Calpis/Calpico (selbst­ge­macht) カルピス


Die­sen Som­mer war mein Lieb­lings­ge­tränk selbst­ge­mach­tes Cal­pi­co oder auch Cal­pis genannt. Vie­le ken­nen das Soft­ge­tränk viel­leicht aus Asi­a­lä­den. Es ist eine Limo­na­de auf Milch­ba­sis, ähn­lich wie Yakult nur erfri­schen­der. Hier habe ich bereits Cal­pis Sirup zum sel­ber mischen getes­tet.

Ich muss aber zuge­ben, dass das selbst­ge­mach­te Cal­pis bes­ser schmeckt. Man kann es dem eige­nen Geschmack anpas­sen und es ist sehr ein­fach her­zu­stel­len. Das Rezept habe ich bei Token gefun­den. Neben dem klas­si­schen Vari­an­te habe ich auch ein paar Varia­tio­nen z. B. mit Limet­te, Bee­ren und Melo­ne aus­pro­biert.

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Castella/Kasutera カステラ

Cas­tel­la ist ein fluffi­ger Kuchen aus Eiern, Mehl und Zucker. Oft wird noch etwas Honig dazu gege­ben. Er schmeckt ähn­lich wie der Teig, den man bei Dora­ya­ki ver­wen­det.  Ursprüng­lich kommt Cas­tel­la übri­gens aus Por­tu­gal. Als die Por­tu­gie­sen im 16. Jahr­hun­dert Japan bereis­ten, brach­ten sie neue Waren mit. Dar­un­ter waren unter ande­rem Feu­er­waf­fen, Tabak und Cas­tel­la. Da sich der Kuchen lan­ge hält, war er für län­ge­re Rei­sen gut geeig­net. Mitt­ler­wei­le gibt es vie­le Varia­tio­nen die­ses Kuchens. Vor allem in Naga­sa­ki ist Cas­tel­la eine Spe­zia­li­tät.

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Mizu Shin­gen Mochi — Rain­drop Cake

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Viel­leicht habt ihr in letz­ter Zeit auch den Hype um den “Rain­drop Cake” in den sozia­len Medi­en mit­be­kom­men. Ich hat­te mir für die­ses Jahr ohne­hin vor­ge­nom­men, dass ich die­ses Rezept ein­mal aus­pro­bie­re. Daher fand ich es inter­es­sant, dass die­ser “Kuchen” jetzt in den USA und Deutsch­land an Bekannt­heit zuge­nom­men hat.

Die­ser “Kuchen” sieht aus wie ein Regen­trop­fen und besteht aus Was­ser, Zucker und Agar Agar (pflanz­li­cher Gel­an­ti­ne) und ist somit vegan. In der japa­ni­schen Vari­an­te wird er ger­ne mit Kuro­mit­su und Kina­ko geges­sen. Kina­ko ist ein Mehl aus Soja­boh­nen, dass leicht nach Erd­nüs­sen schmeckt. Und Kuro­mit­su ist einen Sirup aus Voll­rohr­zu­cker.  Ich mag lei­der kein Kina­ko, daher habe  ich mei­nen Rain­drop Cake mit Früch­ten ser­viert.

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Mugicha 麦茶

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Heu­te möch­te ich euch ein japanisch/koreanisches Getränk vor­stel­len. Mugicha (korea­nisch Bori­cha 보리차) ist ein Getränk aus gerös­te­ter, geschäl­ter Gers­te die mit hei­ßem Was­ser auf­ge­kocht wird. In Japan und Korea ist Mugicha auf Eis im Som­mer sehr beliebt! Ich mag den leicht süß/herben Gers­ten­ge­schmack und habe einen güns­ti­gen Weg gefun­den Mugicha sel­ber her­zu­stel­len.

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Tofu Tira­mi­su とうふ ティラミス

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Tira­mi­su aus Tofu ist ein sehr leich­tes Des­sert, da es weni­ger Kalo­ri­en und Fett hat, als Mas­ca­po­ne Creme. Für die­ses Rezept wer­den außer­dem kei­ne Eier ver­wen­det, was im Som­mer recht prak­tisch ist um Samo­nel­len zu ver­mei­den. Die Sah­ne kann auch durch vega­ne Schlag­creme ersetzt wer­den. Dann hat man ein vega­nes, leich­tes Des­sert. Uns schmeckt die­ses Rezept bes­ser als das Ori­gi­nal mit Mas­ca­po­ne.

Wich­tig ist, dass man den wei­chen Sei­den­to­fu ver­wen­det und kei­nen fes­ten Tofu. Dann wird es schön cre­mig.

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Hana­mi Dan­go 花見団子

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Blüht bei euch auch gera­de die Kirsch­blü­te? In Japan ist das bestau­nen der Kirsch­blü­te (Hana­mi花見 — Blü­ten betrach­ten) ein gro­ßes Ereig­nis und wird mit Pick­nick und Sake gefei­ert. Ger­ne wer­den auch die­se klei­nen Reis­ku­chen am Spieß geges­sen. Die Far­ben ste­hen für die ver­schie­de­nen Tei­le des Kirsch­bau­mes. Rosa steht für die Blü­ten, Weiß für die Zwei­ge und Grün für die Blät­ter.

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Kuro Mame ama-ni 黒豆

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Kuro Mame ama-ni (auch Kuro Mame kan­ro­ni genannt) sind süß ein­ge­leg­te schwar­ze Boh­nen. Die­se Boh­nen wer­den in vie­len japa­ni­schen Süß­spei­sen wie Mochi, Kuchen oder Kan­ten-Gelees ver­wen­den. Sie sind aber auch eine belieb­te Bei­la­ge z. B. beim Neu­jahrs­ben­to Ose­chi Ryo­ri. Die Her­stel­lung ist etwas zeit­in­te­siv (2 Tage Kochen), aber dafür hat man gleich einen Vor­rat für meh­re­re Mona­te.

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Shiru­ko 汁粉

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In der dunk­len Jah­res­zeit esse ich sehr ger­ne Shiru­ko oder auch Zen­sai genannt. Shiru­ko ist eine süße Sup­pe aus Anko mit gegrill­tem Mochi. Also eine süße Boh­nen­sup­pe mit Reis­ku­chen. Man kann sowohl Tsubu-An als auch Koshi-An ver­wen­den. Das Gericht schmeckt leicht süß und wird ger­ne als süße Zwi­schen­mahl­zeit nach­mit­tags oder abends zu einer Tas­se grü­nen Tee geges­sen. Nach Bedarf noch etwas auf­ge­brüh­ten Kaf­fee geben. Das gibt dem Gan­zem eine her­be Note. Wei­ter­le­sen