Melon Pan メロンパン

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Ich habe bei Mari ein tol­les Rezept für Melon­pan gefun­den. Die­ses hat mir so gut gefal­len, dass ich es durch das alte ersetzt habe. Melon­pan sind süße Bröt­chen. Außen ist ein knusp­ri­ger Mür­be­teig und innen ein fluffi­ger Hefe­teig. Man kann den Teig bei Bedarf auch aro­ma­ti­sie­ren. Ich habe zusätz­lich 2 TL Matcha hin­zu­ge­ge­ben. Das Rezept ergibt 6 Melon Pan.

Für den Mür­be­teig:

  • 50 g But­ter (Zim­mer­tem­pe­ra­tur)
  • 55 g Zucker
  • 30g Ei
  • 120 g Mehl
  • 12 TL Back­pul­ver
  • optio­nal 2 TL Matcha

Für den Hefe­teig:

  • 200 g Mehl
  • 5 g Tro­cken­he­fe
  • 25 g Zucker
  • 30 g Ei
  • 95 g Was­ser (37 Grad)
  • 16 g wei­che But­ter
  • 3 g Salz

Mari hat zusätz­lich noch 4 Gramm Mager­milch­pul­ver hin­zu­ge­fügt, aber ich habe es weg­ge­las­sen.

Als ers­tes macht man den Mür­be­teig. Dazu kne­tet man die But­ter weich und gibt nach und nach den Zucker hin­zu. Rührt die Mas­se so lan­ge bis sie cre­mig weich wird. Rührt dann das Ei ein. Gebt danach das Mehl und das Back­pul­ver hin­zu. An die­ser Stel­le könnt ihr auch optio­nal den Matcha ein­rüh­ren. Kne­tet die Mas­se mit einem Spach­tel erst zu Streu­seln, dann zügig zu einem Teig. Formt dar­aus eine Rol­le, wickelt sie in Frisch­hal­te­fo­lie ein und legt sie in den Kühl­schrank zum ruhen.

Danach macht man den Hefe­teig. Stellt alle Zuta­ten bereit. Siebt als ers­tes das Mehl in eine Schüs­sel und gabt dann die Hefe, den Zucker und das Mager­milch­pul­ver hin­zu. Ver­mengt alles mit einem Schnee­be­sen und formt dann eine Mul­de. Dort kommt jetzt das Ei und das Was­ser hin­ein. Kne­tet nun mit den Knet­ha­ken auf höchs­ter Stu­fe die Flüs­sig­keit ein, bis ein homo­ge­ner Teig ent­steht. gebt als letz­tes das Salz und die But­ter hin­zu. Kne­tet alles 5 Minu­ten aktiv mit den Knet­ha­ken durch. Formt den Teig anschlie­ßend zu einer Kugel. Deckt sie mit einem feuch­ten Tuch ab und lasst den Teig 50 Minu­ten an einem war­men Ort ruhen.

Mehlt eure Fin­ger und drückt ein Loch in den Teig. Geht das Loch nicht zurück ist der Gär­pro­zess abge­schlos­sen. Schließt sich das Loch, ist die Gärung noch nicht abge­schlos­sen. Fällt der Teig zusam­men und ent­weicht das Gas mit einem “Pffff” hat der Teig Überg­a­re. Man kann ihn trotz­dem wei­ter ver­ar­bei­ten, jedoch hat man eine Geschmacks­ein­bu­ße.

Nehmt den Teig aus der Schüs­sel und kne­tet ihn durch damit das Gas ent­weicht. Teilt den Teig in 6 gleich gro­ße Tei­le und formt dar­aus 6 Kugeln. Deckt die Kugeln ab und lasst sie 10 Minu­ten ruhen.

Nun nimmt man den Mür­be­teig aus den Kühl­schrank und formt dar­aus auch 6 Kugeln. Die­se drückt man zu einem Kreis flach bzw. rollt ihn aus von ca. 9 cm Durch­mes­ser.

Nun kne­tet ihr die Hefe­teig­ku­geln noch ein­mal durch und setzt jeweils eine Kugel auf einen Mür­be­teig­kreis. Den Hefe­teig vom Mür­be­teig umschlie­ßen. Der Teig muss die Kugel hier­bei aber nicht ganz umschlie­ßen.

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Die Kugeln in Zucker wäl­zen und auf das Back­blech legen. In jedes Melon­pan wird nun ein Rau­ten­mus­ter geritzt. Die Melon­pan noch mal 30 Minu­ten lang gehen las­sen.

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Der Hefe­teig ist nun noch ein­mal nach­ge­gärt. In einem vor­ge­heiz­tem Back­ofen auf 220 Grad Umluft 7–9 Minu­ten backen. Danach bei 180 Grad noch mal 5–7 Minu­ten backen. Die Melon­pan soll­ten eigent­lich nur eine ganz leich­te Bräu­nung haben. Mei­ne sind lei­der etwas dunk­ler gewor­den.

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Das Melon­pan soll­te außen knusp­rig und innen ganz weich sein. Mir schme­cken die selbst gemach­ten Melon­pan viel bes­ser als die von der Bäke­rei Tak­ka aus Düs­sel­dorf, da sie außen viel knusp­ri­ger sind. Die Grün­tee­no­te vom Matcha kann man gut raus­schme­cken. ich habe noch ein paar Melon­pan ein­ge­fro­ren. Im Tief­kühl­fach hal­ten sie sich einen Monat und kön­nen im Back­ofen nach dem auf­tau­en kurz wie­der auf­ge­ba­cken wer­den.

Man nennt die­se Bröt­chen Melon Pan, da sie auf der Vor­der­sei­te ein Rau­ten­mus­ter haben, wel­ches an die Can­talou­pe Melo­ne erin­nern soll. Oft wer­den die Bröt­chen mit Sirup aro­ma­ti­siert. Beliebt sind Melo­ne, aber auch Erd­bee­re. Ich habe mich für Matcha ent­schie­den. Ihr könnt sie aber auch ohne Matcha oder Sirup zube­rei­ten.

Sarah

4 Gedanken zu „Melon Pan メロンパン

  1. Kaori sagt:

    mhh.… die Melon Pans sehen wirk­lich lecker aus, so schön fluffig… Da bekom­me ich rich­tig Lust aufs Backen 😀

  2. LadyWinternight sagt:

    Hmmmm… das sieht aber sehr sehr lecker aus ^^ ich weiß was ich als nächs­tes backe… Übri­gens ist der Blog ein­fach nur klas­se!!! Wei­ter so!

  3. Sarah sagt:

    @tipp, dan­ke für den Link, der Chan­nel ist echt cool, wer­de mich mal durch­kli­cken! 😉

    Vie­len lie­ben Dank für das Lob! Das geht ja run­ter wie Öl (*^.^*)7

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