Aus­flug nach Düs­sel­dorf 2010

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Vor ein paar Tagen war ich end­lich zum Ein­kau­fen in Düs­sel­dorf.  Ich war haupt­säch­lich dort, um nach japa­ni­schen Lebens­mit­teln und Ben­to­zu­be­hör zu schau­en und natür­lich um Sushi zu essen

Als ers­tes waren wir in der Immer­mann­stra­ße. Dort gibt es eini­ge japa­ni­sche Geschäf­te und Restau­rants. Die Immer­mann­stra­ße ist vom Düs­sel­dor­fer Bahn­hof nur 5 Minu­ten zu ent­fernt. Das ist sehr prak­tisch, wenn man wie ich mit dem Zug anreist. Die Immer­mann­stra­ße ist nicht beson­ders lang, so dass man an einem Tag auf jeden Fall alles anse­hen kann. Es gibt zwar nur eine hand­voll Geschäf­te, aber die­se füh­ren japa­ni­sche Lebens­mit­tel und Haus­halts­wa­ren, die man nor­ma­ler­wei­se nur im Inter­net bekommt. Wir waren ein gan­zes Wochen­en­de dort, da wir auch noch in Ruhe essen gehen woll­ten und die Alt­stadt erkun­den woll­ten.

Als ers­tes waren wir in den Lebens­mit­tel­ge­schäf­ten Dae Yang und Shoch­i­ku. Die­se bei­den Läden kann ich sehr emp­feh­len. Dort gibt es vie­le japa­ni­sche Lebens­mit­tel, Con­ve­ni­en­ce Food (Oni­gi­ri, Sushi, Mochi) und Haus­halts­wa­ren. Vor allem das Dae Yang hat eine gro­ße Geschirr Abtei­lung und auch vie­le Tief­kühl­pro­duk­te. Bei­de Geschäf­te haben eine klei­ne Aus­wahl an fri­schen Gemü­se und Obst, auch asia­ti­sche Sor­ten wie Shi­so Blät­ter oder Taro Kar­tof­feln. Im Shoch­i­ku gibt es sogar eine Frisch­the­ke mit Fisch und Fleisch. 

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Ich habe Geschirr für Sushi, eine Oni­gi­ri-Form, eine Form für Nigi­ri-Sushi, Bam­bus­spie­ße für Dan­go, Baran, und Mini Aus­stech­förm­chen in Form von Blu­men gekauft.

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An Lebens­mit­teln habe ich Furi­ka­ke, Pretz, Erd­beer­po­ckys, Apfel Limo­na­de und Milch­bon­bons von Mil­ky gekauft. Ich habe lei­der kei­ne Ben­to Box gefun­den die mir zu 100 Pro­zent gefal­len hat. Daher wer­de ich wohl eine Box im Inter­net bestel­len.

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Es gibt auch eine japa­ni­sche Buch­hand­lung, den Nip­pon Books­to­re. Dort fin­det man Bücher, Maga­zi­ne und Schreib­wa­ren – alles in japa­nisch. Es gibt auch Ori­ga­mi-Papier, japa­ni­sche Post­kar­ten, Papier­bäl­le und Büro­ar­ti­kel.   

Als ich in Düs­sel­dorf war gab es übri­gens noch den OCS Japan Store. Dies war auch eine Buch­hand­lung mit vie­len Man­gas, Mer­chan­di­se-Arti­kel und japa­ni­schen Snacks. Ich fand die Aus­wahl dort klas­se, aber lei­der hat er mitt­ler­wei­le zu gemacht.

Emp­feh­len kann auch auch noch das Geschäft Kyo­to. Es ist ein Geschäft, dass hoch­wer­ti­ge Haus­halt­wa­ren und Geschenk­ar­ti­kel führt. Soagr Kimo­nos und Geta-San­da­len kann man dort kau­fen. Die Kimo­nos lagen um die 60 Euro. Beson­ders gefal­len haben mir die vie­len japa­ni­schen Glücks­brin­ger z. B. Papier­fi­sche zum Auf­hän­gen und Dar­u­mas. Ben­to Boxen und Yuba­ko Boxen gab es dort auch.

Des wei­te­ren gibt es das Hotel Nik­ko. Ein 4 Ster­ne Hotel mit japa­ni­schem Ambi­en­te. Dort gibt es soweit ich weiß auch ein japa­ni­sches Früh­stück. Ob da auch Nat­tō seviert wird?

Sehr zu emp­feh­len sind auch die japa­ni­schen Bäcke­rei­en – Bäcke­rei Taka und Bak­e­ry my Heart. Dort gibt es Melon­pan, Anpan aber auch Yak­i­so­ba Pan und Mochi zu kau­fen.

Wer japa­nisch essen gehen möchte,dem kann ich Nani­wa ans Herz legen. Das Nani­wa sind zwei Restau­rants in der Klos­ter­stra­ße, nicht weit weg von der Immer­mann­stra­ße. In dem einem Restau­rant gibt es Nudel­sup­pe und in dem ande­rem Sushi. Da ich am Wochen­de dort war, war der Andrang enorm! Die Leu­te ste­hen vor dem Laden Schlan­ge. Um einen Platz zu bekom­men, soll­te man um halb 6 schon da sein. Unter der Woche ist der Andrang übri­gens genau­so groß. Die Sup­pen sind übri­gens enorm groß! Ich habe mei­ne Por­ti­on knapp zur Hälf­te geschafft, aber es war sehr lecker. Die Gyo­za kann ich auch sehr emp­feh­len.

Am nächs­ten Tag waren wir im Maru­yasu in den Scha­dowar­ka­den und haben dort Sushi geges­sen. Auch hier wie­der Schlan­ge ste­hen wie zur Rush Hour! Ich wür­de dort aber immer wie­der anste­hen. Es gibt dort wirk­lich alles ‚was das Sushi-Herz begehrt! Zu jeder Bestel­lung gibt es sogar kos­ten­los Gyo­za. 

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In der Alt­stadt gibt es eine Filia­le von Muji. Muji ist eine inter­na­tio­na­le Fir­ma aus Japan, die Haus­halts­ar­ti­kel, Möbel und Klei­dung ver­kauft. Ihr Stil ist sehr mini­ma­lis­tisch und auf den prak­ti­schen Aspekt foku­siert. Ich mag das Kon­zept die­ses Ladens und kau­fe dort ger­ne Büro­ar­ti­kel wie radier­ba­re Kugel­schrei­ber und Notiz­blö­cke ein.

Zum Abschluss war ich noch im Lush. Das Lush ver­kauft tier­ver­suchsh­freie, teil­wei­se sogar vega­ne Kos­me­tik­pro­duk­te. Der Geruch der Arti­kel ist teil­wei­se recht stark so, dass ich lie­ber vor Ort kau­fe anstatt online zu bestel­len. Da weiß ich wie die Pro­duk­te rie­chen. Es gibt dort recht aus­ge­fal­le­ne Sachen, wie fes­tes Deo, Dush-Jel­lys und vie­le Bade­bom­ben.

Der Aus­flug nach Düs­sel­dorf hat sich auf jeden Fall gelohnt und es wird bestimmt nicht mein letz­ter gewe­sen sein. Vor allem die Lebens­mit­tel­ge­schäf­te Dae Yang und Shoch­i­ku sowie die japa­ni­schen Restau­rants fand ich klas­se. Ein Stück Japan in Deutsch­land. 

Sarah

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