shintō-Schreinen und gibt „alte“ O-Mamori wieder ab um sie dort verbrennen zu lassen.

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O-Mamori kann man für unterschiedliche Anlässe und Lebenslagen kaufen z. B. Gesundheit, komplikationsfreie Schwangerschaft, Liebe, glückliche Ehe, Bestehen von Examen und unfallfreies Autofahren.

Die O-Mamori können unterschiedliche Motive haben z. B. Kirschblüten, Füchse, Drachen, Pandas … Oft haben die O-Mamori eine Kordel mit der man sie z. B. an  Rücksäcken, Taschen oder Autorückspiegeln befestigen kann.

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Schrein in Japan. Quelle: Antonio Tejero, Wiki Commons.

Es gibt sogar Tempel die besondere Themen O-Mamori anbieten z. B. Glück bei der Jobsuche, Verbesserung der Kochkünste, sicheres Reisen oder den Erfolg der eigenen Baseball-Mannschaft. 😀 Im Taga-Schrein (多賀神社, Taga-jinja) in Uwajima (auf Shikoku) werden sogar O-Mamori verkauft die, die die sexuelle Potenz erhöhen sollen.

Man kann O-Mamori mittlerweile sogar an Automaten ziehen.  Die Form von O-Mamori muss nicht immer rechteckig sein. Es gibt mittlerweile welche mit Tiermotiven, oder in Form von kleinen Säckchen und sogar von Rilakkuma, Hello Kitty oder Pokemon. 🙂 Auf Tofugu gibt es einen tollen Bericht mit vielen Fotos, über O-Mamori.

Meine O-Mamori habe ich übrigens über J-Box bestellt. Ihr könnt sie mit etwas Papier, Garn und Stoff aber auch leicht selber herstellen und verschenken. Auf Nanihon gibt es dazu eine tolle Anleitung.

Sarah

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