Die Tage habe ich zum ersten mal Mochis gemacht. Mochis sind gedämpfte, japanische Reiskuchen. Es gibt sie in zahlreichen Variationen und Füllungen. Im diesem Beitrag habe ich bereits berichtet, wie man die Füllung der Mochis macht. Welchen Klebereis und welche Azukibohnen ich dafür verwendet habe könnt ihr hier nachlesen.

Das Rezept für Tsubu-An (Süße Bohnenpaste) sowie Kinako Bota Mochi und Bota Mochi stammt von Amato von Wagashi Maniac. Dort könnt ihr das Rezept auch noch mal genau nachlesen mit Mengenangaben. Hier eine kurze Anleitung.

Nach dem ich den Klebereis über Nacht habe einweichen lassen, sieht er nun so aus. Er lässt sich leicht zwischen zwei Fingern zerkrümeln. Nun gibt man das Mochigome in ein Tuch und klopf mehrmals kräftig mit einen Nudelholz (ich habe eine Flasche benutzt) darauf, bis alle Körner zerbröselt sind.

Jetzt bringt man einen Dämpfer zum kochen (ich habe einen Bambus Dampfkörbchen benutzt, das hat auch funktioniert) und legt das Tuch mit dem Mochigome dort gleichmäßig aus. Der Reis wird nun eine halbe Stunde gedämpft.

In der Zeit stellt man das Zuckersirup für den Reis und die Hände her. Wenn der Reis fertig ist kommt er in den Topf mit dem Zuckersirup. Dort mengt man ihn noch mal durch damit sich alles verteilt. Nun legt man ein Tuch über den Topf und lässt den Reis noch mal 15 Minuten ziehen.

Nun ist der Klebereis fertig und man kann ihn auf ein Tablett legen zum auskühlen. Am besten das Tablett und die Hände mit dem Zuckersirup einpinseln, damit der Reis nicht klebt.

Nun zupft man sich kleine Bällchen ab. Für Kinako Bota Mochi macht man daraus flache Scheiben und setzt einen Klecks Tsubu-An darauf und legt den Klebereis um das Tsubu-An.

Dann wälzt man den Reiskuchen in Kinako. Fertig!

Für Bota Mochi zupft man sich auch Bällchen vom fertigen Mochigome ab, aber formt daraus keine Scheiben.

Für Bota Mochi zupft man sich auch Bällchen vom fertigen Mochigome ab, aber formt daraus keine Scheiben.

Ich hoffe ich konnte den ein oder anderen jetzt für Mochis begeistern. Die Zutaten hab ich um die Ecke im Asialaden erhalten und waren auch nicht teuer. Die Zubereitung von Tsubu-An ist zwar etwas zeitintensiv und auch die von dem Mochigome dauert etwas, aber es lohnt sich! Vielen Dank noch mal an Amato die dieses tolle Rezept und auch viele weitere leckere japanische Süßigkeiten kreiert. Ich kann ihre Seite wirklich empfehlen.