Ausflug nach Düsseldorf 2018

Nachdem wir letztes Jahr es wegen meiner Hochzeit und den Flitterwochen nicht nach Düsseldorf geschafft haben, sind Hexe und ich dieses Jahr sogar für 2 Tage an die Rheinmetropole gefahren. Ich war bereits 20102014 , 2015 und 2016 in Düsseldorf und doch habe ich, dass Gefühl, dass ich noch nicht fertig mit dieser Stadt bin. Es ist für mich schon fast ein festes Ritual geworden dort einmal im Jahr hin zu fahren. Wie ihr wieder merken werdet, steuern wir oft die gleichen Geschäfte bzw. Restaurants an und bestellen sogar die gleichen Speisen wir die Jahre davor. Tja, ich bin halt ein Gewohnheitstier. 

Unter anderem waren wir wieder in der Bäckerei Taka, Bakery my Heart, Naniwa, Café Cerisier, Kyoto, Café Pure Freude, Bookstore Takagi und Maruyasu. Darüber hinaus haben wir uns eine Übernachtung im Hotel Nikko gegönnt – wo Hexe eine kleine Überraschung für mich vorbereitet hatte. 

  

Im in der letzten Juliwoche setze ich mich in den Zug von Friedrichshafen nach Düsseldorf. Nach ca. 5 Stunden Fahrt (+ 1 Stunde Verspätung  ) gingen Hexe und ich erst einmal ins Cafe Cerisier. Da sich der „Jahrhundertsommer“ sich auch an diesem Tag von seiner gewohnten Seite zeigte, nämlich mit bis zu 34 Grad im Schatten, gönnten wir uns erst einmal einen Iced Coffee und einen selbst gemachten Eistee (mit Sirup zum selber süßen). Der Kaffee war komplett ohne Zucker und Eiscreme, was ich sehr erfrischend finde.

Ich bestellte dazu einen Chiffon Cake mit kandierten Yuzu Stückchen. Er war schön saftig und aromatisch.

Hexe gönnte sich das Maronentötchen auf das sie sich schon seit Tagen gefreut hat. 

Kurz bevor wir gegangen sind, wurde die Auslage wieder aufgefüllt. Als wir gekommen sind, war nur noch das Maronentörtchen und 2 Erdbeerchiffon da…

Im Hotel Nikko hatten wir ein Zimmer für uns beide reserviert. Dort angekommen, habe ich erst mal mein Gepäck verstaut. Hexe hatte derweil mein Bett „dekoriert“ …

… und zwar mit Geschenken von ihrer letzten Reise nach New York City! Ich war völlig baff! Vor allem die Süßigkeiten und das Plüsch Evoli haben es mir angetan. Der Schal ist allerdings ein Geschenk von einem Bekannten.  Die Bento Box habe ich Hexe vor vielen Jahren zum Geburtstag geschenkt. Nun bekomme ich sie im Rahmen einer Tauschaktion wieder zurück. Vielen Dank noch einmal liebe Hexe! *fest-drück* 

Alle Geschenke + Düsseldorf Ausbeute zeige ich euch wie gewohnt am Ende des Beitrags in ganzer Pracht. 

Unsere nächste Station ist der Geschenkartikel- und Haushaltswarenladen Kyoto.

Im Geschäft ist das fotografieren verboten, daher müsst ihr euch mit der Schaufensterauslage zufrieden geben. Im Laden selbst findet ihr japanisches Porzellan, Bücher, Yukata, Fächer, Bento Boxen, Glücksbringer und vieles mehr. Ich mag dieses Geschäft wirklich sehr!

Im Kyoto haben Hexe und ich das wichtigste Utensil des Tages gekauft. Einen Fächer! 

Neben dem Kyoto hat ein neuer Laden aufgemacht, den ich noch nicht kannte. Dort gibt es Matcha, sowie Zubehör, Geschirr und Süßigkeiten zu kaufen.

Das Sortiment ist sehr hochwertig.

Da ich zur Zeit nicht regelmäßig Matcha trinke, habe ich habe mich zumindest zu zwei Mini Dango mit Ankofüllung sowie Pflaumbonbons hinreißen lassen.  Beides schmeckte ganz okay. Frische Dangos sind natürlich besser, aber die Konsistenz war sehr zart.

Als nächstes gingen wir in das Geschäft Dabamdaboo, welches ebenfalls in der Immermannstraße liegt.

Neben Bambusprodukten, gibt es hier auch Bento Boxen, Teezubehör, Dekoration und Schmuck.

Teilweise kann man hier richtige Schnäppchen machen! Ich habe hier eine Chasentate (Porzellanständer für meinen Matchabesen) für nur 8 Euro gekauft.

Unsere nächste Station ist der Bookstore Takagi auf der gleichen Straßenseite.

Viele dürfte der Bookstore Tagaki bekannt sein, wenn ihr schon mal auf der Immermannstraße wart. Dort kann man nicht nur niedliche Büroartikel, Sticker und Mangas kaufen.

