Karaage 空揚(げ

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Karaage bedeuted so viel wie „chinesisches Frittieren“. Für Karaage wird meistens Hähnchenfleisch verwendet (seltener Meeresfrüchte), dass in einer Marinade aus Stärke, Knoblauch, Sojasauce und Sake ausgebacken wird. Die kleinen Fleischhäppchen werden dann in Salat oder Kräuter gewickelt und in Chilisoße gedippt. Für die vegetarische Variante könnt ihr statt Fleisch auch Seitan verwenden.

Zutaten für Karaage (2 Portionen):

  • 250g Hähnchenfleisch ausgelöst aus dem Schenkel mit Haut (oder 250g Seitan)
  • 2 EL Kartoffelstärke
  • 2 EL Mehl
  • Salatblätter und Kräuter zum einwickeln (z. B. Petersilie, Minze oder Koriander)
  • Chilisauce zum Dippen
  • Öl zum Frittieren

Für die Marinade:

  • 1 EL Sojasauce
  • 1/2 EL Sake
  • 1-2 zerdrückte Knoblauchzehen

Als erstes löst ihr das Hähnchenfleisch vom Schenkel und schneidet es in 5-7 Stücke. Die Haut last ihr dran. Sie ist nach dem Frittieren besonders lecker. Die Stücke dürfen von der Größe gerne variieren. Sie sollten aber mit einem Bissen im Mund sein. Stecht das Fleisch mehrmals ein, damit es später die Marinade gut annimmt.

Wenn ihr Seitan verwendet, bereitet es nach diesem Rezept zu. Wenn ihr das Seitan gedämpft habt könnt ihr es nun zu Karaage weiterverarbeiten. Wenn ihr einen Hähnchen-ähnlicheren Geschmack haben wollt könnt ihr zu dem Seitan noch 1/3 Tofu zum Dämpfen hinzu geben.

Vermengt nun alle Zutaten für die Marinade miteinander und legt die Hähnchenstücke darin ein. Wendet die Stücke einmal und lasst sie 30 Minuten ziehen.

Die Stärke vermischt ihr mit dem Mehl. Wendet die Hähnchenstücke darin. Nun erhitzt ihr das Öl auf 170 Grad. Backt das Karaage aus bis es goldbraun ist. Gebt nicht zu viele Stücke auf einmal in das Öl, damit die Temperatur nicht absinkt. Das Karaage lasst ihr auf einem Papiertuch abtropfen.

Die einzelnen Stückchen kann man jetzt nach Belieben in Salat und Kräutern einwickeln und in die Chilisauce dippen. Gegessen wird mit den Fingern. Auch mit etwas frischen Zitronensaft oder Mayonnaise schmeckt Karaage sehr gut.

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Karaage eignet sich übrigens sehr gut für das Bento. Dazu passt Reis und eingelegtes Gemüse z. B. scharfer Kimchi ausgezeichnet. Auch als Beilage zur japanischen Nudelsuppe (Ramen) passt Karaage ebenso gut wie z. B. Gyoza (gefüllte Teigtaschen).

Tipp: Wenn ihr Karaage am nächsten Tag erwärmen wollt, gebt sie bitte nicht in die Mikrowelle sondern in den Backofen. So bleiben die Stückchen schön knusprig.

Sarah

2 Gedanken zu „Karaage 空揚(げ

  1. Sarah sagt:

    Ja, das habe ich schon gesehen! Das sieht wirklich lecker aus. Ich habe heute eine Sorte Tofu getestet die so schmeckt wie Hühnchen. ich denke damit werde ich mal Karaage ausprobieren. 😀 Die Onigiri-Sandwiches von dir sehen auch sehr lecker aus. Deine Box ist übrigens sehr schön (die große Eshly). Ich hoffe ihr hattet gestern einen schönen Tag in Nürnberg. Schade, dass ich nicht kommen konnte. Leider kränkel ich auch gerade etwas… beim nächsten München Treffen will ich aber wieder dabei sein.

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