Da ich ein großer von von Furikake (Streugewürz) bin, wollte ich endlich auch einmal selbst gemachtes Furikake machen. Da bin ich auf Karotten-Sesam Furikake bei Token gestoßen. Die meisten Zutaten dazu hatte ich praktischer weise auch zu Hause und die Zubereitung schien mir nicht zu schwer, daher habe ich mich daran versucht. Das ursprüngliche Rezept stammt von Just Bento. Dort gibt es auch noch andere Rezepte zu Furikake.

Hier eine kurze Beschreibung zu dem Rezept (das komplette Rezept findet ihr bei Token). Ihr braucht Karotten, Sesam, Sojasauce (am besten helle, damit die Karotten nicht zu dunkel werden), Rohrzucker, Salz und Nanami Tohgarashi (japanisches 7-Gewürzepulver). Die Karotten schneidet ihr ganz klein und röstet sie in der Pfanne. Danach fügt ihr Sesam, Rohrzucker und Sojasauce hinzu. Röstet alle Zutaten, aber passt auf das die Karotten nicht zu dunkel werden. Dann fügt ihr das japanische Gewürzpulver hinzu. Ich habe japanisches Chili genommen und noch Sesam-Sonnenblumenöl hinzugefügt.

Ich bewahre das Furikake in einem Weckglas auf. Es hält sich mehrere Wochen und sollte am besten im Kühlschrank gelagert werden. Umso trockener die Karottenstückchen werden umso länger hält sich das Furikake.

Es schmeckt anfangs etwas ungewöhnlich, da ich mit Furikake bis jetzt immer nur getrocknete Fischflocken verbinde, aber für Leute die Fisch und Algen nicht mögen oder zum ersten Mal Furikake essen ist es auf jeden Fall zu empfehlen. Vor allen da man viele Zutaten schon zu Hause hat, diese nicht zu teuer sind und alle im Supermarkt erhältlich sind.

Das Furikake schmeckt super zu Reis in allen Variationen z.B. Onigiri (Reisbällchen) und Sushi aber auch auf Gemüse oder in Suppen.