Kin­pi­ra きんぴら

Heu­te stel­le ich euch ein belieb­tes vege­ta­ri­sches Gericht vor. Kin­pi­ra ist beschreibt die Zube­rei­tungs­art, etwas scharf anzu­bra­ten und anschlie­ßend mit Zucker und Soja­sauce zu köcheln. Für Kin­pi­ra kann vie­le Sor­ten (Wurzel)Gemüse ver­wen­den, die man oft schon zu Hau­se vor­rä­tig hat. Die­ses Gericht ist auch beliebt in Bent­os, vor allem in Bent­os die man in Japan in Con­ve­ni­en­ce Stores kau­fen kann.

Zuta­ten für 4 Por­tio­nen (Bei­la­ge)

  • 1 Karot­te
  • 1 Schwarzwurzel/ japa­ni­sche Gobo
  • 1 TL Sesam­öl
  • 1 TL gerös­te­ten wei­ßen Sesam
  • 1–2 TL Soja­sauce
  • 1–2 TL Sake
  • 2 TL Mirin
  • 1 TL Zucker
  • optio­nal: Chi­li und Bonito­flo­cken

Anmer­kung: Ihr könnt auch ande­res Gemü­se eurer Wahl neh­men. Lecker sind auch Lotus­wur­zeln, Kohl­ra­bi, Brok­ko­li, Kar­tof­feln, Man­gold­stie­le ect … Schmeckt eure Varia­ti­on von Kin­pi­ra nach euren Wün­schen ab. Ihr könnt auch Algen wie Waka­me oder Hiji­ki, oder Tofu, Seit­an oder Fleisch klein­ge­schnit­ten hin­zu­ge­ben. 

Die japa­ni­sche Schwarz­wur­zel (Gobo) und Lotus­wur­zeln gibt es bei Dae Yang/Shochiku manch­mal schon fer­tig geschnit­ten und tief­ge­fro­ren. Ich bestel­le dort immer mit Tief­kühl­ver­sand und habe immer einen Vor­rat zu Hau­se. Waka­me und Hiji­ki bekommt ihr mitt­ler­wei­le sogar in Bio­lä­den.

Kin­pi­ra ist schnell zube­rei­tet und ein tol­ler Ben­to­fül­ler

Schnei­det eurer Gemü­se in klei­ne Stif­te (Juli­en­ne) und bra­tet sie bei mitt­le­rer Hit­ze mit Pflan­zen­öl z. B. Raps­öl in der Pfan­ne an.  An die­ser Stel­le könnt ihr auch eure ande­ren Zuta­ten wie Tofu, Seit­an oder Fleisch hin­zu­ge­ben. Wenn das Gemü­se fast biss­fest ist, schal­tet die Hit­ze run­ter.

Gebt die rest­li­chen Zuta­ten hin­zu (außer dem Sesam­öl und dem Sesam) und kocht das Gan­ze bis es biss­fest ist. Zum Schluss gebt ihr das Sesam­öl und den Sesam hin­zu und ver­mengt alles mit­ein­an­der.

Die Kom­bi­na­ti­on mit Karot­te und Gobo ist ein Klas­si­ker, aber man kann hier schön krea­tiv wer­den. Kre­iert eurer eigens Kin­pi­ra Rezept. Übri­gens kann man Kin­pi­ra auch wun­der­bar als Res­te­ver­wer­tung benut­zen. Die Zuta­ten hat man fast immer im Haus und sind auch güns­tig zu bekom­men. Kin­pi­ra hält sich im Kühl­schrank 2–3 Tage und schmeckt sehr gut als Bei­la­ge zu Reis. Wenn ihr noch nicht so ver­traut seid mit der japa­ni­schen Küche, ist dies ein tol­les Rezept um sich mit den Zuta­ten wie Mirin oder Sake beim Kochen ver­traut zu machen. Viel Spaß beim Aus­pro­bie­ren! 😉

Sarah

2 Gedanken zu „Kin­pi­ra きんぴら

  1. Sylvia sagt:

    Hört sich sehr lecker und auch ein­fach in der Zube­rei­tung an. Werd ich mal aus­pro­bie­ren.

  2. Sarah sagt:

    Tu das. Es ist wirk­lich sehr easy. Berich­te mal wel­ches Gemü­se du ver­wen­dest hast.
    Lie­be Grü­ße, Sarah

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