Gyōza 餃子

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Gyōza sind kleine japanische Teigtaschen. Sie ähneln den deutschen Maultaschen und haben ihren Ursprung in China. Sie heißen dort Jiǎozi. Der Unterschied ist allerdings, dass Jiǎozi gedämpft oder gekocht und anschließend kurz angebraten werden, während japanische Gyōza gebraten oder frittiert werden. Das Falten der Teigtaschen ist etwas aufwendig aber am Ende wird man belohnt. Gyōza werden in japanischen Restaurants gerne als kleine Beilage zur Nudelsuppe (Ramen) serviert. Die Menge in diesem Rezept ist als Beilage ausgelegt.

Für 4 Personen:

  • 1 Packung Gyōza Teigfladen (bekommt man in der Tiefkühlabteilung im Asiamarkt)
  • 150g Hackfleisch vom Schwein / alternativ Baumwolltofu
  • 4 Blätter Chinakohl oder Weißkohl
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Soyasauce
  • 2 EL Sake
  • 1 EL Mirin
  • 1 El Sesamöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Nach belieben etwas Ingwer
  • etwas Kartoffelstärke

Für den Dipp:

  • Sojasauce
  • Reisessig
  • etwas Chiliöl

Legt die Als erstes die Teigfladen vor der Zubereitung aus dem Tiefkühlfach und lasst sie auftauen.

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Dann schneidet ihr den Kohl und die Frühlingszwiebel in feine Stücke und vermengt sie mit dem Hackfleisch. Reibt etwas Ingwer mit einer (Ingwer)Reibe. Presst die Knoblauchzehe in einer Presse. Gebt den Ingwer und den Knoblauch zusammen mit Sojasauce, Sake, Mirin und Sesamöl zum Hackfleisch. Vermengt alles gut miteinander. Nun kommt jeweils ein Teelöffel der Hackfleischmischung auf einen Teigfladen. Auf dem Foto habe ich nur Tofufüllung, nicht wundern. 😉

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Wenn ihr Tofu nehmt, nehmt ihr am besten den festeren Baumwolltofu. Dieser zerkrümelt ihr mit den Händen und gebt die gleichen Zutaten hinzu wie beim Hackfleisch. Lasst die Zutaten noch ein paar Minuten ziehen, damit der Tofu den Geschmack aufnehmen kann.

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Faltet die den Enden der Teigtaschen aufeinander. Wenn ihr eure Finger anfeuchtet, kleben die Enden besser zusammen.

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Danach faltet ihr die Seiten zur Mitte hin. So sollte es vorne aussehen …

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… und so von hinten.

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Ihr könnt auch solch eine Gyōza-Falthilfe nehmen. Damit geht es etwas schneller. Man kann diese im Internet bestellen. Wenn ihr selbstgemachten Gyoza Teig nehmt oder euer Fertigteig etwas feucht ist könnt ihr ihn mit Kartoffelstärke etwas bestäuben. Damit werden sie knuspriger. Meine Teigtaschen haben schon Kartoffelstärke am Teig gehabt.

Nun legt ihr die Gyoza nebeneinander in eine beschichtete, leicht eingeölte Pfanne. Ich nehme als Öl auch genre Sesamöl. Die Teigtaschen werden jetzt bei mittlerer Hitze von beiden Seiten kurz angebraten. Wendet sie vorsichtig mit einer Zange oder Pfannenwender. Falls mehrere Gyoza zusammen kleben, lasst sie so. Das ist gewollt. Sie sollten außen gold-braun und knusprig sein.

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Serviert Gyōza am besten wenn sie noch heiß sind. Vermengt für den Dipp die Sojasauce mit etwas Reisessig und ein paar Tropfen Chiliöl. Alternativ zum Dipp, könnt ihr auch Sojasauce pur verwenden.

Man kann Gyōza auch mit mit kleingehackten Shrimps machen. Als vegetarische Variante eignet sich Käse mit Shiso oder auch Tofu sehr gut. 

Sarah

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7 Gedanken zu „Gyōza 餃子

  1. Innamoramento sagt:
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    ich hab das schonmal probiert, auch in der chinesischen wan-tan variante… das problem war, dass es einfach zu gnubbelig war durch das hack und zu sehr einfach nach hack geschmeckt hat. ich denke, das nächste mal sollte ich es ganz fest kneten, denn einen mixer oder ähnliches haben wir nicht… hab nämlich oft gelesen dass das quasi in ne moulinette soll. naja. sehen jedenfalls lecker aus deine 🙂

  2. Sarah sagt:
    Avatar

    Also ich hatte bis jetzt keine Probleme mit der Füllung, nur werden die Maultaschen oft so weich das sie einreißen, wenn man nicht aufpasst, aber sonst hatte ich noch keine Probleme mit Gyoza. (^-^)b

  3. rumiko sagt:
    Avatar

    Hallo,Sarah.Hier habe ich in mondgras.de gefunden.
    Dein Gyoza sieht mir toll aus!
    Letzte Woche habe ich auch Gyoza gemacht.
    In meinem Blog gibt es das Foto.
    Liebe Grüße
    Rumiko aus Fukuoka,Japan.

  4. Sarah sagt:
    Avatar

    Hallo Rumiko,

    danke für das Kompliment. Ich habe auch schon einen Blick auf deinen Blog geworfen. Toll das jemand direkt aus Japan meinen Blog liest. Darüber freue ich mich natürlich sehr! ( ゚▽゚)/

    Viele liebe Grüße aus Deutschland nach Japan, Sarah

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