Nikuman 肉まん / Karēman カレーまん

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Nikuman oder auch Fleisch-Manju genannt, sind gefüllte Hefeteigtaschen mit Schweinefleisch. Ihren Ursprung haben Nikuman in China. Dort heißen sie Baozi. Ich habe die Nikuman mit (Soja)Hackfleisch und gekochten Eier befüllt. Ihr könnt aber auch Curry (Karēman) oder mit Schweinefleisch, Tomatensoße und Käse (Pizaman) nehmen.

Für 4 Teigtaschen (2 Personen):

  • 170g Mehl
  • 1 halbe Tüte Hefe
  • 2 TL Zucker
  • Prise Salz
  • einen (Bambus)Dämpfer

Für die Hackfleisch-Füllung:

  • 70g Hackfleisch vom Schwein oder Sojageschnetzeltes
  • Pfeffer, Salz, Chili und Sesamöl
  • 2 Eier (M)
  • Nach belieben: Karotten, Shiitake oder Brokkoli

Als erstes mischt man für den Teig das Mehl mit der Hefe, dem Zucker und einer Prise Salz. Dann gibt man nach und nach ca. 100 ml Wasser dazu und knetet die Masse solange bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Am besten zwischendurch die Hände mit Mehl einreiben damit der Teig nicht kleben bleibt.

Dann lässt man den Teig eine halbe Stunde ziehen. Ich lasse den Teig bei der Heizung oder im vorgewärmten Backofen ziehen.

Während dessen kann man schonmal die Füllung vorbereiten. Wenn ihr Sojageschnetzelte nehmt, weicht es 10 Minuten in Wasser oder Gemüsebrühe ein.

Gebt das Hack oder Soja in einer Pfanne und bratet es mit ein wenig Sesamöl an. Gebt Pfeffer, Salz und Chili hinzu. Nach belieben könnt ihr auch Shiitake, Karotte oder Brokkoli mitanbraten bzw. kochen und dann kurz mit anbraten. Die Eier kocht ihr bis auch das Eigelb hart ist und lasst es abkühlen. Schneidet es jeweils einmal durch.

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Wenn der Teig aufgegangen ist knetet ihr ihn noch kurz durch, damit die Luft entweichen kann. Unterteilt den Teig in 4 Teile und formt diese zu 4 Kugeln. Jede Kugel zieht man auseinander bis man einen kleinen flachen Fladen hat. Auf diesen platziert ihr die Füllung mit jeweils einem halben Ei und legt den Teig darum. Am Ende wirbelt man den Teig oben zusammen und verschließt somit den Nikuman.

Nun legt man einen Dämpfer z. B. aus Edelstahl oder Bambus mit Backpapier aus und setzt auf jede Etage zwei Teigtaschen. Die Teigtaschen müssen nun für ca. 30 Minuten gedämpft werden.

Nikuman schmecken auch kalt am nächsten Tag noch und lassen sich gut einfrieren. Zum Aufwärmen einfach in Klarsichtfolie wickeln und in der Mikrowelle kurz erwärmen. 

Sarah 

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7 Gedanken zu „Nikuman 肉まん / Karēman カレーまん

  1. Momo sagt:
    Avatar

    Hi!

    We would like to contact you about your blog, could you kindly give us your email address?

    Thank you!

  2. Yurikai sagt:
    Avatar

    Hi,
    das Rezept klingt voll lecker und ich würde es auch gerne mal ausprobieren. Doch ich hab noch zwei Fragen: 1. Wie viel ist eine halbe Tüte Hefe bzw. wo hast du die gekauft? Ich kenne nur die Hefewürfel und die sind, glaub, 50g oder so. 2. Kann man die Teigtaschen auch ohne Mushiki dampfen? Also z.B wenn man ein Nudelsieb über heisses Wasser hängt oder wenn man ein Tuch über einen Topf mit heissem Wasser tut und das Ganze dann mit einem zweiten Topf abdeckt.
    Danke für deine Antwort,
    greetz,
    Yurikai

  3. Sarah sagt:
    Avatar

    Hallo Yurikai,

    also für die Hefe nehme ich ganz normale Hefe in Tüten zum Backen, die gibt es in jedem Supermarkt. Ich gebe die Hefe dann immer nach Gefühl dazu. Das müssten 2 getrichene Teelöffel sein.
    Das mit dem Dämpfen ohne die Mushiki würde ich einfach mal ausprobieren. Es könnte funktionieren, aber sicher bin ich mir nicht. Problem ist auch, dass die Nikuman auch kleben und man die Mushiki mit Backpapier auslegen sollte und auf einem unebenen Untergrund kleben sie dann bestimmt aneinander. Zum anderen quellen die Nikuman auch sehr auf und brauchen viel Platz. Du bekommst aber eine Mushiki in jedem gut sortierten Asialaden für ca. 5 Euro, falls du dich doch entscheidest damit zu dämpfen.

    Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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