Diesen Beitrag wollte ich schon vor längerer Zeit schreiben, leider kam immer etwas anderes dazwischen. Ich möchte nämlich ein Furoshiki (jap. Tragetuch) selbst nähen. Inspiriert dazu hat mich Lydias Blog Washi and Silk, auf dem sie  japanische Handarbeiten zeigt. Die Fotos und Schnittmuster fand ich so hübsch, dass ich auch selbst einmal etwas nähen wollte. Gerade jetzt wo es draußen kalt ist beschäftigt man sich sowieso lieber drinnen im warmen.

Ich habe mir erstmal die dazu benötigten Werkzeuge und den Stoff gekauft. Zum einen habe ich blau-graues Leinen gekauft, das ist widerstandsfähig und gibt einen schönen Kontrast zu dem weißen Garn was ich gekauft habe.

Das Garn ist sehr dick (extra zum Sticken) daher braucht man auch extra große Nadeln. Aufbewahren tue ich die Nadeln in diesem Papierumschlag, den ich noch von älteren Nadeln habe. Das sieht so schön nostalgisch aus, nicht wahr?

Um die Muster auf den Stoff zu übertragen habe ich noch zwei Stifte extra für diesen Zweck gekauft. Die Farbe lässt sich nachher rauswaschen. Mit dem Ende der Kappe kann man wahrscheinlich die Farbe auch wieder “rausradieren”. Zusammen habe ich für den Stoff und die Nähutensilien ca. 15 Euro bezahlt. Der Stoff ist einen Meter mal einen Meter lang.

Ich selbst besitze ja schon zwei Furoshikis allerdings sind diese nur bedruckt und nicht bestickt, von daher bin ich mal gespannt wie mein selbstgenähtes Furoshiki daneben aussieht.