Chi­ra­shi Sushi 散らし寿司

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Chi­ra­shi Sushi bedeu­tet “Streu-Sushi”, da die Zuta­ten auf den Reis gege­ben wer­den. Es ist ein belieb­tes Gericht zum japa­ni­schen Hina Mats­u­ri (Pup­pen Fest oder Mäd­chen Fest) in Japan, das jedes Jahr am 3. März gefei­ert wird. In die­sem Rezept habe ich den Reis zu einem Qua­der geformt und mit Lachs gefüllt. Man kann Chi­ra­shi Sushi aber auch in einer Scha­le ser­vie­ren und die Zuta­ten dar­über “streu­en”.

Für 2 Por­tio­nen:

  • 1 Tas­se japa­ni­schen Reis (ca. 300g)
  • Reis­essig
  • Zucker
  • Salz
  • Gur­ke
  • 2 Eier (M)
  • Räu­cher­lachs
  • Fisch­rog­gen vom Lachs
  • optio­nal etwas Aono­ri

Als ers­tes kocht ihr den Reis. Hier fin­det ihr eine Anlei­tung wie man japa­ni­schen Reis kocht.

Wäh­rend der Reis abkühlt kann man schon ein­mal den Reis­essig anrüh­ren. Pro Tas­se Reis nimmt man 5 EL Reis­essig und gibt 1 TL Salz und 2 TL Zucker dazu und ver­rührt dies bis die Zuta­ten sich auf­ge­löst haben. Den Reis­essig gibt man nun über den noch war­men Reis und ver­mengt ihn mit einem Holz­löf­fel (Shamo­ji).

Ver­quirlt nun die 2 Eier gut mit­ein­an­der und bra­tet auf mitt­le­rer Hit­ze in einer beschich­te­ten Pfan­ne ein dün­nes Ome­lette. Lasst es abküh­len und schnei­det das Ome­lette in fei­ne Strei­fen. Die­se sind spä­ter das Top­ping für das Sushi. Schnei­det nun den Räu­cher­lachs und die Gur­ke in fei­ne Strei­fen und legt alles bei­sei­te.

Nun braucht ihr eine qua­dra­ti­sche Form z. B. eine Früh­stücks­box. Legt sie mit Frisch­hal­te­fo­lie aus und gebt etwas Reis hin­ein. Drückt ihn gut mit einem Löf­fel fest. Dar­auf gebt ihr nun etwas Aono­ri und klein­ge­schnit­te­nen Räu­cher­lachs. Gebt nicht zuviel Lachs dar­auf, sonst wird der Reis beim Ser­vie­ren aus­ein­an­der fal­len. Gebt nun eine zwei­te Schicht Reis dar­über und drückt die­se eben­falls mit einem Löf­fel gut fest.

Nehmt den Reis nun mit Hil­fe der Frisch­hal­te­fo­lie aus der Box und gebt den Qua­der vor­sich­tig auf einen Tel­ler. Belegt nun euer Chi­ra­shi Sushi mit Gur­ke, den Räu­cher­lachs-Strei­fen, dem Ome­lette und zuletzt mit dem Fisch­rog­gen.

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Ser­viert das Sushi mit Gari, Was­a­bi und Soja­sauce. Ich ver­wen­de mitt­ler­wei­le am liebs­ten das Was­a­bi der Mar­ke Arche. Die­se ist sehr mild und aro­ma­tisch. Mein Reis­essig ist aus dem Asia­markt von der Mar­ke Miz­kan. Zum Sushi passt übri­gens eine Miso­sup­pe sehr gut. Dazu trinkt man am (japa­ni­sches) Bier oder grü­nen Tee. 

Ihr könnt natür­lich auch ande­re Zuta­ten für Chi­ra­shi Sushi ver­wen­den wie z. B. Avo­ca­do, Shrimps oder Thun­fisch. Das Gericht eig­net sich super, wenn es mal schnell gehen muss, da man das Sushi nicht rol­len muss und die Zuta­ten nur klein geschnit­ten und über den Reis gege­ben wer­den kön­nen.

Sarah

2 Gedanken zu „Chi­ra­shi Sushi 散らし寿司

  1. Danii sagt:

    Mmmmmm das sieht ja wirk­lich appe­tit­lich aus, da tropft mir gleich der Zahn. Ich muss unbe­dingt mal wie­der mal wie­der Sushi zube­rei­ten.
    Lie­be Grü­ße Danii

  2. Sarah sagt:

    Dan­ke Danii! Das Sushi geht auch viel schnel­ler zuzu­be­rei­ten als das geroll­te Sushi Maki. Es ist eine gute Alter­na­ti­ve wenn man zu faul ist lan­ge in der Küche zu ste­hen, oder wenn man vie­le Gäs­te beko­chen will. 🙂

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