Aus­flug nach Düs­sel­dorf 2015

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Die Hexe und ich waren wie­der in Düs­sel­dorf! Man kann hier schon von einer jähr­li­chen Tra­di­ti­on spre­chen (ich habe die Bei­trä­ge jetzt nach Jah­res­zah­len umbe­nannt). Auf den Japan­tag gehe ich näm­lich nicht mehr, da es mir die letz­ten Jah­re dort zu voll gewor­den ist Wer Inter­es­se hat, für den sind hier mei­ne Erfah­rungs­be­rich­te vom Japan­tag 2013 und 2014. Wer in Ruhe lecker japa­nisch Essen gehen will und ein­fach nur durch die Geschäf­te an der Immer­man­stra­ße und durch Düs­sel­dorfs Alt­stadt bum­meln will, der soll­te außer­halb des Japan­tags anrei­sen.

Ich habe wie­der Fleisch geges­sen. Viel zu viel mei­ner Ansicht nach. Die Gyo­za haben Hexe und ich uns geteilt. Lei­der bekom­me ich Gyo­za nie so gut hin wie beim Nani­wa, wo Hexe und ich dies­mal wie­der essen waren. Das Nani­wa ist ein Nudel­sup­pen-Restau­rant in dem es auch lecke­re Bei­la­gen gibt. Wir waren an einem Sams­tag kurz vor der Öff­nung des Restau­rants da und muss­ten wie­der mit ca. 10 Leu­ten anste­hen. Die Düs­sel­dor­fer wis­sen halt was schmeckt. 

Ich hat­te zum trin­ken einen dunk­len Wei­zen­tee (Mugicha) eis­ge­kühlt. Er war sehr lecker. Kau­fen kann man ihn auch im Inter­net oder bei Dae Yang und Shoch­i­ku.

Als Vor­spei­se hat­te ich wie­der Hähn­chen Kar­aa­ge. Wenn ich bei Fleisch schwach wer­de dann ist es vor allem bei Sala­mi und Hähn­chen Kar­aa­ge. Vor allem mit schar­fem Kim­chi und Salat esse Kar­aa­ge es sehr ger­ne.

Auf dem ers­ten Foto in die­sem Bei­trag seht ihr eine Gemü­se­sup­pe mit Ramen. Ich hat­te mei­ne Sup­pe mit Cha­su also ganz klas­sisch mit mari­nier­tem Schwei­ne­bauch. Ich sag es ja, in Düs­sel­dorf hau ich immer rein was Fleisch betrifft. Ich muss aller­dings sagen, dass ich die Sup­pen dies­mal zu stark gewürzt fand, schon fast sal­zig. Hexe fand es aber sehr lecker. Viel­leicht liegt es dar­an, dass ich in letz­ter Zeit kaum mit Salz gewürzt habe?

Vor­her waren wir wie­der bei der Bäcke­rei Taka. Dies­mal habe ich Mit­a­ra­shi Dan­go gekauft. Sie waren gut, aber selbst­ge­macht haben mir mei­ne Mit­a­ra­shi Dan­go bes­ser geschmeckt.

Ich fand es inter­es­sant, sie ein­mal woan­ders zu essen um zu erfah­ren wie sie jemand anders zube­rei­tet. Ich koche bzw. backe ja vie­le japa­ni­sche Gerich­te, die ich zuvor nie­mals geges­sen habe und kann daher nur erah­nen ob ich sie kor­rekt zube­rei­tet habe. Vie­le Rezep­te pas­se ich daher mei­nem per­sön­li­chen Geschmack an. Und wenn ich sie für gut befin­de, tei­le ich sie mit euch auf die­sem Blog.

Außer­dem kauf­ten wir uns Kare Pan mit Cur­ry­fül­lung und  Cas­tel­la mit Vanil­le­creme. Das Cas­tel­la hat mir per­sön­lich bes­ser geschmeckt als die Melon Pans die ich letz­tes Jahr dort pro­biert hat­te. Ich fin­de Melon Pan ein­fach zu tro­cken. Das Cas­tel­la war saf­ti­ger. Das Kare Pan war schön wür­zig und fet­tig.

