Grundrezept für Sushireis
Sushireis ist Rundkornreis ähnlich wie bei uns Milchreis und hat im Gegensatz zu den Langkornreissorten ein klebrige Konsistenz. Somit lässt er sich ideal mit Stäbchen essen oder zu Sushi oder Onigiri (Reisbällchen) weiterverarbeiten. Da die Zubereitung des Sushireises sich in vielen Punkten von der Zubereitung von Langkornreis unterscheidet möchte ich dies in diesem Beiträg näher erläutern.
Für zwei Personen braucht man:
- 1 Tasse Sushireis
Für zwei Personen braucht man eine Tasse Sushireis aus dem Asialaden. Auf dem ersten Blick sieht es nach wenig aus, aber der Reis quellt sehr auf und sättigt. Es gibt verschiedene Sushireissorten. Am besten probiert ihr aus, welche euch am besten schmeckt. Ich nehme immer die Reis von Shinode. Bei diesem ist es sehr wichtig die Ruhezeit genau ein zu halten, die dieser sehr aufquillt.
Nun zum Rezept. Zuerst gibt man den Reis in eine Schüssel mit Wasser. Dort schaufelt man mit den Händen den Reis durch das Wasser und gießt das trübe Wasser ab. Diesen Vorgang wiederholt man 3-4 mal. Das Waschen des Reises dauert somit nur knapp 3 Minuten. Zweck davon ist, dass die Stärke abgewaschen wird, die den Reis schleimig werden lässt.
Danach kommt der Reis in einen Topf oder ein Gefäß mit kaltem Wasser. Nun lässt man den Reis 30 Minuten quellen.
Nach dem Quellen gibt man den Reis in einem Topf mit frischem Wasser. Das Wasser sollte den Reis knapp bedecken. Kein Salz hinzu geben! Den Topf mit einen Deckel, am besten einen aus Glas dicht verschließen. Jetzt stellt man den Herd auf die höchste Stufe und wartet, bis das Wasser anfängt zu kochen. Nicht den Deckel anheben, sonst quellt der Reis nicht optimal! Wenn das Wasser kocht, auf eine niedrige Stufe zurück schalten. Nach ein paar Minuten wird das Wasser soweit vom Reis aufgesogen sein, dass Blasen aufsteigen. Nun kann man den Herd ausmachen. Die Restwärme der Herdplatte wird den Topf weiter erwärmen. Wenn kein Wasser mehr vorhanden ist, nimmt man den Topf von der Herdplatte und deckt ihn mit einem Tuch ab. Jetzt lässt man den Reis noch einmal 10 Minuten quellen.
Wer einen Reiskocher hat, kann natürlich auch diesen benutzen und ihn darin kochen. Danach lässt man den Reis ebenfalls abgedeckt 10 Minuten quellen.
Nun füllt man den Sushireis in einen Hangari oder ein anderes hölzernes Gefäß. Es geht auch eine Auflaufform, aber kein Gefäß aus Metall. Mit einem Holzlöffel breitet man den Reis vorsichtig aus und lockert ihn vorsichtig auf. Dort lässt man ihn kurz abkühlen bevor man ihn weiter verarbeitet.
Während der Reis abkühlt kann man schon einmal den Reisessig anrühren. Pro Tasse Reis nimmt man 6 EL Reisessig und gibt 1 TL Salz und 2 TL Zucker dazu und verrührt es. Den angerührten Reisessig gibt man nun zu den Reis in der Auflaufform dazu und vermengt das ganze.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Sarah am 27. Januar 2011 um 12:13 veröffentlicht und unter Rezepte abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |





vor 2 Jahren
oh super danke fuer den Beitrag Sarah.Ich habe mich gewundert warum bei mir der sushireis so schleimig und waessrig wird..na dann muss ich fuer mein dienstags bento *nachmittagsschule* doch mal gleich onigiri machen ^^
vor 2 Jahren
bitte, bitte!
vor 2 Jahren
ich habs mal nach dem Rezept das auf der Packung stand gekocht..du willst das Ergebnis nicht wissen ^^ achja hab dir eine E/mail geschrieben
vor 2 Jahren
Hi ^^
also ich wollte dir hier mal ein Gericht empfehlen was man in Japan oft zum frühstück isst (vllt kennst du es ja noch nicht) und wenn man dann den reis so schön wie du schon zubereitet hat dauerts nur noch max. 2 minuten bis das gericht fertig ist, praktisch oder? ;D
schau dir einfach mal den link an
http://foodisdelish.wordpress.com/2011/02/17/curry-tamago-kake-gohan-a-simple-yet-tasty-dish/
vor 2 Jahren
oh super.ich hab vorhin das Rezept ausprobiert und er ist mir geglückt.ach wenn es deine Seite nicht gäbe ^^
vor 2 Jahren
@Minh Ha Pham, vielen Dank für das Rezept, ich werde es auf jeden Fall bei Zeit ausprobieren! Ich freue mich immer sehr über neue Rezepte und Anregungen!!!
@Ramona, sehr gut!!! Das freut mich, dass dir der Reis gelungen ist. Mit der Zeit bekommt man auch ein Gefühl dafür wann er gut ist.
vor 2 Jahren
ja er war echt sehr gut.aber er schmeckt ein wenig langweilig.wie würtzt du ihn denn immer für Onigiri?
vor 1 Jahr
Ich musste eben auch sehr lange suchen, bis ich Deine Reisessigmischung wiedergefunden habe… schreib doch diese hier noch hinzu, dann muss man sich nicht durch alle Deine mit Suhsi-getaggten Beiträge klicken, so wie ich das eben gemacht habe
vor 1 Jahr
Liebe Sarah, vielen Dank für die genaue Beschreibung, wie man Sushireis tatsächlich zubereitet! Dank dir ist es mir endlich gelungen, und jetzt kann ich auch selbst Onigiri, Sushi und Maki zubereiten. Die Page von Casa Bento ist auch super, die kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen!
