Gyūdon 牛丼

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Gyūdon ist ein sehr beliebtes und einfaches Gericht aus Japan. Rindfleisch und Zwiebeln werden in einer leckeren Sauce angebraten und über eine Schale Reis gegeben. Zum Schluss gibt man noch ein Ei darüber. Speisen bei denen die Zutaten über eine Schale Reis gegeben werden, nennt man Donburi. Gyūdon ist ein bekanntes Donburi-Gericht. Es eignet sich auch gut als Bento.

Für 2 Personen:

  • 200g Rindfleisch (Hochrippe)
  • 1 Tasse japanischen Reis (ca. 300g)
  • 2 EL Sojasauce
  • 3 El Mirin
  • 3 EL Sake
  • 1-2 Zwiebeln
  • etwa 2 cm Ingwer
  • 2 Eier (M)
  • Nach belieben etwas Beni Shōga (eingelegter Ingwer) und Frühlingszwiebeln

Als erstes kocht ihr den Reis. Hier findet ihr eine Anleitung wie man japanischen Reis kocht.

Sojasauce, Mirin und Sake in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze zum köcheln bringen. Die Zwiebeln in Streifen schneiden. Den Ingwer mit einem Löffel schälen und dann mit einer (Ingwer)Reibe fein reiben. Beides in die Pfanne geben und bei geschlossenem Deckel 5 Minuten köcheln lassen.

Das Fleisch in sehr dünne Scheiben schneiden (oder beim Metzger direkt schneiden lassen) und hinzugeben. Etwa 5-10 Minuten bei geschlossenem Deckel weiter köcheln lassen bis das Fleisch gar ist. Es sollte nicht zu trocken werden. Zum Schluss noch die zwei Eier in einer Schüssel kurz aufschlagen und auf das Fleisch geben. Das Ei stocken lassen.

Den Reis in zwei Schälchen geben und das Gyūdon darauf geben. Mit Beni Shōga und Frühlingszwiebeln dekorieren.

Alternativ kann man die Eier auch als Spiegelei auf das Gyūdon geben. Das Eiweiß sollte hierbei gestockt sein, während der Eidotter noch roh sein darf. Das Ei sollte daher so frisch wie möglich sein. Ich habe für mein Gyūdon übrigens kein Beni Shōga benutzt.

Sarah

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17 Gedanken zu „Gyūdon 牛丼

  1. Bettina sagt:
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    Ohh das schaut ja vielleicht lecker aus! Aber ich habe eine Frage, was ist denn dieses Beni Shōga? (Ich bin ein Japanischer-Koch-Neuling) ^-^ Lg Bettina

  2. Sari sagt:
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    Oh das sieht toll aus, das werd‘ ich auch mal versuchen, allerdings ohne Ingwer, dem kann ich irgendwie nichts abgewinnen *drop*

  3. Smi sagt:
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    Das sieht sehr lecker aus ^^ Ist das Rindfleisch noch roh, wenn du es zu der köchelnden Soße gibst, oder wird es vorher schon gekocht/gebraten? Ich würde von roh ausgehen, aber dann erscheinen mir 5 Minuten wenig, um es durch zu bekommen…?

    Okay, und wie schält man Ingwer mit einem Löffel? Ich hab das eine mal, das ich Ingwer benutzt hab, einfach ein Gemüsemesser genommen XD

  4. Sarah sagt:
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    @ Token, würde mich auch interessieren wie es mit Tofu Puffs schmeckt, meiner Freundin hat Gyudon so gut geschmeckt, dass sie es bald nach kochen möchte. Ingwer mit Sake und Sojasauce ist eine super Kombi. (^.^)b

    @Bettina, Beni Shoga ist eingelegtes japanisches Gemüse. Ich glaube Ingwer mit anderen Gewürzen z.B. Perilla. Ich selbst habe diese Art Tsukemono noch nicht probiert, aber ich habe es schon ein paar mal bei anderen Rezepten entdeckt und wär ein Farbtupfer im Gyudon.

