Doraemon Onigiri ドラえもん 御握り

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Diesmal gibt es ein Tutorial  für Onigiri mit Comicmotiven. Die Onigiri sind der japanischen Zeichentrickfigur Doraemon nachempfunden. Die Idee dazu, habe ich bei Anna the Red bekommen. Onigiris sind übrigens Reisbällchen mit verschiedenen Füllungen.

Für 5 Onigiri:

  • 1 Tasse japanischen Reis.
  • Hackfleisch (gemischt) oder Sojageschnetzeltes
  • Nori (Algen)
  • Salz, Pfeffer, Petersilie und Chiliwürze nach belieben
  • Karotte
  • Rettich

Als erstes kocht ihr den Reis. Hier findet ihr eine Anleitung wie ihr japanischen Reis kocht.

Das Hackfleisch/Sojageschnetzeltes würzt ihr mit Salz, Pfeffer und Chiliwürze. Bratet diese auf mittlerer Hitze mit Öl in einer Pfanne an. Das Soja müsst ihr vorher noch 10 Minuten in Gemüsebrühe ziehen lassen. Dies wird die Füllung für die Onigiri.

Wenn der Reis und die Füllung abgekühlt sind nehmt ihr 4-5 EL Reis. Legt diese wie einen Fladen auf Klarsichtfolie. Legt in Mitte 2-3 EL der Füllung und  schließt den Reis zu einer Kugel. Beim formen könnt ihr eine Klarsichtfolie zur Hilfe nehmen.

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Mit etwas Wasser wickelt ihr nun das Nori um den Reisball. Spart dabei eine Seite aus. Diese wird am Ende das Gesicht darstellen.

Als nächstes schneidet ihr aus dem Nori die Details wie Barthaare und Mund des Doraemons aus. Die Augen habe ich aus Rettich gemacht. Die Nase besteht aus einem Stückchen Karotte. Für den Rettich und die Karotte habe ich Plätzchenformer zum Ausstechen zur Hilfe genommen.

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Setzt den Rettich, das Nori und das Karottenstück auf den Reis. Falls das Onigiri noch in eine Bento Box soll oder erst am nächsten Tag verzehrt werden soll, kann man die Onigiris einfach in Klarsichtfolie wickeln, so bleibt auch das Gesicht von Doraemon auch erhalten.

Sarah

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7 Gedanken zu „Doraemon Onigiri ドラえもん 御握り

  1. Julia sagt:
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    Hehe, echt toll 🙂
    Ich hatte mal onigiri gemacht und die mitgenommen. Leider zug sich der Nori-Geschmack durch die ganzen Onigiris und war schon recht penetrant.
    Vielleicht weißt du ja wo mein Fehler war:
    Erst dran machen, wenn man es isst?
    Minderwertige Noriblätter gekauft?
    .. oder ist das normal und man ist an den Geschmack nicht gewöhnt? Eigentlich mag ich Noriblätter und Seetang in Suppen sehr gerne ..

  2. Token sagt:
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    Einige Leute nehmen das Nori in der Tat extra mit und wickeln es erst danach an das Onigiri, damit es knusprig bleibt. Anderen ist es wiederrum egal (ich mag beides ^^) Es kann auch sein, dass das Nori nicht ganz so gute Qualität hat. Jedenfalls sollte es nicht mehr riechen, wie bei Sushi…

    Doraemon ist eine Roboterkatze, die mit allerlei Erfindungen aufwarten kann und somit seinen Besitzer (Nobita, ein fauler und etwas dämlicher Junge) in ganz lustige Situationen, Reisen und Abenteuer schickt. Die Nebencharaktere wie seine Freunde, Feinde, Eltern, Lehrer und co. haben auch oft so ihre Macken und machen das ganze echt amüsant zum lesen! Prinzip ist ähnlich wie die Serie „Helfende Elfen mit Comso und Wanda“, nur auf Japanisch ^^ Ich habe das als Kind verschlungen. Meine Cousinen hatten wirklich BERGE davon zu Hause und ich durfte mitlesen *ggg* Die Serie ist wirklich uralt, aber die ganzen Erfindungen sind oftmals so genial, Fantasie muss man haben um sich lauter solcher Sachen auszudenken!

  3. Token sagt:
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    Und natürlich finde ich deine Onigiri echt genial Sarah! ^_^b Ich wünschte ich hätte auch Zeit für sowas *hust*

  4. Sarah sagt:
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    @Hexe, siehe Kommentar Token (^.^)7

    @Julia, also wenn du das Nori kurz vor den Verzehr um das Onigiri wickelst wäre das auf jeden Fall eine Lösung, dann bleibt es wie Token schon gesagt hat schön knusprig. Ich hatte bis jetzt keine Probleme mit Nori was über Nacht um Onigiris gewickelt war, vielleicht liegt es wirklich an der Sorte, aber da kenn ich mich weniger aus.

    @Token, wow was du alles über Doraemon weißt X-D hätte ich nicht besser erklären können bzw. hab eich ehrlich gesagt bis jetzt nur das Intro der Serie gesehen aber noch nie die Serie selber. *gg*

  5. Token sagt:
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    Doreamon ist in Asien bei vielen Kult, bedingt durch die Einflüsse davon in der Kindheit (ähnlich wie hier Mickey Maus). Die Geschichten waren alle mit pädagogischem Hintergrund und immer witzig. Die TV-Serie habe ich nie gesehen, aber die Comics habe ich früher mal gelesen, aber längst nicht alle. Im Original gibt es 35 Sammelbänder. Was ich immer interessant fand waren die Erfindungen, die ziemlich gut durchdacht sind, da werden dann immer die Folgen aufgezeigt, dass es dann doch nicht so toll ist. Die Roboterkatze selbst wurde vom Ur-ur-ur-Enkel der Hauptfigur (also der Junge) aus dem 22.Jahrhundert in die Vergangenheit geschickt um ihn vor schlimmen Sachen (= ofmals seine eigene Dämlichkeit) zu schützen, um damit die Zukunft in eine gute Richtung zu lenken. Das ist halt irgendwie auch typisch japanisch, weil die sich immer solche Sachen wie Erfindungen, Science Fiction und Roboter ausdenken 🙂

    Ich hab das schon lange nicht mehr gelesen… weiß gar nicht, ob es die in Deutschland gibt…

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