Ebi Fry エビフライ

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Ebi Fry sind panierte und frittierte Shrimps. Sie sind ein sehr beliebtes Yōshoku-Gericht in Japan, also ein Gericht westlichen Ursprungs, Vor allem Kinder mögen Ebi Fry und auch für das Bento ist es ein ideales Gericht. Ebi Fry sind wunderbar knusprig und man kann sie gut kalt essen.

Zutaten für 6 Ebi Fry:

  • 6 große Garnelen
  • 2 Eier (M)
  • Mehl oder Stärke (z. B. jap. Katakuriko)
  • Panko (japanisches Paniermehl)
  • Öl zum Frittieren

Ich habe große argentinische Garnelen aus der Tiefkühlabteilung gefunden. Wenn ihr keine Garnelen in der Tiefkühlabteilung findet fragt einfach in der Fischabteilung nach Garnelen, Shrimps oder King Prawns. Eismeergarnelen sind hier leider nicht geeignet. Ihr Geschmack ist ganz anders als der von großen Garnelen. Ihr könnt gerne Garnelen aus Aquakultur kaufen. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass Garnelen normalen (nachhaltigen) Fischfang besser schmecken. Diese werden nicht in Massen mit Antibiotika auf engen Raum und schlechten Futter groß gezogen, sondern Leben ganz normal. 

Als erstes schält ihr die Garnelen. Tiefgekühlte Garnelen müsst ihr vor der Verarbeitung 1-2 Stunden vorher aus dem Gefrierfach nehmen. Das Schälen sollte kein Problem sein. Fangt einfach beim Bauch an und arbeitet euch nach hinten vor. Lasst den Schwanz der Garnele noch dran bzw. das letzte Schalenstück mit Schwanz.

Dann legt ihr die Garnelen längs auf ein Küchenpapier zum Trocknen. Sie sollten zum weiteren Verarbeiten schön trocken sein. Wenn sie sich nicht längs legen lassen, könnt ihr den Bauch vorsichtig etwas einschneiden und sie dann längs legen. So lasst ihr sie etwa 10 Minuten liegen. Tupft die Garnelen mit einem Küchenpapier trocken.

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Nun braucht ihr drei tiefe Teller oder Schüsseln. Gebt in die Teller einmal Mehl, Eier und in den letzten Teller das Panko. Jetzt wendet ihr die Garnelen erst in  Mehl, dann in Ei und zuletzt im Panko. Wer eine besonders dicke Schicht Paniermehl haben möchtet wendet die Garnele nochmals in Ei und Panko. 🙂

Anschließend erhitzt ihr in einem Topf das Öl und testet mit einem Zahnstocher ob das Öl heiß genug ist. Steigen Blasen am Zahnstocher auf hat es die richtige Temperatur. Nun könnt ihr die Ebi Fry einzeln ausbacken bis sie goldbraun sind. Lasst die Ebi Fry auf einem Küchenpapier abtropfen. Sie sollten schön knusprig sein und nicht vor Fett triefen.

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Dazu passt entweder Tonkatsu Sauce oder Tartar Sauce aus Eiern. Für die Tartar Sauce kocht ihr zwei Eier hart und zerdrückt diese in einer Schüssel. Schneidet 5 Cornichons und eine viertel Zwiebel in kleine Würfel. Gebt diese zusammen mit etwas Salz, Pfeffer und 4 TL Mayonnaise (z. B. von Kewpie) hinzu und vermengt alles gut. Optional könnt ihr noch etwas Zitronensaft und Petersilie hinzugeben.

Serviert die Ebi Fry wenn sie noch heiß sind mit der Sauce, etwas Reis und einem Salat. Auch als Topping für Suppen (Ramen) und kalte Nudeln (Zaru Soba) eignen sich Ebi Fry ausgezeichnet. Am nächsten Tag könnt ihr sie für Bento verwenden und auch kalt essen. Wenn ihr sie aufwärmen wollt, erwärmt sie am besten im Backofen und nicht in der Mikrowelle. So bleiben sie schön knusprig. 

Sarah

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