Mizu Shingen Mochi – Raindrop Cake

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Vielleicht habt ihr in letzter Zeit auch den Hype um den „Raindrop Cake“ in den sozialen Medien mitbekommen. Ich hatte mir für dieses Jahr ohnehin vorgenommen, dass ich dieses Rezept einmal ausprobiere. Daher fand ich es interessant, dass dieser „Kuchen“ jetzt in den USA und Deutschland an Bekanntheit zugenommen hat.

Dieser „Kuchen“ sieht aus wie ein Regentropfen und besteht aus Wasser, Zucker und Agar Agar (pflanzlicher Gelantine) und ist somit vegan. In der japanischen Variante wird er gerne mit Kuromitsu und Kinako gegessen. Kinako ist ein Mehl aus Sojabohnen, dass leicht nach Erdnüssen schmeckt. Und Kuromitsu ist einen Sirup aus Vollrohrzucker.  Ich mag leider kein Kinako, daher habe  ich meinen Raindrop Cake mit Früchten serviert.

Zutaten für 4 kleine Mizu Shingen Mochi

  • 300ml Wasser
  • 1 EL Zucker
  • 1 El Agar Agar
  • Kuromitsu oder dunklen Waldhonig
  • Kinako oder Früchte (optional)

Kuromitsu könnt ihr ganz einfach selber mit Wasser, Zucker und Vollrohrzucker herstellen. Das Rezept findet ihr oben im Link. Kuromitsu habe ich bereits bei Anmitsu einmal zubereitet. Kinako findet ihr Online oder in gut sortieren Asialäden.

Das Wasser in einem Topf erwärmen und das Agar Agar und den Zucker hinzu geben. Das Agar Agar nach Packungsanleitung kochen. Normalerweise dauert es 2 Minuten.

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Ich habe das Agar Agar von Ruf genommen. Mittlerweile gibt es Agar Agar fast in jedem gut sortieren Supermarkt zu kaufen. Beliebt ist auch das Agar Agar der Marke Telephone Brand aus den Asiamärkten. Ja nach Hersteller kann es sein, dass ihr die Menge des Agar Agar anpassen müsst. Bei mir hat es auch erst beim 2. Versuch geklappt.

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Wenn sich alles aufgelöst hat, lasst ihr die Flüssigkeit kurz abkühlen und gebt sie dann in eine Sphere Mold, also in eine Eiswürfelform mit runden Aussparungen. Diese gab es vor kurzem bei Tschibo, aber man bekommt sie auch im Internet. Es gibt auch Formen mit nur einer großen Aussparung. Bei diesen Formen müsst ihr wahrscheinlich die Menge und Dosierung anpassen.

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Je nach Größe lasst ihr die Mizu Shingen Mochi 40-60 Minuten im Kühlschrank ruhen. Danach könnt ihr die Mochis heraus nehmen uns servieren. Meine Mochis sind leider nicht perfekt geworden. Sie haben Ecken an der Oberseite, wo ich das Wasser eingefüllt habe und sind auch etwas zu fest. Da ich aber beim ersten Versuch zu wenig Agar Agar verwendet habe und sie nicht richtig fest geworden sind, habe ich es jetzt bei diesem Ergebnis belassen. Wie gesagt müsst ihr da mit der Dosierung etwas aufpassen.

Wenn ihr so eine „Ecke“ im Mochi habt, könnt ihr es einfach auf diese Seite legen. Dann liegt die schöne runde Seite oben. So habe ich es auch gemacht.

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So sieht das Mochi aufgeschnitten aus. Es hat eine geleeartige Textur und schmeckt leicht süß. Einen Geschmack bekommt es erst durch Kuromitsu und Kinako. Wie gesagt, könnt ihr auch dunklen Waldhonig verwenden. Mit Früchten schmeckt es gleich viel Interessanter. Wenn ihr wollt könnt ihr auch die Früchte auch direkt in die Aussparungen geben. Das Obst im Mochi ist ein toller Hingucker. Bei den großen Molds hat sogar eine ganze Erdbeere drin Platz.

Übrigens verflüssigt sich das Mochi mit der Zeit wieder. Es ist also besser, es zeitnah zu servieren, bevor ihr eine Pfütze Wasser auf dem Teller habt.

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Ich persönlich bin kein Fan von der geleeartigen Textur, daher werde ich dieses Rezept nicht noch einmal zubereiten. Aber vielleicht ist es genau das richtige für auch. Das Gelee zergeht übrigens wie Wasser im Mund. Es ist sehr erfrischend im Sommer und auch ein aussergewöhnliches Dessert mit wenig Kalorien. Ich hoffe ihr habe Erfolg mit euren Mizu Shingen Mochi. Habt ihr vor her schon einmal davon gehört? Ich habe es zuletzt bei Emmy made in Japan gesehen. Leider hat mein Raindrop Cake keine so leichte Konsistenz, wie bei ihr, aber es war trotzdem interessant dieses Rezept auszuprobieren. Vielleicht klappt es bei euch ja besser, als bei mir. 😉

Sarah

 

 

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2 Gedanken zu „Mizu Shingen Mochi – Raindrop Cake

  1. Bentolily sagt:

    Hallo Sarah,
    Agar-Agar soll eigentlich immer 2 min kochen (!) – ja, Du liest richtig. Ich gehe von reinem Agar aus, das Ruf-Produkt kenne ich nicht (ist da evtl. noch etwas Anderes dran?). Ich meine aber, dass das nur den Zweck hatte, den Algen-Meeres-Geruch verfliegen zu lassen.
    Liebe Grüße, Bentolily.

  2. Sarah sagt:

    Hallo Bentolily,
    danke für deinen Tipp. Ich habe gerade auf der Verpackung des Agar Agar gelesen, dass man es tatsächlich 2 Minuten lang kochen lassen soll. Ich habe mich an dem Video von Emmy Made in Japan orientiert. Dort hat sie das Wasser nur erwärmt, nicht gekocht. Vielleicht funktioniert, dass nur bei der Marke von Telephone Brand, welches sie verwendet hat. Sie benutzt auch weniger Agar Agar. Aber als ich den Raindrop Cake exakt nach ihrem Rezept (mit dem Agar Agar von Ruf) gekocht habe, war der Raindrop Cake viel zu flüssig.
    Ich habe das Rezept jetzt umgeschrieben. Am besten man kocht das Agar Agar nach Packungsanleitung zu, dann ist man auf der sicheren Seite.
    Liebe Grüße, Sarah

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