Koch- und Back­zu­be­hör für die japa­ni­sche Küche

Ihr braucht für vie­le japa­ni­schen Rezep­te kein beson­de­res Koch- oder Back­zu­be­hör. Zur Grund­aus­stat­tung gehö­ren aller­dings ein paar Stäb­chen, eine Stäb­chen­bank und ein bis zwei Schüs­seln und Tel­ler in ver­schie­de­nen Grö­ßen. Ein typisch japa­ni­sches Menu besteht in der Regel aus einer Scha­le Reis mit meh­re­ren Bei­la­gen, die auf meh­re­ren klei­nen Tel­ler­chen ser­viert wer­den und eine Scha­le mit Miso­sup­pe. Für Nudel­sup­pe und Don­bu­ri-Gerich­te braucht ihr eine gro­ße Schüs­sel mit unge­fähr 16 cm Durch­mes­ser. Für eini­ge japa­ni­schen Rezep­te benö­tigt ihr aller­dings beson­de­re Uten­si­li­en.


Cha­sen 茶筅

Ein Cha­sen ist ein Bam­bus­be­sen mit dem man Matcha (japa­ni­schen Pul­ver­tee) auf­schlägt. An einem Ende ist der Bam­bus zu fei­nen Bors­ten geschnitzt. Nach der Ver­wen­dung spült man den Cha­sen mit hei­ßen Was­ser ab und setzt ihn auf eine Cha­sen­ta­te, damit er trock­nen kann.

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Cha­wan 茶碗

Das zwei­te wich­ti­ge Uten­sil zur Zube­rei­tung von Matcha ist der Cha­wan. Ein Cha­wan ist ein Gefäß in dem der Matcha auf­ge­schla­gen wird. Es ist brei­ter, als ein gewöhn­li­cher Becher, damit man den Tee opti­mal auf­schla­gen kann. Ein Cha­wan kann ver­schie­de­ne For­men und Far­ben haben. Beliebt sind z. B. Cha­sen aus Raku.

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Ess­stäb­chen (Hashi) 箸

Vie­le japa­ni­sche Spei­sen wer­den mit Eßstäb­chen geges­sen. Daher sind vie­le Spei­sen, auch die mit Fleisch in mund­ge­rech­te Stü­cke geschnit­ten, damit man sie leich­ter essen kann. Es gibt jedoch Auß­nah­men wie z. B. Sushi, wel­ches in Japan mit der Hand geges­sen wird. Das Essen mit Eßstäb­chen mag anfangs etwas schwie­rig und gewöh­nungs­be­dürf­tig sein. Man hat aber schnell den Dreh raus. Fürs Kochen gibt es Koch­stäb­chen, die dop­pelt so lang sind wie nor­ma­le Eßstäb­chen um Spei­sen beim Kochen bes­ser ver­men­gen und abschme­cken zu kön­nen ohne sich zu ver­bren­nen.

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Hanga­ri

Ein Hanga­ri ist ein run­der Behäl­ter aus Holz. Man gibt frisch gekoch­ten Reis für Sushi dort hin­ein um ihn abküh­len zu las­sen und um ihn mit Reis­essig zu wür­zen. Alter­na­tiv kann man auch eine Kera­mik­schüs­sel benut­zen, jedoch kei­ne Metall­schüs­sel.


Kuro­mo­ji

Kuro­mo­ji sind klei­ne “Gabeln” bzw. Holz­pick­ser mit denen man japa­ni­sche Süß­spei­sen isst z. B. Nama-Cho­co­la­te. Oft sind die­se sehr weich, so das man ein­fach mit dem Kuro­mo­ji ein Stück abschnei­den kann.

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Maki­su 巻き簾

Eine Maki­su ist eine Bam­bus­mat­te die benutzt wird um Spei­sen wie Maki-Sushi und Tama­go­ya­ki dar­in zu rol­len. Sie wird mit Was­ser und einer Bürs­te gerei­nigt und anschlie­ßend getrock­net damit sie nicht anfängt zu schim­meln.

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Mus­hi­ki 蒸し器

Eine Mus­hi­ki ist ein Dämp­fer aus Bam­bus oder Edel­stahl. Dort wer­den Lebens­mit­tel wie Gemü­se, Teig­ta­schen oder Reis gedämpft. Die­se Gar­me­tho­de ist beson­ders scho­nend und vie­le Vit­ami­ne blei­ben damit erhal­ten. Die Mus­hi­ki wird in eine Pfan­ne mit einem Was­ser­bad gesetzt und erwärmt. Der auf­stei­gen­de Dampf, gart die Lebens­mit­tel.

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Oro­shi­ga­ne おろし金

Eine Oro­shi­ga­ne ist eine fei­ne Rei­be für Ing­wer, Was­a­bi oder ande­re Spei­sen. Frü­her hat man Hai­fisch­haut genom­men. Heu­ti­ge Rei­ben sind oft aus Por­zel­lan.

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Oto­shi­bu­ta 落し蓋

Die­sen Auf­le­ge­de­ckel benutzt man um Spei­sen zu kochen z. B. Tsubu-An. Die Spei­sen sol­len beim Kochen sich kaum bewe­gen kön­nen, daher legt man einen sol­chen Deckel dar­auf. Die­se kön­nen aus Holz oder Plas­tik sein. Man kann aus Back­pa­pier auch sel­ber solch einen Deckel her­stel­len.

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Shamo­ji 杓文字

Der Shamo­ji ist ein gro­ßer Holz­löf­fel mit den man Reis por­tio­niert. Er ist an einer Sei­te abge­run­det damit man den Reis bes­ser aus dem Reis­ko­cher schau­feln kann. Dabei muss man dar­auf ach­ten, die Reis­kör­ner nicht zu zer­drü­cken.

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Suri­ba­chi 摺鉢山

Ein Suri­ba­chi ist ein Mör­ser mit Holz­stö­ßel mit dem man Zuta­ten wie z. B. Sesam zer­klei­nern kann.


Takoya­ki-Pfan­ne

Um Takoya­ki zuzu­be­rei­ten braucht man zwin­gend eine Pfan­ne spe­zi­ell für Takoya­ki. Die­se ist aus Guß­ei­sen in denen Ver­tie­fun­gen sind, um den Teig ein­zu­fül­len. Es gibt auch elek­tri­sche Takoya­ki-Maker. Zur Not kann man auch einen Cake-Pop Maker neh­men. Haupt­sa­che das Gerät wird heiß genug um den Teig zu garen.

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Tama­go­ya­ki-Pfan­ne

Solch eine Pfan­ne benutzt man um Tama­go­ya­ki her­zu­stel­len. Sie ist recht­eckig, anstatt rund. Dadurch lässt sich das Ome­lette in der Pfan­ne schon gleich in die rich­ti­ge Form rol­len.


Es gibt lei­der noch nicht zu allen Uten­si­li­en ein Foto. Ich arbei­te dar­an, dass es zu jedem Haus­halts­ge­rät ein Foto gibt. Ggf. kom­men auch neue Uten­si­li­en hin­zu, wenn mir noch wel­che ein­fal­len.

Sarah