Tako-Sushi

An dieser Stelle mal wieder ein Sushi-Gericht, passend zu den heißen Sommertagen. Schön kühl und leicht: Tako-Nigiri Sushi. Tako sind Oktopusscheiben für Sushi. Es gibt sie fertig zu kaufen in der Tiefkühlabteilung von Asialäden. Ich bin eigentlich ein wenig misstrauisch was die Tiefkühlwaren angeht in Asialäden, aber bin nun doch über meinen Schatten gesprungen und ich muss zugeben es war doch recht lecker. Tintenfisch ist leider etwas zäher als Lachs oder Thunfisch und auch geschmacklich nicht sehr intensiv, dennoch war es eine Abwechslung.

Eigentlich sind die Tako-Scheiben servierfertig wenn sie aufgetaut sind. Ich habe sie vorsichtshalber eine halbe Stunde im Dampfgarer (Mushiki) gegart. Ich bilde mir ein, dass sie danach erst so zäh geworden sind, wie sie im Endeffekt waren. Das nächste mal werde ich es mal ohne das Garen probieren. Sie haben auch trotz des Garen gut geschmeckt. In einer Packung waren 20 Tako-Scheiben, also genug für zwei Personen.

Zutaten für zwei Personen:
- 1 Tasse Sushireis
- 6 EL Reisessig
- Nori (getrocknete Algenblätter)
- Sojasoße
- Wasabi
- Gari (eingelegter Ingwer)
- 1 TL Salz
- 2 TL Zucker
- 20 Tako-Scheiben
- Nigiri-Former (oder mit der Hand formen)
Hier zum Grundrezept für den Sushireis.
Während der Reis abkühlt kann man schon einmal den Reisessig anrühren. Pro Tasse Reis nimmt man 6 EL Reisessig und gibt 1 TL Salz und 2 TL Zucker dazu und verrührt es. Den angerührten Reisessig gibt man nun zu den Reis in der Auflaufform dazu und vermengt das ganze.
Wenn der Reis abgekühlt ist fühlt man ihn, in eine Nigiri-Form. Dort presst man in vorsichtig zusammen und lässt sie wieder aus der Form gleiten. Diesen Vorgang wiederholt man, bis man 20 Reishäppchen hat. Auf die einzelnen Reishäppchen kommt jetzt jeweils ein Klecks Wasabi. Nun kommt jeweils ein Tako-Scheibe auf jedes präparierte Reishäppchen. Wer will kann zur Deko auch einen Noristreifen um die Häppchen wickeln. Wasser hilft die Enden der Nori-Streifen “zusammen zu kleben”.
Man serviert dazu Gari, Wasabi und Sojasauce.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Sarah am 17. Juli 2010 um 12:41 veröffentlicht und unter Rezepte abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |



vor 2 Jahren
Hihi, ich hoffe, es war Krake Paul ^^
Und ja, Titenfisch wird zäh, wenn man ihn nicht so zubereitet, wie er es mag; also tatsächlich beim nächsten Mal lieber roh lassen (Titenfischringe zeichnen sich ja auch durch diese fensterkittartige Konsistenz aus ^^)
Da er tiefgefroren war, habe ich keine Bedenken, aber ich muss doch mal sagen: gerade an heißen Sommertagen würde ich keinen rohen Fisch essen; wird die Kühlkette aus Versehen unterbrochen, hat man ganz schnell lecker Salmonellen im rohen Fisch! Also ist jetzt auch etwas Vorsicht geboten!
vor 2 Jahren
Ach Gott, jetzt sehe ich auch erst, dass Du sie eine halbe Stunde gegart hast… absolut totgekocht, muss ich sagen
Auch Shrimps und Co. gart man ja nur ganz kurz, wird’s zu lang, hat man eine zähe Masse
vor 2 Jahren
Sicher ist halt sicher. ^^