Liebe Grüße, Silvia
vor 1 Jahr
@ Hexe,
ich habe jetzt das Mischerverhältniss für den Reisessig dem Rezept hinzugefügt.
@Silvia,
Viel Spass beim kochen und ausprobieren!
das freut mich wenn ich mit der Beschreibung geholfen habe Sushi und Onigiri zuzubereiten.
vor 1 Jahr
Juhu, danke! Seitdem der Reiskocher für mich die Arbeit macht, brauch ich mich nur um die Würzung zu kümmern und das Rezept dafür suche ich jedes Mal
vor 1 Jahr
Hallo Sarah,
vorweg ein großes Lob an dich und deinen Blog. Per Zufall bin ich darüber gestolpert und war sofort begeistert!
Habe gestern Abend mein erstes BENTO vorbereitet, weil du so begeistert bist von den Onigiri wollte ich diese auch probieren. Habe den Reis nach deinem Rezept gemacht – leider noch ohne Reiskocher-Hilfe und gestern Abend war der Reis von der Konsitenz her super. Ich konnte ihn hervorragend in die Förmchen pressen und wieder lösen.
Jetzt in der Mittagspause zerfällt alles… Was hab ich FALSCH gemacht? Muss der Reis mehr “komprimiert” werden, damit er hält oder hätte ich das Bento besser am Morgen vorbereitet?
Bin für jede Hilfestellung dankbar!
Viele Grüße
Chiara
vor 1 Jahr
Hallo Chiara,
erstmal danke für dein Lob! Toll das du jetzt mit Bento anfängst.
Zu deiner Frage. Mhmm, schwierig von hier zu sagen. Das Problem hatte ich noch nie, das er auseinander gefallen ist. Hört sich so an als ob der Reis nicht lange genug gekocht hat oder du keinen Sushi Reis sondern normalen Langkornreis benutzt hast. Hats du beim kochen des Reises auch immer den Deckel geschlossen gehalten? Das könnte auch die Ursache sein.
Konnte ich dir denn weiterhelfen mit dem Kommentar? Eigentlich sollten die Onigiri sich auch am nächsten Tag noch halten. Ich wickel sie manchmal in Klarsichtfolie ein damit sie nicht zu sehr austrocknen.
Beste Grüße,
Sarah
vor 1 Jahr
Vielleicht liegt’s auch an der Lagerung über Nacht… Wo waren sie denn verstaut?
vor 1 Jahr
Ich war heute im Asia Laden und habe zufälligerweise auch den Shinode Reis erwischt ( In Dortmund
)
Ich habe hier dieses Tutorial gesehen wie man leckeren Reis in der Mikrowelle zubereitet.
http://www.youtube.com/watch?v=xOkG3tSSHIE&feature=relmfu
Glaubt ihr das wäre mit der Reis Sorte geeignet?
vor 1 Jahr
Ich denke schon das es funktioniert, da der Reis ja dort auch gedämpft wird. Ist halt die Frage wie viel Watt die Microwelle hat. Das Wasser muss ja zum Kochen gebracht werden. Im Prinzip müsste das auch wie ein Reiskocher/Dämpfer funktionieren.
vor 10 Monaten
kann man onigiri auch mit normalen reis machen und wie?
vor 10 Monaten
Du kannst Onigiri nur mit gut klebendem Reis machen. Dazu eignet sich am besten kurzkörniger Sushireis, ungesüßter Milchreis oder Patina Stäbchen Reis von Oriza – habe ich neulich im Supermarkt gesehen. Traditionell nimmt man aber den kurzkörnigen Sushireis aus diesem Rezept wie oben beschrieben und verarbeitet ihn dann weiter zu Onigiri. Dazu habe ich schon ein paar Rezepte gepostet. Schau mal unter der Suchfunktion nach oder unter den Tags.
vor 7 Monaten
Hallo Sarah,
ich möcte auch Sushireis zubereiten, leider verstehe ich einige Punkte deines Rezeptes nicht:
1) auf welche niedrigere Stufe soll man den Reis stellen?
2) wann ungefähr steigen Blasen auf?
3) wie merke ich dass das Wasser weg ist ohne den Deckel anzuheben?
4) wann gebe ich den Essig dazu? wenn er noch warm ist oder bereits kühl ist?
Vielen Dank!
vor 6 Monaten
Hallo winterfields,
1) das kommt drauf an was für einen Herd du hast. Ich habe einen Elektroherd bzw. Ceranfeld mit 9 Hitzestufen. Ich stelle den Herd auf Stufe 9 wenn ich den Reis mit dem Wasser aufsetze ca. 2-4 Minuten bis der Reis langsam anfängt zu köcheln, was deine 2. Frage beantwortet. Dann stelle ich den Herd zurück auf Stufe 3 oder 4 und lasse den Reis zu weiter köcheln. Wichtig ist, das man dabei bleibt, da das Wasser schnell anfängt zu kochen und nach oben steigt.
3) Ich mache es immer so, das ich den Topf mit dem Glasdeckel leicht zur Seite kippe, dann sehe ich wenn noch Wasser am Boden ist. Man muss auch bedenken, dass ein bisschen Wasser beim Quellen verdunstet. Dafür bekommt man aber mit der Zeit ein Gefühl.
4) Den Essig gibt man hinzu wenn der Reis schon ausgekühlt ist. Und nie ein Metalllöffel oder Gefäß verwenden um den Essig mit dem Reis zu vermengen.
Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen.