Bethmännchen

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Dies ist das Rezept für meine Lieblingsplätzchen, die ich seid drei Jahren jedes Jahr zu Weihnachten backe. Es sind kleine Kugeln aus Marzipanteig mit Mandelstiften. Ich liebe sie! 

Für ca. 14-18 Bethmännchen:

  • 100g Puderzucker
  • 170g gemahlene Mandeln
  • 200g Mehl
  • 2 Eiweiß von zwei Eiern (M)
  • 1 TL Speisestärke
  • 2 EL Butter (geklärt)
  • Mandelsplitter oder gehobelte Mandeln
  • 1-2 Eigelb

Siebt das Puderzucker durch ein Sieb und gebt es zusammen mit dem Mehl in eine große Rührschüssel. Gebt die gemahlenen Mandeln und die Speisestärke hinzu. Vermengt alles gut. Gebt nun die geklärte Butter und die zwei Eiweiße hinzu. Knetet alles mit der Hand gut durch. Am Anfang man die Flüssigkeit wenig erscheinen, der Teig wird aber nach und nach feuchter. Knetet so lange bis ein homogener Teig entsteht.

Zupft von dem Teig kleine Stücke ab und formt daraus Kugeln. Sie sollten etwas größer sein als Marzipan Kartoffeln. Platziert die Kugeln auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist.

Drückt nun in die Seiten der Kugeln jeweils 3 Mandelsplitter. Zuletzt bestreicht ihr die Kugeln mit Eigelb. Backt die Bethmännchen nun bei 170 Grad Umluft etwa 8-10 Minuten im Backofen.

Sie sollten nicht zu hart werden. Wenn Sie innen noch „roh“ sind, lasst sie noch 2-3 Minuten länger im Backofen.

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Bethmännchen haben ihren Ursprung übrigens in Frankfurt am Main. Sie wurden nach der Frankfurter Familie Bethmann benannt. Erfunden wurden, sollen sie aber angeblich von einem Pariser Konditor. Angeblich hat der Konditor für jeden seiner Söhne ein Mandelblättchen zur Verzierung verwendet. Als einer seiner vier Söhne verstarb, hat er daraufhin ein Mandelblättchen weggelassen.

Sarah

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