Nigi­ri-Sushi 握り寿司

20140928-IMG_9358

Die­ses Gericht ken­nen wahr­schein­lich die meis­ten von euch. Nigi­ri-Sushi sind mund­ge­rech­te Reis­röll­chen, die mit Fisch, Omlet­te oder Gemü­se belegt wer­den. Manch­mal bin­det man den Belag noch mit einem Stück Nori zusam­men. Für Leu­te die kein Nori mögen ist Nigi­ri-Sushi opti­mal, da man bis auf das Bänd­chen, kein Nori benutzt.

Ich habe mei­ne Nigi­ri übri­gens mit Tama­go­ya­ki (Omlet­te), Tin­ten­fisch, Aal und Suri­mi belegt. Den Fisch und die Mee­res­früch­te habe ich übri­gens fer­tig ver­packt in der Tief­kühl­ab­tei­lung vom Asia­markt gekauft. Ich bin eigent­lich ein wenig miss­trau­isch was die Tief­kühl­wa­ren in Asi­a­lä­den, vor allem in Bezug auf Fisch angeht. Aber nun bin ich doch über mei­nen Schat­ten gesprun­gen und ich muss zuge­ben es war doch recht lecker. 

Für 2 Per­so­nen:

  • 1 Tas­se japa­ni­schen Reis (ca. 300g)
  • Reis­essig
  • Nori (getrock­ne­te Algen­blät­ter)
  • Soja­sauce
  • Was­a­bi (japa­ni­scher Meer­ret­tich)
  • Gari (ein­ge­leg­ter Ing­wer)
  • Salz
  • Zucker
  • Belag nach Wahl z. B. Spar­gel, Avo­ca­do, Ruco­la, Tama­go­ya­ki, Ebi Fry

Als ers­tes kocht ihr den Reis. Hier fin­det ihr eine Anlei­tung wie man japa­ni­schen Reis kocht.

Wäh­rend der Reis abkühlt kann man schon ein­mal den Reis­essig anrüh­ren. Pro Tas­se Reis nimmt man 5 EL Reis­essig und gibt 1 TL Salz und 2 TL Zucker dazu und ver­rührt dies bis die Zuta­ten sich auf­ge­löst haben. Den Reis­essig gibt man nun über den noch war­men Reis und ver­mengt ihn mit einem Holz­löf­fel (Shamo­ji).

Dann gibt man den Reis in eine Nigi­ri-Plas­tik­form oder man formt ihn mit der Hand. Wenn ihr den Reis mit der Hand formt, emp­fiehlt es sich eine Frisch­hal­te­fo­lie zur Hil­fe zu neh­men auf die ihr den Reis gebt. So blei­ben eure Hän­de sau­ber. Ihr formt nun mund­ge­rech­te Reis­röll­chen und drückt sie zusam­men, damit sie nicht aus­ein­an­der fal­len. Auf die ein­zel­nen Reis­röll­chen kommt jetzt jeweils ein Klecks Was­a­bi.

Nun könnt ihr sie mit euren Zuta­ten Bele­gen. Wer will kann auch einen Noristrei­fen um die Nigi­ri wickeln. Der Noristrei­fen eig­net sich vor allem bei Omlet­te oder Ruco­la sehr gut, damit der Belag nicht vom Reis fällt.

20150924-DSCF4211

Ser­viert das Sushi mit Gari, Was­a­bi und Soja­sauce. Ich ver­wen­de mitt­ler­wei­le am liebs­ten das Was­a­bi der Mar­ke Arche. Die­se ist sehr mild und aro­ma­tisch. Mein Reis­essig ist aus dem Asia­markt von der Mar­ke Miz­kan. Zum Sushi passt übri­gens eine Miso­sup­pe sehr gut. Dazu trinkt man am (japa­ni­sches) Bier oder grü­nen Tee. 

Übri­gens essen vie­le Men­schen Sushi mit Stäb­chen. In Japan isst man Sushi mit den Hän­den. Vor­al­lem wenn man Nigi­ri-Sushi mit Stäb­chen isst, muss man den Reis fes­ter zusam­men drü­cken damit er nicht aus­ein­an­der fällt.

Sarah

3 Gedanken zu „Nigi­ri-Sushi 握り寿司

  1. Die Böse Hexe des Westens sagt:

    Hihi, ich hof­fe, es war Kra­ke Paul ^^
    Und ja, Titen­fisch wird zäh, wenn man ihn nicht so zube­rei­tet, wie er es mag; also tat­säch­lich beim nächs­ten Mal lie­ber roh las­sen (Titen­fisch­rin­ge zeich­nen sich ja auch durch die­se fens­ter­kitt­ar­ti­ge Kon­sis­tenz aus ^^)
    Da er tief­ge­fro­ren war, habe ich kei­ne Beden­ken, aber ich muss doch mal sagen: gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen wür­de ich kei­nen rohen Fisch essen; wird die Kühl­ket­te aus Ver­se­hen unter­bro­chen, hat man ganz schnell lecker Sal­mo­nel­len im rohen Fisch! Also ist jetzt auch etwas Vor­sicht gebo­ten!

  2. Die Böse Hexe des Westens sagt:

    Ach Gott, jetzt sehe ich auch erst, dass Du sie eine hal­be Stun­de gegart hast… abso­lut tot­ge­kocht, muss ich sagen 😉
    Auch Shrimps und Co. gart man ja nur ganz kurz, wird’s zu lang, hat man eine zähe Mas­se 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.