Lin­sen­bur­ger mit Kicher­erb­sen­pom­mes

Die­se Lin­sen­pat­ties sind eine gesun­de und vega­ne Alter­na­ti­ve zu Bur­ger­pat­ties aus Fleisch. Dazu gab es selbst­ge­mach­te Kicher­erb­sen­pom­mes. Uns was soll ich sagen, bei­des hat wirk­lich gut geschmeckt und wird bei uns jetzt öfters auf dem Tel­ler lan­den.

Zuta­ten für 6–8 Lin­sen­pat­ties

  • 200g rote Lin­sen
  • 200g Tofu
  • 110g zar­te Hafer­flo­cken
  • 1 Karot­te
  • 1 Zwie­bel
  • 2 EL Toma­ten­mark
  • 1 TL Kräu­ter de Pro­vence
  • 1 TL Soja­sauce
  • 2 TL Senf

Als ers­tes kocht ihr die Lin­sen mit 550ml Was­ser und mitt­le­rer Hit­ze für ca. 13 Minu­ten auf bis sie weich gewor­den sind. Wäh­rend des­sen schnei­det ihr die Zwie­bel in klei­ne Stif­te, düns­tet die­se gla­sig in einer Pfan­ne an und stellt sie bei­sei­te. Nun hackt ihr die Karot­te in klei­ne Stück­chen und brö­selt mit der Hand den Tofu klein.

Lasst die Lin­sen kurz abküh­len. Gebt nun den Tofu, die Karot­te sowie Hafer­flo­cken, Toma­ten­mark, Senf, Soja­sauce und die Kräu­ter de Pro­vence in den Mixer. Je nach dem ob ihr fei­ne oder gro­be Lin­sen­pat­ties haben wollt, könnt ihr 12 bis 34 der Lin­sen mit in den Mixer geben. Nun mixt ihr die Zuta­ten kurz (!) zu einen form­ba­ren Teig. Falls der Teig zu cre­mig gewor­den ist könnt ihr ihn mit Hafer­flo­cken wie­der ein­di­cken.

Gebt den Teig zusam­men mit den rest­li­chen Lin­sen und den Zwie­beln in eine Schüs­sel. Ver­mengt alles gut mit­ein­an­der und formt 6–8 Lin­sen­pat­ties aus der Mas­se. Auch hier könnt ihr not­falls mit Hafer­flo­cken ein­di­cken, falls der Teig zu cre­mig ist.  Ach­tet dar­auf, dass die Pat­ties nicht zu dick wer­den. Beim Bra­ten wer­den zu dicke Pat­ties nicht ganz durch. Zu dün­ne Pat­ties fal­len schnell aus­ein­an­der. Mit der Hil­fe von Frisch­hal­te­fo­lie geht das For­men aber sehr ein­fach und schnell.

Die Lin­sen­pat­ties las­sen sich übri­gens gut ein­frie­ren und por­tio­niert wie­der auf­tau­en.

Nun bra­tet ihr die Pat­ties in einer Pfan­ne mit Öl von bei­den Sei­ten gold­gelb aus.

Wir bele­gen unse­re Bröt­chen ganz ger­ne mit Salat, Toma­ten, Gewürz­gur­ken, Ketch­up, Senf und (vega­ne) Mayon­nai­se. Aber der Fan­ta­sie sind hier kei­ne Gren­zen gesetzt. Mein Mann mag z. B. Bull Dog Sau­ce sehr ger­ne auf sei­nen Bur­ger. Ihr könnt z. B. neh­men:

  • Röstzwiebeln/Zwiebeln
  • Avo­ca­do
  • Speck oder Räu­cher­to­fu
  • Käse
  • Radies­chen
  • Joghurtsauce/Remulade

Wir haben außer­dem Voll­korn­bröt­chen für die Bur­ger benutzt (Gesund auf der gan­zen Linie ). Die klas­si­schen Bur­ger­böt­chen aus Weiß­brot, las­sen sich aber bes­ser essen, da sie nicht so fest sind und die Zuta­ten nicht so schnell raus quel­len.

Dazu gab es die oben genann­ten Kicher­erb­sen­pom­mes. Die sind wirk­lich lecker. Das Rezept habe ich bei klei­ner Kurio­si­tä­ten­la­den gefun­den. Wir haben die Pom­mes nach dem Rezept ange­bra­ten. Dadurch wer­den sie super knusp­rig und lecker. Im Back­ofen haben wir ver­sucht die Pom­mes bei 170 Grad ca. 25 Minu­ten zu backen. Das Ergeb­nis ist auch nicht schlecht, aller­dings sind sie innen nicht mehr so cre­mig. Viel­leicht muss man die Pom­mes bei höhe­rer Tem­pe­ra­tur kür­zer backen? Schreibt mir in die Kom­men­ta­re ob es bei euch bes­ser geklappt hat mit dem Backen. Ich aktua­li­sie­re die Back­an­lei­tung sobald es wie­der Kicher­erb­sen­pom­mes gab. 

Sarah

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