Nach dem Nani­wa ging es wie­der ins Bub­b­le Tea Café. Hexe hat­te Schwar­zen Tee mit Man­go-Sirup und Lit­schi Pop­ping Boba und ich einen Matcha Lat­te mit Tapio­ka Per­len. Der Matcha Lat­te war köst­lich und Hexe Bub­b­le Tea eben­falls. Als wäre der Lat­te nicht schon mäch­tig genug, habe ich mir noch Mochi-Eis gegönnt: Man­go, Scho­ko und Matcha. Das Scho­ko-Mochi war ein Traum!  

Auf der Immer­man­stra­ße sel­ber gab es einen Stra­ßen­ver­kauf mit Kaki­go­ri. Kaki­go­ri ist Shaved Ice mit Sirup. Sehr sim­pel, aber lecker und erfri­schend. Hexe hat­te Pfir­sich-Sirup und ich Erd­beer mit Milch­mäd­chen.

Hexe fand Kaki­go­ri so toll, dass wir im Dae Yang gleich nach einer Kaki­go­ri Maschi­ne gefragt haben. Lei­der waren schon alle Maschi­nen aus­ver­kauft. Bei Ama­zon gibt es aber noch wel­che zu erste­hen. In den Fil­men die Gei­sha und Mega­ne sieht man wie alte tra­di­tio­nel­le Kaki­go­ri Maschi­nen aus­se­hen. Beliebt ist Kaki­go­ri auch mit Matcha Geschmack und Azu­ki Boh­nen.

Zum Abschluss roll­ten wir uns noch ins Maru­yasu um fein Sushi zu essen. Es gab Jakobs­mu­schel, Makre­le und Thun­fisch. Dazu einen lecke­ren Algen­sa­lat. Hexe hat­te Spar­gel Nigi­ri und Zucker­scho­ten Nigi­ri und Avo­ca­do- und Ruco­la Maki.

Im Dae Yang und Shoch­i­ku habe ich auch noch ein paar Klei­nig­kei­ten gekauft. Von der Mar­ke Yama­mo­toy­a­ma habe ich mir Gen­mai-cha gekauft. Es ist Tee mit gerös­te­tem Reis. Mir hat er sehr gut geschmeckt. Schön herb.

Des wei­te­ren habe ich mir Sweet Saku­ra Tea gekauft. Dies sind in Alko­hol ein­ge­leg­te Kirsch­blü­ten. Ich habe sie mit Was­ser auf­ge­gos­sen wie Tee getrun­ken. Es schmeckt sehr sehr leicht nach Kirsch­blü­te. Ich fin­de man schmeckt den Alko­hol zu sehr her­aus. Irgend­wie habe ich mir geschmack­lich mehr erwar­tet. Habt ihr schon­mal den Tee pro­biert?

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Neben Yuzu Soba die ich hier schon mal gekocht habe, habe ich Saku­ra Soba gekauft. ich bin gespannt wie sie schme­cken. Yuzu ist eine japa­ni­sche Zitrus­frucht und Saku­ra Kirsch­blü­te. Die Yuzu Nudeln schme­cken und rie­chen sogar nach Zitro­ne. Mhmmm, lecker!

Ich habe mir eine Packung Mochi-ko (Mehl für Reis­ku­chen) für Mochi Rezep­te gegönnt. Ich freue mich schon die nächs­ten Mochi Rezep­te damit aus­zu­pro­bie­ren!

Es hat sich wie jedes Jahr gelohnt, wie­der nach Düs­sel­dorf zu fah­ren. Ich freue mich jedes Mal wie ein klei­nes Kind, wenn wir dort hin­fah­ren. Es ist jedes Mal etwas beson­de­res. 

Sarah

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2 Gedanken zu „Aus­flug nach Düs­sel­dorf 2015

  1. Kaiona sagt:

    Wenn du weißt, dass du in Düs­sel­dorf bist, kann ich emp­feh­len mal bei Oki­nii einen Tisch zu reser­vie­ren. Ich per­sön­lich fin­de das Sushi da extrem lecker und die haben auch eine rie­sen Aus­wahl an Bei­la­gen. Und so viel Sushi zu essen wie ich möch­te, für einen Fest­preis, ist ja auch nicht das schlech­tes­te 😉

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