Dora­ya­ki どら焼き

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Dora­ya­ki sind süße Pfann­ku­chen mit Anko Fül­lung (Boh­nen­mus) und gehö­ren zu mei­nen Lieb­lings­nach­spei­sen. Im Som­mer kann man auch Erd­bee­ren und Sah­ne als Fül­lung neh­men. Matcha But­ter passt auch her­vor­ra­gend als Fül­lung.

Zuta­ten für 2 Per­so­nen:

  • 100 g Haku­ri­ki-ko (glu­tenar­mes Wei­zen­mehl)
  • 90g Ei-Flüs­sig­keit
  • 90g (Joha­ku­tou) Zucker
  • 20g Honig (ca. 1 Ess­löf­fel)
  • 2g Natron (Back­so­da)
  • 40ml Was­ser
  • 180g Tsubu-an
  • Öl zum Bra­ten

Als ers­tes ver­quirlt man die Eier in einer Schüs­sel. Danach gibt man den Zucker hin­zu. Statt des Joha­k­ou­tu Zuckers kann man auch nor­ma­len Zucker benutz­ten plus 1 TL Was­ser. Dann gibt man den Honig hin­zu.

Das Natron in 40ml Was­ser auf­lö­sen las­sen und eben­falls in die Schüs­sel geben. Bit­te kein Back­pul­ver neh­men, das ist nicht das glei­che. Danach gibt man das Haku­ri­ki-ko (glu­tenar­mes Wei­zen­mehl) hin­zu. Ama­to hat mir den Tipp gege­ben falls ihr die­ses spe­zi­el­le Mehl nicht habt könnt ihr auch die Hälf­te Wei­zen­mehl Typ 405 und die ande­re Hälf­te Stär­ke benutz­ten.

Nun ver­rührt man alles, aber nicht zu inten­siv da sonst der Teig zu zäh wird. Den Teig bedeckt man mit Folie und lässt ihn ca. 20–30 Minu­ten im Kühl­schrank ruhen.

Die Kon­sis­tenz des Teigs soll­te nun zäh flie­ßend sein. Nun die Heiz­plat­te erhit­zen (ich habe es in einer Pfan­ne gemacht es hat auch funk­tio­niert, aber tra­di­tio­nell macht man Dora­ya­ki auf einer Heiz­plat­te). Mit einer Schöpf­kel­le oder einem Ess­löf­fel eine Por­ti­on Teig gleich­mä­ßig auf die Plat­te geben.

Tipp: Wenn ihr eine klei­ne Pfan­ne habt könnt ihr sie per­fekt für Dora­ya­ki benut­zen. Manch­mal läuft der Teig näm­lich nicht gleich­mä­ßig rund aus. In der klei­nen Pfan­ne hat das Dora­ya­ki schon eine run­de Form. Ich habe übri­gens noch etwas Matcha in den Teig gege­ben, des­we­gen sieht er so grün aus.

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Wenn der Teig Bla­sen bil­det, wird er gewen­det. Gut klappt das Wen­den mit der Hil­fe eines Tee­löf­fels. Die Rück­sei­te wird nur kurz geba­cken bis sie gold-braun ist.

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Danach belegt ihr sie nach Wahl mit Anko, Schlag­sah­ne, Matcha-But­ter oder Erd­bee­ren.

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So soll­ten eure Dora­ya­ki aus­se­hen. Der Teig soll­te schön luf­tig locker sein. Ein Tipp von Token: Auf das Tsubu-An noch einen Klecks Schlag­sah­ne geben. 😉 Das Rezept habe ich bei Ama­to von Waga­shi Mani­ac.

Links seht ihr das Matcha-Dora­ya­ki mit Erd­bee­ren und Tsubu-An und rechts klas­sisch nur mit Tsubu-An. Zu Dora­ya­ki passt übri­gens per­fekt grü­nem Tee. Dora­ya­ki las­sen sich gut ohne Fül­lung ein­frie­ren und bei Bedarf auf­tau­en und befül­len.

Sarah

9 Gedanken zu „Dora­ya­ki どら焼き

  1. Token sagt:

    Oh die sehen aber lecker aus! (Auch wenn etwas dun­kel?) Bis jetzt habe ich nur das Rezept von Coo­king with dog gemacht. Das war auch lecker. Wer­de mal sehen, ob ich mal Ama­tos Rezept irgend­wann machen wer­de 🙂

    Und wie hat das mit Sah­ne geschmeckt? ^^

  2. dilysia sagt:

    die schau­en echt rich­tig gut aus (°__°)
    Da konn­te sich wohl jemand nicht für ne fül­lung ent­schei­den 😛

    muss man da bestimm­te stär­ke neh­men oder ist das dann egal?

  3. Sarah sagt:

    @Token, ja sie sind etwas dun­kel gewor­den, aber sie haben trotz­dem sehr lecker geschmeckt! Ich bin mit Ama­tos Rezept sehr zufrie­den, es ist etwas auf­we­ni­ger, aber es lohnt sich! Mit Sah­ne hat das Tsubu-An übri­gens sehr lecker geschmeckt!

