Einfach japanisch kochen von Harumi Kurihara

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Im Gegensatz zu dem Kochbuch Harumis japanische Küche von Harumi Kurihara, findet man in diesem Buch hauptsächlich typisch japanische Gerichte, wie Gyoza, Hähnchen Teriyaki oder Korokke. Die Rezepte sind allerdings gut ausgewählt, so das neben den Klassikern für Einsteiger, auch einige interessante Eigeninterpretationen dabei sind.

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Hier das Inhaltsverzeichnis:

  • Einführung
  • Japanische Küchengeräte
  • Suppen, Eier und Tofu
  • Reis und Nudeln
  • Fleisch und Geflügel
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Gemüse
  • Dessert und Getränke
  • Bento
  • Menüplanung
  • Glossar
  • Zutatenregister

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Das Vorwort finde ich wie in allen anderen Büchern von Harumi Kurihara sehr gelungen. Sie erzählt hier viel über die kulturellen Unterschiede zwischen Japan und dem Rest der Welt.

In dem Kapitel „Japanische Küchengeräte“ wird kurz erläutert was ein Suribachi oder ein Otoshibuta ist, aber auch die wichtigsten Arten zuschneiden.

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Wie auch in den Büchern zuvor von Harumi, gibt es viele Anleitungen und Fotos zu den Gerichten. Schön ist, dass auch hier wieder westliche Alternativzutaten vorgeschlagen werden wie Semmelbrösel statt Panko oder Weißwein statt Sake.

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Die Aufmachung gefällt mir sehr gut, auch wenn ich die anderen Bücher von Harumi moderner finde.Dafür finde ich die Auswahl der Rezepte in diesem Buch persönlich sehr gelungen.

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Die Rezepte finde ich weniger exotisch und die Gerichte sind weniger westlich beeinflusst. In den anderen Büchern kombiniert sie sehr gerne viele westliche Zutaten mit japanischen Speisen z. B. Gorgonzola mit Tofu. Hier sind es weniger Rezepte und mehr die traditionelle Hausmannskost die thematisiert wird.

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Gerade die Reisgerichte wie Top-Sushi oder die Donburis gefallen wir sehr gut. Viele Rezepte sind leicht nach zu kochen und unkompliziert.

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Schön ist hier auch das Kapitel Menüplanung, in dem auf die Kombination der Speisen eingegangen wird. Hier wird das traditionelle japanische Menü vorgestellt: Reis, Miso-Suppe, Hauptspeise (Tofu oder Fleisch) und Tsukemono (japanisches eingelegtes Gemüse). Es gibt Vorschläge für Frühstück, Mittagessen, Abendessen und jeweils eine vegetarische Alternative.

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Was ich an diesem Buch besonders toll finde ist, dass es auch ein Kapitel für Bento gibt und bei den Speisen auch darauf eingegangen wird, ob es sich für ein Bento eignet. Es wird gezeigt wie man Onigiri macht und was genau ein Bento ist.

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Des weiteren wird noch auf zwei Seiten erwähnt welche Getränke in Japan sehr beliebt sind und wozu man sie am besten trinkt. Das Kapitel Dessert finde ich auch sehr gelungen. Hier sollte auch für jeden etwas dabei sein. Es gibt z. B. weißen Schokoladenkuchen, Grüntee-Eis und Harumis Käsekuchen.

Das Glossar ist ebenfalls sehr schön aufgebaut, um viele Zutaten und deren westliche Alternative sowie bei welchen Speisen sie zum Einsatz kommt nach zu schlagen.

Alle Fotos stammen aus dem Buch „Einfach japanisch kochen“ von Harumi Kurihara, das beim DK Verlag erschienen ist.

Mein Fazit: Das Buch ist gut für Leser, die gerade in die japanische Küche einsteigen, aber auch für Leser die schon etwas länger mit dabei sind. Es sind ein paar außergewöhnliche Rezepte für alte Hasen mit dabei, die mal etwas anderes ausprobieren wollen, aber auch ein schönes Sammelsurium an Klassikern der japanischen Küche. Mir hat besonders die Menüplanung gefallen, sowie das Kapitel Gemüse, Bento und Getränke.

Sarah

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