Harumis japanische Küche von Harumi Kurihara

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Harumis japanische Küche ist das erste Buch, das von Harumi Kurihara ins deutsche und englische übersetzt wurde. Harumi Kurihara ist eine bekannte japanische Kochbuchautorin und TV Star in Japan. Sie hat nie Köchin gelernt, versteht es jedoch japanische Klassiker und westliche Zutaten in ihren Gerichten zu kombinieren.

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Harumis japanische Küche ist ein gutes Einsteigerbuch für Menschen die noch nicht so oft/nie japanisch gekocht haben. Im Vorwort und in dem Kapitel „Einführung von Harumi Kurihara“ und „Zum Gebrauch dieses Buches“ wird sehr gut auf die Grundlagen der japanischen Küche eingegangen, ohne das es den Leser langweilt. Der Leser erfährt hier viel über das Geschirr, die Ästhetik beim Anrichten und japanische Etikette beim Essen, sowie  die Bedeutung von Reis in der japanischen Küche. Hier eine abgespeckte Übersicht des Inhaltsverzeichnis:

  • Vorwort von Shirley Booth
  • Einführung von Harumi Kurihara
  • Zum Gebrauch dieses Buches
  • Dashi
  • Vorspeisen und Häppchen
  • Suppen und Nudeln
  • Reis
  • Tofu
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Huhn und Ei
  • Fleisch
  • Sushi
  • Gemüse
  • Desserts und Tee
  • Glossar
  • Register der Zutaten

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In jedem Kapitel finden sich ungefähr 7-11 Speisen, die ich jetzt nicht im Inhaltsverzeichnis mit aufgeführt habe. Darunter sind auf jeden Fall eine Menge Klassiker wie: Maki Sushi, Shabu Shabu, Hähnchen Karaage, Mushi Pan oder Gyudon.

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In jedem Rezept hat Harumi ihre eigene Note hinzugefügt. Zum Hähnchen Karaage (Tori no Karaage) gibt es z. B. eine tolle selbstgemachte Sauce und als Tipp, dass man das Karaage in Salatblätter oder Kräuter einwickeln kann.

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Super finde ich auch das hier jedes Rezept gut mit Bilder erklärt wird und auch Alternativen zu japanischen Zutaten gezeigt werden.

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Für Anfänger ist das Buch deshalb so toll, weil es wirklich alle Grundlagen der japanischen Küche, wie Reis kochen, selber Dashi herstellen oder Sushi rollen erklärt.

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Die Fotos gefallen mir durchweg übrigens sehr gut. Das Layout des Buches ist sehr übersichtlich und modern und läd zum schmöckern ein.

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Neben bekannten Gerichten wie Teigtaschen (Gyoza) und Miso Suppe, werden auch westlich angehauchte Speisen thematisiert z. B. Spaghettini mit Fischroggen, Grüner Spargel mit Krabben-Mayonnaise oder Tofu mit Pesto-Gorgonzola-Dressing. Alle Speisen sind hier mit eher untypischen japanischen Lebensmitteln kombiniert z. B. Gorgonzola.

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Neben einigen Fleischgerichten kommen die Vegetarier in diesem Buch aber nicht zu kurz, da es viele Tofu-, Gemüse- und Eigerichte gibt. Auch das Kapitel Desserts und Tee finde ich sehr gelungen.

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Es gibt sowohl einfache, wie auch anspruchsvolle Rezepte und viele Speisen die man schnell zubereiten kann, aber auch Speisen für Feiern oder Anlässe.

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In dem Buch erfährt man viel über Etikette und das Essen in Japan, aus dem Blickwinkel von Harumi selbst. Sie beschreibt sehr gut, gerade für Ausländer, welche Gerichte welchen Ursprung in Japan haben. Sie erzählt nebenbei auch viel über sich, wie sie aufgewachsen ist, was Sie gerne isst und was sie gerne für Gäste zubereitet, ohne das es langatmig wirkt.

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Im Glossar werden mit Bilder einzelne Zutaten erläutert und wie man die Speisen ausspricht und wofür man die Zutaten benutzt.

Alle Fotos stammen aus dem Buch „Harumis japanische Küche“ von Harumi Kurihara, das beim DK Verlag erschienen ist.

Mein Fazit: Das Buch lohnt sich sowohl für Leute die gerade anfangen wollen japanisch zu kochen, als auch für alte Hasen. Es sind viele Anleitungen und Klassiker zu finden, als auch interessante Eigenkreationen von Harumi. Der Schreibstil, die Aufmachung und die Rezepte machen Lust zum nach kochen und stöbern durch das Buch. 

Sarah

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2 Gedanken zu „Harumis japanische Küche von Harumi Kurihara

  1. Ekolabine sagt:
    Avatar

    Schön, dass dir das Buch auch so gefällt. Im Forum wird man ja leider in der Luft zerfetzt, wenn man es empfiehlt, da die Gerichte nicht authentisch japanisch sind.
    Am liebsten mag ich das Kartoffelsalatrezept und die Teriyaki Burger. Ich weiß jetzt nicht, ob das im ersten oder zweiten Band drin ist ^^“ Ich hab bereits zwei daheim stehen.
    Das dritte hole ich mir nicht. Da darin sehr viele Rezepte aus den ersten beiden Büchern sind.

  2. Sarah sagt:
    Avatar

    Was echt? Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde das Kochbuch recht authentisch und es sind einige Klassiker drin. Meiner Meinung nach ist es, dass beste der drei Kochbücher von Harumi. Mir sagt die Auswahl der Rezepte am meisten zu. Das „Einfach japanisch Kochen“ finde ich auch gut, aber nicht so modern wie „Harumis Japanische Küche“. Die Rezepte haben hier einfach mehr pepp.

    Das dritte Buch “ japanisch Kochen ganz easy“ finde ich dagegen nicht soo japanisch. Hier experimentiert Harumi ja viel rum mit Gorgonzola, Ricotta und vielen Fischgerichten. Mittlerweile wage ich mich aber auch mehr an Rezepte aus diesem Buch und finde sie sehr gut.
    Ich habe von meiner japanischen Freundin sogar ein Magazin von Harumi geschenkt bekommen, allerdings ist es komplett in japanisch. 🙂 Die Rezepte kann man sich aber manchmal herleiten, wenn man ein paar Wörter kennt (Tempura, Tsukemono, Reisessig …). Vielleicht sollte ich daraus mal ein paar Rezepte vorstellen. 😉

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