Eshly Bento Box

Wie in diesem Beitrag angekündigt, möchte ich euch heute meine Eshly Bento Box vorstellen. Viele von euch kennen diese Box bereits. Token hat vor einiger Zeit einen Beitrag darüber geschrieben und mittlerweile ist die Eshly Box bei vielen Bento Bloggern ein Begriff. Umso mehr habe ich mich gefreut, als sie dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum lag. Für dieses Bento habe ich die Eshly Box bereits verwendet.

Die Designerbox, die aus einem Stück Eschenholz gedrechselt wird

Die Eshly Box hat ihren Namen vom Eschenholz, aus dem sie gefertigt wurde. Sie wird aus einem ganzen Stück Holz gedrechselt. Dies ist ungewöhnlich, da die meisten Bento Box aus Japan aus mehreren Stücken Holz gefertigt und geklebt werden. Das Holz hat eine glatte Oberfläche, die mit einem transparentem Öl behandelt wurde. Es splittert also nichts ab. Die Box ist außerdem frei von chemischen Zusatzstoffen, Weichmachern oder Lacken.

Man merkt den Qualitätsunterschied zu anderen Bento Box bzw. Holz Bento Boxen. Das Eschenholz für die Box stammt aus Europa. Die Box selbst wird zu fairen Bedingungen in Deutschland hergestellt.

Die Eshly Box gibt es mittlerweile in mehreren Größen:

  • Small:  Ø 10,5 cm für 450 ml – ohne Trennwand
  • Large:  Ø 12,5 cm für 570 ml – mit einer Trennwand
  • XL: Ø 15,5 cm für 830 ml – mit zwei Trennwänden
  • Family: Ø 17 cm für 1100 ml – mit zwei Trennwänden

Ich habe das Model Small, welches mir ausreicht. Habe ich einmal größeren Hunger, nehme ich noch ein Onigiri separat mit. Der Trennsteg passt exakt in die Box und lässt sich einfach einsetzen und wieder heraus nehmen. Die zwei größeren Boxen besitzen übrigens zwei Trennwände, die man über kreuz einsetzen kann.

Das Gummiband gibt es in mehreren Farben. Ich habe mich für rosa entschieden. 

Das Gummiband ist aus nachhaltig zertifiziertem Naturkautschuk und Baumwolle aus ökologischem Anbau gefertigt. Gefärbt wurde es mit ungiftiger Pflanzenfarbe. Also mehr Öko geht nicht, oder? 

Das gute Stück gehört natürlich nicht in die Mikrowelle oder in den Geschirrspüler und möchte mit einem feuchten Tuch und ein wenig mildem Spülmittel ausgewischt werden. Bitte lasst eure Eshly Box nicht nass stehen. Das tut dem Holz nicht so gut. Die Box schließt übrigens nicht wasserdicht. Daher müsst ihr Saucen oder flüssige Gerichte separat z. B. in einer Thermoskanne mitnehmen. Für Reis und Nudeln ist die Box aber ideal.

Unangenehme Gerüche z. B. von Knoblauch kann man mit Essigwasser und einem feuchten Tuch beseitigen. Reibt die Box danach trocken und lasst sie für ein paar Stunden offen stehen, damit sich der Geruch verflüchtigt.

Das Holz kann man übrigens mit ein bisschen Ölivenöl einreiben, falls es mit der Zeit etwas rau werden sollte. Die machte ich auch mit anderen Haushaltswaren aus Holz und funktioniert ganz wunderbar.

Wie viel kostet die box und wo bekomme ich sie?

Qualität hat seinen Preis. Die kleinste Box kostet 43 Euro. Einen Preis den ich gerne zahle, denn das ist die Box auch wert. Erstehen könnt ihr die Box auf der Webseite der Designerin Britta Knüppel selbst. Dort könnt ihr auch andere Produkte aus Eschenholz kaufen. Mittlerweile bieten aber auch viele anderen Shops die Eshly Box an z. B. Japanwelt, Dawanda, Etsy oder monomeer.

Kanntet ihr die Eshly Box bereits oder besitzt ihr sie vielleicht schon? Legt ihr viel Wert auf die Qualität eurer Bento Boxen oder bevorzugt ihr lieber die klassischen Boxen aus Plastik? Ich habe meine Bento Sammlung letztes Jahr drastisch reduziert. Geblieben sind nur meine absoluten Lieblinge. Die Eshly Box wird definitiv auch eine Lieblingsbox werden. Ich benutze sie am liebsten für Onigiri, Onigirazu, Tempura und Tamagoyaki

Sarah

4 Gedanken zu „Eshly Bento Box

  1. Satsuki sagt:

    Vielen Dank, das wird bestimmt ne tolle Erfahrung 🙂

    Ach wie cool! Was habt ihr denn so geplant? Also nur die drei Städte oder mehr? Wann fliegt ihr? Ich werde auf jeden Fall noch einiges bloggen nach der Reise. 😉

    In Tokyo müsst ihr auf jeden Fall nach Asakusa, das Viertel ist einfach so wahnsinnig schön und traditionell. Auch kann man gut auf der Kappabashi oder, etwas weiter weg, der Yanaka Ginza schlendern – dort gibt es alles für die Küche und noch mehr. Im Umezono gibt es lecker traditionelle Süßspeisen. In Yokohama gibts natürlich Chinatown und den Hafen, bei dem man auch ein altes Schiff (eine Art Museum) besichtigen kann. In Osaka waren wir nur im Schloss – das ist aber verhältnismäßig wenig sehenswert. Von außen schön, aber innen halt mehr Museum und dementsprechend nicht so traditionell gestaltet. Da gibt es doch schönere. 😉

  2. Sarah sagt:

    Berichte auf jeden Fall wie es war.

    Wir werden erst die Gegend um Atami erkunden, also Yokohama, Tokyo evtl. Kamakura. Danach gehts nach Osaka/Kyoto. Eine genaue Reiseplanung steht noch nicht. Wir werden Mitte/Ende Oktober fliegen. Ich werde auf jeden Fall berichten und viele Fotos machen. Danke für die Tipps. Asakusa und Umezono hört sich sehr, sehr interessant an. Wir werden uns bestimmt auch einige Gärten, Bonsai, Tempel und Schreine anschauen, aber auch ein paar spontane Tagestouren machen und viel leckeres Essen genießen. 🙂

  3. Britta sagt:

    Danke für den schönen Bericht. Ich freue mich sehr, dass dir die Dose so gut gefällt und dass du sie oft benutzt.

  4. Sarah sagt:

    Hallo Britta,

    schön das du meinen Blog entdeckt hast. Darüber freue ich mich sehr! Deine Bento Boxen gefallen mir wirklich sehr gut und ich werde sie bestimmt noch oft verwenden. Man merkt die Arbeit und die Qualität des Produkts.

    Verregnete Grüße aus Friedrichshafen,
    Sarah

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.