    @Sari, ich habe seit kurzem Ingwer für mich gewinnen können, im Tee oder als Bonbons (im Hussel gibts welche die heißen Gingerbread) Ich finds klasse. Dafür kann ich Curry nicht ab (^v^“)

    @Rumiko, dein Gyudon habe ich auch schon gesehen, es hat mich damals auch dazu inspiriert Gyudon mal auszuprobieren. (^-^)

    @Smi, Das Rindfleisch ist roh wenn man es zu der Soße gibt. Du nimmst es nicht raus wenn der Ingwer hinzugegben wird sondern köchelst alles so lange bis die Flüssigkeit verdampft ist also nach mal ca. 5 Minuten – insgesamt 10 Minuten (^_^)
    Den Ingwer mit dem Löffel zu schälen ist ganz einfach. Nimm am besten einen Teelöffel dne hälst du dann weit unten an der Wölbung und schälst mit der Kante den Ingwer, wie ein Spachtel (^-^) Funktioniert besser als mit einem Küchenschäler weil man gut in die Ecken kommt.

  5. berlin catering fingerfood sagt:
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    Japanisch ist auf dem Vormarsch! Mir passt das sehr gut. Hab langsam genug von Thaicurry und freue mich über neuen Wind. So viele unprobierte Rezepte auf diesem Gebiet. Gyudon ist als nächstes dran. Herrlich leicht und gesund.
    Sehr passend für den Hochsommer. Da kann man der Kokosmilch mal eine Pause gönnen. Ich bleib am Ball und freue mich immer wieder über Blogs wie diese…

  6. Sarah sagt:
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    Jah, es ist wirklich erstaunlich wie vielseitig die japanische Küche ist. Leicht bekömmlich und auch lecker! (^-^) Freut mich wenn dir mein Blog gefällt! Bald gibt es von mir auch einen Beitrag zu einem leichten sommerlichen Salat.

  7. Hikaru sagt:
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    Sieht sehr lecker aus ^_^
    Ich hätte nur mal eine Frage zu dem Sake: Schmeckt man den nach dem Kochen noch? Oder gibts da eventuell etwas anderes, was man statt dem Sake nehmen könnte? Ich bin nämlich nicht so ein Fan von Alkohol.

  8. Sarah sagt:
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    Also den Sake schmeckt man noch dezent raus, es kommt drauf an wie viel Alkohol verkocht, aber du kannst den Sake auch weglassen wenn du den Geschmack nicht so gerne magst. Sake schmeckt übrignens ähnlich wie Rotwein nur milder finde ich, kommt drauf an welchen Sake man nimmt. Du kannst ja etwas weniger Sake nehmen und etwas länger köcheln lassen, aber pass auf das, dass Fleisch nicht zu trocken wird.

  9. Sendo sagt:
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    Vielen dank für das leckere Rezept!
    Ich habe es ausprobiert und meine ganze Familie war begeistert. Werde Gyudon ab jetzt öfters machen. 🙂
    Besonders positiv finde ich, das kein Fett oder Öl zum braten benutzt wird.

  10. Sarah sagt:
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    Bitte, bitte! Ich mag Gyudon persönlich auch sehr gerne, seitdem bin ich auch auf den Geschmack von Ingwer gekommen. Die Kombination mit dem Rindfleisch gefällt mir sehr gut!

  11. Erbe sagt:
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    Ich hab das Rezept gestern zufällig gefunden (dein Blog ist wirklich toll!) und heute nachgekocht. War wirklich lecker, werd ich sicher nochmals machen. =)

  12. kaiona sagt:
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    ich komme mir gerade echt unfähig vor…
    in meiner „magischen“ küche wollte die flüssigkeit nicht verkochen. hat sich freiwillig in eine soße verwandelt. sieht jetzt zwar waas seltsam aus, aber geschmacklich alles nicht schlecht.
    und ich packe beim nächsten mal mehr ingwer dran.

  13. Sarah sagt:
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    Am besten lässt du das Gyudon am Ende mit offenen Deckel köcheln, damit die überschüssige Flüssigkeit verdampft. 🙂

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