    @dilysia, dan­ke! Ich woll­te bei­de Fül­lun­gen mal aus­pro­bie­ren. (^_^) Ich fin­de es sieht auch schö­ner aus mit den bei­den Far­ben.
    Ich habe ganz nor­ma­le Kar­tof­fel­stär­ke benutzt. Es gibt noch Stär­ke die du in Asia Märk­ten kau­fen kannst, wahr­schein­lich japa­ni­sche. Ich weiß aber nicht ob das bes­ser ist? So hat es auch ganz gut funk­tio­niert. Viel­leicht hat Ama­to ja einen Tipp? (^_^)

  4. Amatō sagt:

    Hal­lo Sarah,
    die Dora­ya­ki sind wirk­lich gut gewor­den, schön, dass sie geschmeckt haben.:-)
    Wegen zu dun­kel: das pas­siert mir lei­der auch oft, das liegt dar­an, dass die Hit­ze zu hoch war-lei­der ist das Gan­ze eine ziem­li­che Grat­wan­de­rung.
    Dreht man die Hit­ze run­ter, wer­den sie nicht gar und sind noch flüs­sig in der Mit­te, dann gibt es Pro­ble­me beim Umdre­hen.
    Bis sel­ber noch am aus­pro­bie­ren.
    (bin immer wie­der hin und weg, wie gut Dein Anko aus­sieht :-))

    Wg.Stärke, am bes­ten ist Wei­zen­stär­ke für geba­cke­ne Sachen.Die gibt es bei Real, heisst dort “Wei­ze­nin”. Die­se Stär­ke spielt auch noch bei Dan­go eine wich­ti­ge Rol­le, wie ich vo kur­zem her­aus­ge­fun­den habe.
    Stär­ke hält sich lan­ge, ich kau­fe mir immer meh­re­re Pak­cun­gen beim Real.Sonst, nor­ma­le Mais­stär­ke wäre auch in Ord­nung.

  5. Sarah sagt:

    Vie­len Dank für das Lob! Also zu flüs­sig sind sie bei mir noch nicht gewor­den, eher immer dunk­ler, aber lie­ber so als umge­kehrt!
    Das Anko ist mir komi­scher­wei­se beim aller­ers­ten Ver­such am bes­ten gelun­gen. Irgend­wie komm ich an das Ergeb­nis nicht mehr ran. ^^

  6. Ramona sagt:

    mal ne fra­ge ^^ ich hab grad vor­hin die dora­ya­ki gemacht (in der pfanne)…wie ich sie gewen­det habe sind sie nicht mehr rund gewesen..ich mei­ne sie sehen jetzt etwas komisch aus -.- schme­cken tun sie aber trotzdem!was kann ich tun damit sie schön rund wer­den?? ach­ja PS: mein teig war ein wenig gelb­li­cher als dei­ner

  7. Sarah sagt:

    Wenn du den Teig machst wie bei Ama­tos Rezept beschrie­ben soll­te eigent­lich nichts schief­ge­hen. Viel­leicht war dein Teig zu zäh­flüs­sig. Er muss schön geschmei­dig sein. Am bes­ten du benutzt eine Kel­le zum Por­tio­nie­ren und ver­suchst nicht Teig nach zu gie­ßen, son­dern mit einer Por­ti­on das Dora­ya­ki zu for­men. Dann wird er am gleich­mä­ßigs­ten. Ich hof­fe ich konn­te dir hel­fen.

  8. Ramona sagt:

    dan­ke für die ant­wort sarah! ich habe es heu­te wie­der pro­biert aber dies­mal war der Teig zu flüs­sig -.- ich gebs auf..wie bekommst du die Bent­os und die Gerich­te so gut hin?du hast mich echt beein­druckt und ich wer­de in den 2 wochen feri­en auf bent­os üben und mir mor­gen mei­ne ben­to box und zube­hör bestel­len 😀

  9. Sarah sagt:

    Übung macht den Meis­ter! Mei­ne ers­ten Pfann­ku­chen die ich gemacht habe (da war ich übri­gens genau­so alt wie du ^^) sind anfangs auch nichts gewor­den.

    Irgend­wann bekommst du ein Gefühl dafür wie dick der Teig sein muss oder wie viel du wür­zen musst. Es ist bes­ser wenn der Teig ein wenig dicker ist, mit Was­ser kannst du ihn immer noch ver­dün­nen (im Fall vom Dora­ya­ki-Teig). Wenn du es genau nach dem Rezept von Ama­to machst (am bes­ten mit Wei­zen­mehl und Stär­ke im Ver­hält­nis 1:1 ) dürfs­te nichts schief gehen. Hal­te dich so gut es geht an die Mess­an­ga­ben. Ich gebe zu das Dora­ya­ki nicht das ein­fachs­te Rezept ist, da man beim backen auf­pas­sen muss, dass der Teig nicht zu dun­kel geba­cken wird aber innen auch nicht mehr “roh” sein darf. Manch­mal hat man auch ein­fach Glück. Mein Anko z.B. gelingt mir oft recht gut, aber so per­fekt wie beim ers­ten Mal habe ich es nie wie­der hin­be­kom­men. Komisch nicht wahr?

    Zu dei­ner Ben­to Box habe ich dir schon eine Mail geschrie­ben. (^-^) Falls du noch Fra­gen hast meld dich ein­fach.

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