Es gibt eine große Auswahl an japanischen Magazinen, Lehr- und Sachbüchern.

Darüber hinaus gibt es auch eine kleine Ecke mit Bento Boxen und Zubehör

Im Dae Yang haben wir uns eine kleine Erfrischung geholt. Hexes Eistee (links) war allerdings mehr Sirup als Tee. 

Im Naniwa haben wir um ca. 18 Uhr sogar einen freien Platz direkt am Fenster bekommen. Für mich gab es kalten Mugicha (Gerstentee) und für Hexe ein Wasser.

Hexe bestellte ihre obligatorische vegetarische Nudelsuppe. Sie war sehr lecker mit viel, viel Gemüse und Brühe.

Normalerweise esse ich selten bis nie Fleisch. Aber in Düsseldorf habe ich immer meinen schwachen Moment – und zwar wenn es um Kaarage, also frittiertes Hühnchen geht. Da komme ich schwer dran vorbei. Das Kaarage gab es zusammen mit Reis, Salat und einem rießigen Klecks Mayo. Leider habe ich das Kimchi vermisse, welches ich ein paar Jahre zuvor dazu bekommen habe. Aber es war trotzdem sehr lecker.

Zum Abschluss des Tages gingen wir in den neuen Asiamarkt „Teins“, der gegenüber vom Bookstore Nippon liegt.

Der Supermarkt ist größer als das Dea Yang und die Auswahl internationaler. Teilweise findet man die gleichen Produkte hier günstiger als z. B. im Shochiku.

Es gibt neben Kühlregalen und Tiefkühlprodukten auch einen Bereich wo man frisch abgepackte Speisen kaufen kann und einen kleinen Asiaimbiß mit Sitzecke.

Den Abend haben wir dann gemütlich im Hotel Nikko ausklingen lassen. Dabei haben wir hinter dem Nachtisch einen Haarreif in Minniemouse Optik gefunden! 

Gefrühstückt haben wie übrigens nicht im Hotel, sondern bei der Bäckerei Taka. Wir haben nämlich schon sehnsüchtig nach Anpan, Kare Pan und Bread Roll geschmachtet. Leider war um kurz vor neun die Auswahl recht bescheiden. 

Hexe begnügte sich mit einem Choco Corno, Anpan mit roter Bohnenfüllung und das Gebäck rechts war glaube ich ein Castella. Allerdings war sie traurig, dass die Anpan mit Anko und Mochifüllung schon ausverkauft waren.

Von links nach rechts: Choco Corno, Würstchen im Schlafrock (mein schwacher Moment Moment Nr. 2) und ein Anpan mit Vanillecreme.

Ich bin kein Vanillefan, aber das Anpan war himmlisch. Das andere Gebäck wie zu erwarten auch. Ich liebe japanische Backwaren.  

Und weil die meisten Geschäfte noch geschlossen hatten, und wir noch etwas mitnehmen wollten gingen wir noch in die Bakery my Heart. Eigentlich hatte ich Bakery my Heart nicht so gut in Erinnerung. Die Auswahl fand ich damals nicht so pralle, aber ich muss meine Meinung nun revidieren. Die Auslagen waren komplett gefüllt.

Es gab einige Brötchen sogar warm und die Auswahl war groß: Yakosoba Pan, Takoyakipan, Melonpan, Choco Corno mit Matcha Creme

Es gab sogar einen gemütlichen Bereich zum hinsetzen. Das nächste Mal werden wir hier Frühstücken/Kaffeetrinken oder uns am besten gleich einschließen lassen

Worauf ich mich immer sehr freue sind Kare Pan (schwacher Moment Nr. 3). Der Aufwand Kare Pan selber zu machen ist nämlich sehr groß, daher kaufe ich sie immer wo es nur geht. Dieses ist sogar warm.

Nächste Anlaufstelle war das Muji. Falls ihr Muji nicht kennt: dort findet man viele nützliche Haushaltswaren und Kleidung ohne Markennamen. Das ist auch Konzept des Ladens. Praktische und minimalistische Produkte.

Der Aromadiffusor oben lässt sich mit vielen Düften füllen. Die Duftkerzen haben alle durchweg sehr gut gerochen. Sehr beruhigend und nicht künstlich oder aufdringlich.

Die Kleidung ist teilweise weit geschnitten. Es gibt Kleidung für Damen, Herren und Kinder. Die Materialien und Verarbeitung ist hochwertiger als z. B. bei H&M oder C&A. Das Sortiment beschränkt sich aber auf Basics die gut miteinander kombinierbar sind.

Viele Leute mögen die Schreibwaren von Muji. Die Blöcke sind schnörkellos und auf das wesentliche reduziert. Die Qualität ist sehr gut und die Produkte haben ihren eigenen Charme. Mir persönlich gefallen die radierbaren Gelstifte sehr gut. Man kann mit ihnen sogar sehr gut zeichnen.

