Rezept: Tangyuan mit Ahornsirup

Feb 27

Ich habe heute wieder einmal Tangyuan gemacht. Tangyuan sind kleine Klöße aus Reismehl mit süßer oder salziger Füllung. Man isst sie vor allem in China an Feiertagen. Sie werden mit Klebereismhel hergestellt. Man sollte Tangyuan immer frisch verzehren, da sie sich nicht Lagern lassen.

Ich dachte lange Zeit das Tangyuan Mochis seien. Das ist aber falsch. Amato von Wagashi Maniac hat mir erklärt, dass das Klebereismehl welches ich benutze (von cock) nur für Tangyuan ist. Für Mochis nimmt man Klebreismehl von shiratamako. Mochis dämpft man auch soviel ich weiß und die Tangyuan kocht man im Wasserbad, wie in diesem Rezept. Sie sind recht schnell zubereitet und schmecken sehr lecker und klebrig. Da ich ein großer Fan von Ahornsirup bin, habe ich eine eigene Kreation daraus gemacht.

Für eine Portion ( 5 Tangyuan) braucht ihr:

  • 5 EL Klebereismehl
  • 2 EL Zucker
  • Ahornsirup
  • schwarzer Sesam

Als erstes mischt ihr das Klebereismehl mit dem Zucker und 6-7 EL Wasser, müsst ihr ausprobieren. Der Teig sollte die Konsistenz eines Ohrläppchens haben. Gebt noch ein bisschen Klebereismehl zu dem Klebteig und wälzt ihn darin, damit er nicht mehr so klebt. Formt aus dem Teig fünf kleine Bällchen.

Bringt nun Wasser zum Kochen. Gebt die Bällchen dazu. Die Tangyuan sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen.

Nun gebt ihr die Tangyuan auf einen kleinen Teller. Gebt nach belieben Ahornsirup dazu und dekoriert ihn mit schwarzem Sesam.

Guten Appetit!

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10 Kommentare zu “Rezept: Tangyuan mit Ahornsirup”

  1. Anna sagt:

    wow, das foto is ja echt der hammer. das sieht sp professionell aus :)

  2. Sarah sagt:

    Vielen Dank! Ich bin auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Da die Mochis Tangyuan ja eine etwas eigenwillige Konsistenz haben, (klebrig, klebrig und nochmals klebrig!) habe ich versucht sie gut in Szene zu setzen.

  3. Token sagt:

    Das Foto ist wunderschön das mit den Rosen gefällt mir! :D

  4. Amatō sagt:

    Sarah, sind sie weich geblieben nach dem Abkühlen, oder fest geworden?

    Das “coole” bei “echten Mochi” ;-) ist, die bleiben auch noch 2-3 Tage ganz weich auch sogar im Kühlschrank.Deswegen sind sie am nächsten Tag fürs Bento super geeignet(oh man, muss endlich das Mochi Rezept aus Mehl reinstellen…)

    Dein Foto ist wirklich sehr schön, sind sie in Sirup?(weil sie so glänzen)

  5. Sarah sagt:

    Also so wirklich Zeit zum Abkühlen hab ich denen oft nicht gegeben, die waren einfach zu lecker (*^-^*) aber sie bleiben eine Zeit lang weich, wenn ich mich recht entsinne. Allerdings habe ich sie nie über Nacht gelagert, also weiß ich nicht wie die Konsistenz danach ist. Müsste ich mal ausprobieren.
    Das die Mochis weich bleiben hab ich gemerkt, tolle Sache! Ein Reilmehlrezept wäre natürlich nicht schlecht. ^^

    Ja, das ist der Sirup. ^^ Die Mochis hab ich leider nicht soooo gut in Szene gesetzt wie die Tangyuan- dabei waren sie viel aufweniger (>-<") Wenn ich noch mal Mochis mache, werde ich die wohl besser anrichten. Finde deine Fotos auch immer sehr gelungen, mit dem Besteck und den Floralen Elementen.

  6. Mimi sagt:

    Wenn ich den Blog hier so lese, bekomm ich richtig Hunger…ist Tangyuan eigentlich Bento-tauglich, oder ist das zu klebrig? Sonst stapf ich bald mal in einen Asia-Laden hier in der Nähe und besorg mir alle Zutaten :)

  7. Sarah sagt:

    Das freut mich, dass dir die Rezepte gefallen. Tangyuan ist leider nicht wirklich Bento-tauglich, da man es frisch essen muss und weil sie zu klebrig sind. Eine Alternative wären Mochis, die man auch noch am nächsten Tag essen kann.

  8. uii :3 sagt:

    lecker! meine mutti macht sie immer mit braunen zucker :D

  9. Sarah sagt:

    Woher kennt deine Mutti denn Tangyuan? Dann ist sie ja sehr experimentierfreudig. (^.^) Wäre toll wenn meine Mutti auch mehr asiatisch kocht X-D aber sie kann an sich echt super kochen, besser als ich! (^.^)7 Mütter halt!

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