Vor einiger Zeit habe ich ja schon mal ein Dorayaki (japanische Pfannkuchen mit süßer Füllung) Rezept ausprobiert und zwar dieses von Nekobento. Die Dorayaki waren zwar ganz lecker aber leider auch etwas trocken geworden und sind nicht so schön aufgegangen wie gewünscht. Kürzlich habe ich dann Amatos Rezept ausprobiert. Zwar ist das Rezept ein wenig aufwendiger, aber es hat sich gelohnt. Die Dorayaki sind schön fluffig geworden und sind auch schön aufgegangen. Da mir Amatos Rezept mehr zusagt möchte ich das alte Rezept durch diese kurze Anleitung ersetzten. Das komplette Rezept mit Mengenangaben gibt es wie immer hier bei Amato.

Als erstes verquirlt man die Eier in einer Schüssel. Danach gibt man den Zucker hinzu. Statt des Johakoutu Zuckers kann man auch normalen Zucker benutzten plus 1TL Wasser. Dann gibt man den Honig hinzu.

Das Backsoda (auch Natron genannt- bekommt man in jedem Supermarkt) im Wasser auflösen lassen und ebenfalls in die Schüssel geben. Danach gibt man das Hakuriki-ko (glutenarmes Weizenmehl) hinzu. Amato hat mir den Tipp gegeben falls ihr dieses spezielle Mehl nicht habt könnt ihr auch die Hälfte Weizenmehl Typ 405 und die andere Hälfte Stärke benutzten.

Nun verrührt man alles, aber nicht zu intensiv da sonst der Teig zu zäh wird. Den Teig bedeckt man mit Folie und lässt ihn im Kühlschrank ruhen.

Danach gibt man noch das restliche Wasser zu dem Teig hinzu. Der Teig sollte sanft hinunter fließen.

Nun die Heizplatte erhitzen (ich habe es in einer Pfanne gemacht es hat auch funktioniert, aber traditionell macht man Dorayaki auf einer Heizplatte). Mit einer Schöpfkelle eine Portion Teig gleichmäßig auf die Platte geben.

Wenn der Teig Blasen bildet, wird er gewendet. Amato hat geschrieben das man auch einen Bambusspieß als Hilfe zum Wenden nehmen kann, damit klappt es besser. Kann ich auch nur bestätigen.

Die Rückseite wird nur kurz gebacken bis sie gold-braun ist. Meine Dorayaki sind etwas dunkler geworden. Man kann die Dorayaki gleich befüllen, oder auch einzeln mit Folie verpackt am nächsten Tag befüllen.

Ich habe für die Füllung Tsubu-An und Matcha-Butter verwendet. Das Tsubu-An habe ich mit Schlagsahne gemischt. Ein Tipp von Token. Dazu genießt man eine Tasse grünen Tee.