Gan­mo­do­ki がんもどき

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Gan­mo­do­ki sind frit­tier­te Tofu-Fri­ka­del­len. Man kann sie mit Boh­nen, Eda­ma­me, Möh­ren oder Pil­zen fül­len. Angeb­lich sol­len sie nach Gans schme­cken. Daher auch der Name Gan­mo­do­ki. Gan (がん) bedeu­ted Gans und Modo­ki bedeu­ted pseu­do (もどき). Lecker sind sie aber trotz­dem und eig­nen sich auch gut fürs Ben­to.

Zuta­ten für Gan­mo­do­ki:

  • 400g Tofu (Baum­woll­tofu bzw. fes­ten Tofu)
  • 1 Ei
  • 1–4 EL Kar­tof­fel­stär­ke
  • Salz und Pfef­fer
  • 100 -150g Fül­lung eurer Wahl: Boh­nen, Möh­ren, Eda­ma­me, Shii­ta­ke, Zwie­beln, Erb­sen oder Hiji­ki Algen

Als ers­tes müsst ihr die Flüs­sig­keit des Tofus ent­fer­nen. Die­ser Schritt ist sehr wich­tig und kann nicht über­sprun­gen wer­den. Sind die Gan­mo­do­ki zu feucht, zer­fal­len sie beim Frit­tie­ren. Nehmt dien Tofu aus der Ver­pa­ckung, drückt mit Küchen­pa­pier vor­sich­tig die Flüs­sig­keit her­aus und wickelt ihn anschlie­ßend mehr­mals in Küchen­pa­pier ein. Legt den Tofu und beschwert ihn mit etwas schwe­ren z. B. 2 Tel­lern oder Schüs­seln um die rest­li­che Flüs­sig­keit zu ent­fer­nen. Lasst ihn so ca. 1 Stun­de ruhen. Zum Schluss tupft ihn ihn noch­mals mit Küchen­pa­pier ab. Ver­wen­det bit­te kei­nen Sei­den­to­fu. Der ent­hält zu viel Flüs­sig­keit.

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In der Zwi­schen­zeit könnt ihr eure Zuta­ten für die Fül­lung klein­schnei­den. Ich habe Boh­nen und Karot­ten ver­wen­det. Wenn ihr Eda­ma­me ver­wen­det, kocht ihr die­se kurz in Salz­was­ser auf und schreckt sie kalt ab. Anschlie­ßend drückt ihr die Boh­nen aus der Hül­se. Die Hiji­ki Algen legt ihr kurz in Was­ser ein und tupft sie danach tro­cken. Die Boh­nen, Karot­ten, Zwie­beln oder Pil­ze bra­tet ihr kurz in der Pfan­ne an und stellt sie bei­sei­te.

Den Tofu brö­ckelt ihr nun mit den Fin­gern klein und gebt ihn zusam­men mit dem Ei und eurer Fül­lung in eine Schüs­sel. Die Stück­chen der Fül­lung soll­ten sehr klein sein  damit die Tofu-Fri­ka­del­le spä­ter nicht zer­fällt. Ver­rührt die Zuta­ten mit einem Löf­fel bis das Tofu eine cre­mi­ge Kon­sis­tenz hat. Gebt noch etwas Kar­tof­fel­stär­ke hin­zu, wenn der Teig zu feucht ist. Schmeckt ihn mit Salz und Pfef­fer ab.

Mit Hil­fe von Klar­sicht­fo­lie formt ihr nun die Gan­mo­do­ki. Sie soll­ten unge­fähr halb so groß sein wie nor­ma­le Fri­ka­del­len.

Erhitzt nun Öl in einem Topf. Wenn Bläs­chen an einem Zahn­sto­cher hoch­stei­gen, ist die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur erreicht. Gebt nun je nach Grö­ße des Top­fes 1–2 Gan­mo­do­ki hin­ein. Frit­tiert sie bis sie leicht gol­den sind. Gebt sie dann auf einen Tel­ler mit Küchen­pa­pier zum abtrop­fen. Wenn ihr alle Gan­mo­do­ki frit­tiert habt, fangt ihr wie­der beim ers­ten an.

Beim zwei­ten Frit­tie­ren, darf die Hit­ze etwas höher sein und mehr Bla­sen dür­fen auf­stei­gen. Die Gan­mo­do­ki blei­ben beim zwei­ten Frit­tie­ren nur ca. 1 Minu­te im Öl bis sie gold-braun sind. Legt sie anschlie­ßend wie­der auf das Küchen­pa­pier. Sie soll­ten schön knusp­rig sein und nicht vor Fett trie­fen.

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Gan­mo­do­ki kann man gut vor­be­rei­ten und auch für ande­re Gerich­te ver­wen­den z. B. Oden. Man kann sie warm mit Reis und Salat essen oder auch kalt am nächs­ten Tag im Ben­to. Gan­mo­do­ki las­sen sich auch gut Ein­frie­ren. Wenn ihr noch nie Tofu geges­sen habt, ist Gan­mo­do­ki ein guter Ein­steig. Wich­tig ist nur das der Tofu wirk­lich fest und tro­cken beim Ver­ar­bei­ten ist. 

Sarah

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2 Gedanken zu „Gan­mo­do­ki がんもどき

  1. Minami sagt:

    Hey, das klingt lecker. Wie viel “Fül­lung” benö­ti­ge ich denn für das Rezept? Glei­che Men­ge wie den Tofu, oder wie soll­te das Men­gen­ver­hält­nis sein?

  2. Sarah sagt:

    Hal­lo,
    nein eher weni­ger. Ich glau­be ich habe damals ca. 100–150g Gemü­se ver­wen­det. Wenn du mehr nimmst, kann es sein, dass das Gan­mo­do­ki beim Frit­tie­ren aus­ein­an­der fällt. Ich schrei­be die­se Anmer­kung noch ins Rezept rein. Dan­ke für dei­nen Kom­men­tar!
    Lg, Sarah

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