Neben weißen Porzellan gibt es bei Muji auch japanisch typische Küchenutensilien wie Sojasaucenspender, Stäbchen und Reisschalen.

Wir haben auch eine Auswahl an verschiedenen Instant Currys sowie Süßigkeiten gefunden. Die Inhaltsstoffe waren sogar besser wie bei den Instantsorten aus dem Supermarkt – kein Hefeextrakt!

Unsere nächste Station war das Café Pure Freude in der Hohe Straße 19. Bereits zum Japantag 2014 war ich mit meinem Mann dort gewesen und es hat uns sehr gut gefallen.

Es ist nicht so, dass wir eben erst gefrühstückt hätten, aber wer kann bei diesen Kunstwerken schon widerstehen?

  

Wir waren vor allem auf die Macaron scharf. Davon gab es auch auch eine wirklich große Auswahl wie ihr seht.

Wir setzten uns in den gemütlichen Hinterhof und genossen unsere Ausbeute. Hexe hatte die Geschmacksrichtung Haselnuss und Minze. Wobei Minze sehr intensiv geschmeckt hat – fast wie ein Mentos.

Ich hatte Yuzu und Heidelbeer-Veilchen. Das Veilchen habe ich nur ganz dezent bis gar nicht rausgeschmeckt. Die Macaron waren die besten die ich je gegessen habe. Eine tolle Konsistenz.

 

Der Hinterhof ist übrigens sehr schön begrünt. Dort lässt es sich gut aushalten. Hier der Durchgang zum Hof, der auch seinen Charme hat, wie ich finde.

Von einem Essen zum nächsten! Wieder zurück in der Immermannstraße waren wir im Maruyasu Mittagessen. Bei mir gab es Misosuppe mit Zwiebeln, sowie Süßkartoffelkorokke, Ebi Fry, Nigirisushi mit Daikonkresse, Spargel,  Maki Spinat und Sesamsauce und Tomate und Gurke. Letztere Kombi hat mir erstaunlich gut geschmeckt. Die Süßkartoffelkorokke kann ich euch auch wärmstens empfehlen. 

Hexe hatte Avocadomaki sowie Rucola und Sesam und Nigiri mit Spargel und Zuckerschote.

Zum Abschluss gingen wir ins Shochiku und Dae Yang zum Einkaufen. Dort bestelle ich auch oft online, aber im Laden gibt es viele Produkte die online nicht angeboten werden.

Es gibt in beiden Läden auch eine Auslage mit frischen Lebensmitteln, Bento und Onigiri.

Noch eine kleine Abkühlung für Zwischendurch: Mochi Ice Cream

Danach traten Hexe und ich auch schon die Rückreise an. Die 24 Stunden in D-Dorf vergingen wie im Flug.

Die Rückfahrt hat dafür gefühlt Jahre gedauert. Ich kam mit 4 Stunden Verspätung um viertel vor Eins in der Nacht in Friedrichshafen an. Die Klimaanlage ist im Zug ausgefallen und mein Anschlusszug hatte 80 Minuten Verspätung. Es war ein langer Abend wir viele Reisende und ich war froh, als ich zu Hause ankam.

Hier noch mal meine Düsseldorf Ausbeute für euch.  Die Süßigkeiten und das Plüsch-Evoli sind wie schon erwähnt aus New York. Den Schal hat ein Bekannter aus Japan mitgebracht und der Daruma ist von Hexe selbst gemacht.

Die Süße Ausbeute von links nach rechts: Dorayaki klassik, Dorayaki mit Sahne, Adzuki Bohnen und Schokokekse mit Mummin Motiv.

Von links: Wasabi, Reisessig, Soba und Ramen Nudeln sowie Nori Algen.

Meine Muji Ausbeute: Ein Notizbuch, Mininotizbuch und Instant Curry Masala.

Dies ist eine Chasentate, also ein Halter für meinen Bambusbesen den man zum Aufschlagen für Matcha benutzt. Er war für 8 Euro ein wahres Schnäppchen.

Kein Düsseldorf-Trip ohne Pocky und Kitkat! Diese zwei Sorten kenne ich nämlich noch nicht: Choco Banana und Kit Kat Ruby. Ich stelle sie wie gewohnt in einem separatem Beitrag (Stichwort: nächste Süßigkeiten Haul) vor.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen. Wart ihr schon mal in Düsseldorf bzw. in den Läden und Restaurants in der Immermannstraße? Oder habt ihr vielleicht sogar einen Geheimtipp wo wir das nächste mal hingehen sollen? Ich freue mich auf euer Feedback. 

Sarah

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3 Gedanken zu „Ausflug nach Düsseldorf 2018

  1. Die Böse Hexe des Westens sagt:

    Eigentlich bestanden die ganzen zwei Tage nur aus schwachen Momenten 😉
    Jetzt merkt man erst so richtig, wie viel wir da gemacht haben…! Dabei ging alles so schnell ^^
    An das Maronentörtchen muss ich immer mal wieder denken, hachz…

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